TV: Schweizer entscheiden über Rundfunkbeitrag

Weniger zahlen und private Anbieter stärken – das versprechen Befürworter einer Kürzung des Rundfunkbeitrags in der Schweiz. Kritiker warnen vor Folgen für die Demokratie. Wie entscheidet das Volk?

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Aktuelle Nachrichten rund ums Thema Fernsehen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / ronstik

Bei einer Volksabstimmung in der Schweiz geht es an diesem Sonntag darum, ob der Rundfunkbeitrag drastisch gekürzt wird. Die Verfechter wollen die Abgabe auf 200 Franken (rund 222 Euro) im Jahr reduzieren - das wäre dann in etwa so viel, wie Haushalte in Deutschland zahlen. Zurzeit sind in der Schweiz 335 Franken (rund 371 Euro) im Jahr fällig.

Die wählerstärkste Partei, die rechte SVP, sowie die Jungpartei der Freidemokraten FDP argumentieren, sie wollen die Haushalte entlasten und mehr Raum für private Anbieter schaffen. Gegner der Kürzung sagen, in Ländern mit starken unabhängigen öffentlichen Sendern funktioniere die Demokratie besser.

Die Wahllokale schließen um 12 Uhr. Mehr als 90 Prozent der Schweizer stimmen aber in aller Regel vorab per Briefwahl ab. Die anfänglich knappe Zustimmung der Bevölkerung zu der "Halbierungsinitiative" ist in den vergangenen Wochen geschmolzen. Das Ergebnis könnte daher knapp werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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