Frankfurt am Main: Heimspiel in Frankfurt: Franziska verpasst Tischtennis-Coup

Zum zweiten Mal in nur einer Woche steht Patrick Franziska im Endspiel eines Tischtennis-Turniers. Auch bei seinem Heimspiel in Frankfurt klappt es nicht mit dem Sieg.

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Der deutsche Tischtennis-Profi Patrick Franziska hat den Turniersieg beim WTT-Champions-Wettbewerb in Frankfurt am Main nur knapp verpasst. Im Endspiel verlor der Weltranglisten-15. vom 1. FC Saarbrücken in 2:4 Sätzen gegen den Asienmeister Tomokazu Harimoto aus Japan. Für die Finalteilnahme kassierte der 34 Jahre alte Franziska eine Prämie von 20.000 Dollar.

Es war das zweite Mal innerhalb von nur acht Tagen, dass er ein Endspiel der Turnierserie World Table Tennis (WTT) verlor: Am vergangenen Sonntag war er in Montpellier nach einer 3:1-Satzführung noch mit 3:4 dem Südkoreaner Jang Woojin unterlegen.

Bei seinem Heimturnier wurde der gebürtige Hesse zumindest bis zum Sonntagabend zum Japan-Schreck: Im Halbfinale besiegte Franziska den Bundesliga-Profi Shunsuke Togami von TTF Ochsenhausen (4:2). Im Viertelfinale warf er den Titelverteidiger und Weltranglisten-Ersten Sora Matsushima (4:2) aus dem Wettbewerb.

"Franz war in der vergangenen Woche in Montpellier in der ersten Runde gegen Alexis Lebrun schon fast draußen. Er lag 0:2 Sätze zurück und hat drei Matchbälle abgewehrt. Seitdem spielt er einfach grandios!", sagte sein Trainer Lars Hielscher.

Starke deutsche Bilanz

Die Deutschen hinterließen in der Frankfurter Süwag Energie Arena insgesamt einen starken Eindruck. Die Weltranglisten-13. Sabine Winter scheiterte erst im Halbfinale an der Japanerin Satsuki Odo. Mit dem EM-Dritten Dang Qiu und Turnier-Überraschung Wim Verdonschot schafften es neben Franziska noch zwei weitere deutsche Männer in die Runde der besten Acht.

Auch das drittletzte Turnier vor den WTT Finals im Dezember in Hongkong bestätigte die wichtigsten Eindrücke der vergangenen Monate. Die chinesische Dominanz ist vorbei. Bei den Männern schaffte es nur ein Spieler der Tischtennis-Weltmacht ins Viertelfinale.

Außerdem verlangen der Terminstress, die vielen Reisen und die fehlende Trainingszeit den Topspielern so viel ab, dass in vielen Matches häufig nur noch die Tagesform entscheidet. Für das deutsche Team mit seinen mehrheitlich erfahrenen Spielern wie Franziska (34), Dang Qiu (30) oder Dimitrij Ovtcharov (38) ist das Risiko aber auch Chance zugleich.

Der erst 19-jährige Weltranglisten-Erste Matsushima sagte in Frankfurt: "Bei den Deutschen gibt es viele erfahrene Routiniers und nach wie vor sehr starke Spieler." Er hält Deutschland "auch im Teamwettbewerb" immer noch für eine starke Konkurrenz.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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