Nach etlichen Niederlagen im Ukraine-Krieg bringt Kremlchef Wladimir Putin Truppen in Belarus in Stellung. Dadurch gerät Machthaber Alexander Lukaschenko unter Druck. Steigt Weißrussland jetzt aktiv in den Ukraine-Krieg ein? Experten sehen die Gefahr einer neuen Kriegsfront.
Putin-Verbündeter Alexander Lukaschenko braucht aufgrund der Sanktionen des Westens dringend neues Geld für Belarus. Deshalb will der Diktator jetzt, dass auch Kinder bei der Ernte helfen. Wie in alten Sowjet-Zeiten.
Jetzt also doch. Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko behauptete lange, er lasse sich nicht in den Ukraine-Krieg hineinziehen. Doch jetzt unterstützt "der letzte Diktator Europas" Wladimir Putin aktiv mit Truppen.
Zwei Jahre nach den Massenprotesten in Belarus im Zuge der Präsidentenwahl scheint zumindest teils klar, wieso Kremlchef Putin Machthaber Lukaschenko stützte: Er brauchte ihn auch für seinen Krieg gegen die Ukraine. Aber wie weit geht "Europas letzter Diktator"?