27.10.2019, 18.01 Uhr

"Hochzeit auf den ersten Blick": Worum geht es wirklich? Quoten, Liebe oder einfach fröhliches Trash-TV?

Wer noch nicht verheiratet ist und die Liebe auf den ersten Blick sucht, ist gerettet. Die neue Staffel von "Hochzeit auf den ersten Blick" startet. Trotz Bachelor-Cindy und Fake-Vorwürfen einen Blick wert.

Hochzeit auf den ersten Blick Bild: picture alliance / dpa

"Hochzeit auf den ersten Blick" ist eine der interessantesten Experimente im TV. Ein paar mehr oder weniger beziehungsunfähige Persönlichkeiten lassen sich ganz freiwillig in eine Art Vermittlungsehe führen. Was lustig klingt, ist Trash-TV vom Feinsten. Warum es schon vor Sendestart Fake-Vorwürfe gibt, lesen Sie hier bei news.de

"Hochzeit auf den ersten Blick": Worum geht es?

Die Sendung verbindet das ganz klassische "Ich hab´s dir doch gesagt"-Gemecker ganzer Müttergenerationen mit wissenschaftlichen Methoden. Konkret bedeutet das, dass ein Experten-Trio bestehend aus der Paar- und Sexualtherapeutin Beate Quinn, dem Diplompsychologe Markus Ernst und PsychotherapeutinDr. Sandra Köhldorfer mehr oder weniger frustrierte Singles miteinander verpartnern.

Die traurigen Singles sind alle fest entschlossen sich ewig binden zu wollen und stürzen sich in das Experiment.

Das Drama entsteht - So sind die Episoden aufgebaut

Die Sendung besteht letztendlich aus genau den drei Etappen Vorspiel, Drama und Trennung. Ok, manchmal bleibt für die Quote doch ein Paar zusammen. Der amüsierte Zuschauer aber sieht wie sich die Paare vorbereiten, was sie sich wünschen und wie sie ordentlich shoppen gehen. Am Tag X treffen sie aufeinander und sind entweder total hin und weg voneinander oder geschockt. En dazwischen gibt es selten. Nach der Hochzeit folgen dann Hochzeitsreise, manchmal Sex und dann der Alltag, der wirklich zur Krisenintervention aufruft. Das Ganze ist derart erheiternd, dass die Sendung längst Kultstatus erreicht hat und absolut mit Dschungelcamp und Bachelor/Bachelorette mithalten kann. Und das genau führt auch zum ersten Shitstorm der neuen Staffel.

Bachelor-Cindy heiratet einen Fremden – alles Fake?

Ex-Bachelor-Kandidatin Cindy Riedel suchte schon bei Bachelor Leonard Freier nach der wahren, unendlichen und nie endenden Liebe. Der 31-Jähringe entschied sich 2016 aber dann doch gegen sie. Der zweite Versuch zum medialen Eheglück geschieht nun also mit ihren neuen Ehemann Alexander. Besonders schockierend: Gerüchten zufolge kannte sich das Paar schon vor der Trauung. Ein ganz klares Tabu!

Wie "Bild" berichtete verriet eine Quelle: "Es hieß, die beiden hätten sich abgesprochen, um den TV-Ruhm mitzunehmen (...)". Weiter hieß es laut "Ok! Magazin" "Da waren neben drei Freunden von Alexander nur gecastete Figuren vor Ort. Die haben uns auch erzählt, dass sie Cindy nur von anderen TV-Projekten kennen würden. Die standen alle für Cindy stramm und taten für die Kamera genau, was sie sollten. Es wirkte wie nach Drehbuch."

Alles Fake! Was ist dran an den Gerüchten?

Die Hochzeit, die bereits am 8. Juli auf Kloser Westerhusen in Thale stattgefunden hat, wird heute zu sehen sein. Es wird die üblichen erwartungsfrohen Botschaften, den Flair wahrer Liebe und ein glückliche Produktionsfirma geben. Ob die Ex-Bachelor-Cindy, nun ja tatsächlich verheiratet und weg vom Markt, hier ein falsches Spiel treibt, wird der geneigte Zuschauer in den nächsten Wochen grinsend verfolgen können.

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nbl/news.de

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