Fernsehen: Georg Heil wird neuer RBB-Chefredakteur
Mehr als ein Jahr lang war der Posten des RBB-Chefredakteurs nicht besetzt. Hintergrund war die sogenannte Gelbhaar-Affäre. Nun ist der Top-Posten beim ARD-Sender neu besetzt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Leiter des ARD-Politikmagazins "Kontraste", Georg Heil, wird neuer Chefredakteur des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Das teilte der Sender in Berlin mit. Heil, der Bruder von Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD), leitet das Magazin "Kontraste" seit 2021, zuvor arbeitete er nach RBB-Angaben als Investigativ-Reporter für verschiedene Sender.
Heils Vorgänger als RBB-Chefredakteur, David Biesinger, war im März 2025 zusammen mit der Programmdirektion Katrin Günther wegen der fehlerhaften Berichterstattung über den Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar (Grüne) zurückgetreten. Der RBB hatte Teile seiner Berichte über Belästigungsvorwürfe gegen Gelbhaar zurückgezogen. Nachfolger von Günther als Programmdirektor wurde zwischenzeitlich Robert Skuppin.
Neben dem neuen Chefredakteur und weiteren Personalien stellte der RBB auch einige strukturelle Veränderungen vor, auf der zweiten Führungsebene gibt es demnach künftig sieben statt bislang zwölf Bereiche. Die neue Struktur mache den Sender "durch vernetztes Arbeiten und kürzere Entscheidungswege schneller und flexibler", hieß es. Es handelte sich nach der Stabilisierung der Finanzen um die umfassendste inhaltliche und strukturelle Erneuerung des Senders seit der Gründung.
Weitere Personalien - Intendantin: "Exzellente Fachleute"
Das Programmmanagement des RBB steuert künftig Jana Cebulla, die als Leiterin der Hauptredaktion Kultur und Jugend vom MDR zum RBB wechselt. Die Leitung des Bereichs Programmentwicklung und Innovation übernimmt Torsten Amarell, wie der Sender weiter mitteilte. Auch einige weitere Führungspositionen werden neu besetzt.
RBB-Intendantin Ulrike Demmer sagte zu den Veränderungen: "Hier übernehmen exzellente Fachleute und ausgewiesene Teamplayer Verantwortung im rbb. Wir stehen gemeinsam vor der weitreichendsten Veränderung in unserer Geschichte und starten aus einer guten Position: Unsere Programme sind reichweitenstark und relevant, wir haben in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Finanzen des Senders so geordnet, dass dem Programm zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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