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IT-Sicherheit: Linux gefährdet - Update für IT-Sicherheitswarnung zu QEMU (Risiko: mittel)

Wie das BSI meldet, hat die IT-Sicherheitswarnung bezüglich einer bekannten Schwachstelle für QEMU ein Update erhalten. Was betroffene Anwender beachten sollten, erfahren Sie hier.

Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa | Jana Pape

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 21.05.2024 ein Update zu einer am 14.01.2024 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für QEMU herausgegeben. Betroffen von der Sicherheitslücke sind das Betriebssystem Linux sowie die Produkte Red Hat Enterprise Linux, SUSE Linux, Oracle Linux, Open Source QEMU und RESF Rocky Linux.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Red Hat Security Advisory RHSA-2024:2962 (Stand: 22.05.2024). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Sicherheitshinweis für QEMU - Risiko: mittel

Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 6,5
CVSS Temporal Score: 5,7
Remoteangriff: Ja

Zur Einschätzung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Der Schweregrad der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 6,5 als "mittel" eingestuft.

QEMU Bug: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

QEMU ist eine freie Virtualisierungssoftware, die die gesamte Hardware eines Computers emuliert.

Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in QEMU ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Klassifiziert wurde die Schwachstelle mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuelle Seriennummer CVE-2023-6683.

Von der QEMU-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssystem
Linux

Produkte
Red Hat Enterprise Linux (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
SUSE Linux (cpe:/o:suse:suse_linux)
Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux)
Open Source QEMU (cpe:/a:qemu:qemu)
RESF Rocky Linux (cpe:/o:resf:rocky_linux)

Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Schwachstellen

  1. Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten Sicherheitspatches verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann das herstellende Unternehmen ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Red Hat Security Advisory RHSA-2024:2962 vom 2024-05-22 (21.05.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2024:2962

Rocky Linux Security Advisory RLSA-2024:2135 vom 2024-05-10 (12.05.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://errata.build.resf.org/RLSA-2024:2135

Red Hat Security Advisory RHSA-2024:2135 vom 2024-04-30 (29.04.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2024:2135

SUSE Security Update SUSE-SU-2024:1438-1 vom 2024-04-26 (25.04.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.opensuse.org/archives/list/security-announce@lists.opensuse.org/message/3HSRH6PHMVZ5S6LL5XY56P7KM6QDI547/

SUSE Security Update SUSE-SU-2024:1394-1 vom 2024-04-23 (23.04.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.suse.com/pipermail/sle-security-updates/2024-April/018405.html

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2024-12276 vom 2024-04-10 (10.04.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2024-12276.html

Red Hat Bugzilla – Bug 2254825 (14.01.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2254825

RedHat Customer Portal vom 2024-01-14 (14.01.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/security/cve/CVE-2023-6683

GitHub Advisory Database vom 2024-01-14 (14.01.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/advisories/GHSA-x9c6-9g9w-hg73

Versionshistorie dieser Sicherheitswarnung

Dies ist die 7. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für QEMU. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.

14.01.2024 - Initiale Fassung
10.04.2024 - Neue Updates von Oracle Linux aufgenommen
23.04.2024 - Neue Updates von SUSE aufgenommen
25.04.2024 - Neue Updates von SUSE aufgenommen
29.04.2024 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
12.05.2024 - Neue Updates von Rocky Enterprise Software Foundation aufgenommen
21.05.2024 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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