12.06.2021, 14.10 Uhr

"Der Osten - Entdecke wo du lebst" bei MDR nochmal sehen: Wiederholung der Regionaldoku online und im TV

"Kanal voll - Das Geheimnis der Zwickauer Kanuslalomstrecke": Wo und wann Sie die Wiederholung der Regionaldoku "Der Osten - Entdecke wo du lebst" vom Samstag (12.6.2021) sehen können, ob nur im TV oder auch online in der Mediathek, lesen Sie hier bei news.de.

Der Osten im MDR (Symbolbild). Bild: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften

Am Samstag (12.6.2021) wurde um 11:45 Uhr "Der Osten - Entdecke wo du lebst" im Fernsehen übertragen. Sie haben die Regionaldoku im Fernsehen verpasst und wollen die Episode 262 ("Kanal voll - Das Geheimnis der Zwickauer Kanuslalomstrecke") trotzdem sehen? Hier könnte die MDR-Mediathek nützlich sein. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im klassichen Fernsehen wird es bei MDR vorerst leider nicht geben.

"Der Osten - Entdecke wo du lebst" im TV: Darum geht es in "Kanal voll - Das Geheimnis der Zwickauer Kanuslalomstrecke"

Bei den XX. Sommerspielen 1972 in München, feierte Kanuslalom seine olympische Premiere. Die BRD wollte ihren Heimvorteil nutzen und baute extra dafür in Augsburg am Lech den ersten künstlichen Wildwasserkanal der Welt. Schon im Sommer 1971 fanden dort die vorolympischen Testwettbewerbe statt. Das Ergebnis für die DDR-Kanutinnen und -Kanuten war ernüchternd: Nur zwei Bronzemedaillen in vier Wettkämpfen. Die Sportler kamen mit der ungewohnten Betonrinne nicht zurecht. So entstand die Idee, im sächsischen Zwickau-Cainsdorf den Olympiakanal von Augsburg nachzubauen. "Wir wussten nur nicht genau, wo die einzelnen Hindernisse aus Beton lagen", erzählt der damalige DDR-Verbandstrainer, Werner Lempert. "Und da dachten wir, da müssen wir nachgucken, wie das dort aussieht." Und so verschaffte er sich inkognito und illegal Zutritt zum Augsburger Olympiagelände. Dass er dort trotzdem mit einem offiziellen Besucherausweis ausgestattet wurde und alle Details des Kanals fotografieren konnte, ist eine unglaubliche Geschichte. Zu Beginn des Olympiajahres 1972 war dann an der Mulde in Zwickau der neue künstliche Kanal voll. Gefüllt mit Muldewasser und gebaut in drei Monaten als Wintermaßnahme des Autobahnkombinats, wurde er zum Grundstein für die Goldfahrten der DDR-Kanusportler bei den Münchner Sommerspielen. Angelika Bahmann vom SC DHfK Leipzig wurde Olympiasiegerin im K1 vor zwei westdeutschen Kanutinnen. Die 20-Jährige erlebte eine historische Siegerehrung mit eigener Hymne und Flagge. Denn es war das erste Mal, dass die DDR mit einer völlig souveränen Olympiamannschaft am Start war. Doch das hatte sich international offensichtlich noch nicht überall herumgesprochen. Und so, erinnert sich Angelika Bahmann, habe es bei ausländischen Zuschauern für Bewunderung gesorgt, "dass die Siegerflagge extra noch einen Ährenkranz trägt." Eine Titelverteidigung war der ersten Kanuslalom-Siegerin der Olympischen Geschichte allerdings nicht vergönnt. Ihre Sportart wurde nach 1972 wieder aus dem olympischen Programm genommen für die nächsten 20 Jahre. Und so blieb schließlich auch der Zwickauer Kanal auf der Strecke. (Quelle: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Der Osten - Entdecke wo du lebst" im TV: Alle Infos nochmal auf einen Blick

Folge: 262 ("Kanal voll - Das Geheimnis der Zwickauer Kanuslalomstrecke")

Thema: Kanal voll - Das Geheimnis der Zwickauer Kanuslalomstrecke

Bei: MDR

Produktionsjahr: 2017

Länge: 30 Minuten

In HD: Ja

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roj/news.de

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