Formel 1 News: So denkt Hülkenberg über eine Formel-1-Karriere Ü40

São Paulo wird für Nico Hülkenberg immer einen Zauber haben. Hier raste der Audi-Pilot zur einzigen Pole Position seiner Karriere. Wie lange soll diese noch weitergehen?

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In der Formel-1-Weltmeisterschaft treten professionelle Rennfahrer in bis zu 23 Rennen pro Jahr an. Hier fährt ein Safety Car vor dem Teilnehmerfeld beim Großen Preis von Belgien. (Foto) Suche
In der Formel-1-Weltmeisterschaft treten professionelle Rennfahrer in bis zu 23 Rennen pro Jahr an. Hier fährt ein Safety Car vor dem Teilnehmerfeld beim Großen Preis von Belgien. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Beata Zawrzel

Nico Hülkenberg setzt sich in der Formel 1 keine Langzeitpläne mehr. Der einzige deutsche Pilot ist mit 39 Jahren einer der erfahrensten Fahrer im Feld und wird auch in der kommenden Saison für Audi starten. Fernando Alonso, der im nächsten Jahr auch mit 46 noch für Aston Martin aktiv sein wird, ist für Hülkenberg keine Messlatte.

"Es ist möglich. Aber: Alles kann, nichts muss. Ich weiß nicht, ob das passieren wird. Ich weiß auch nicht, ob ich es überhaupt möchte. Solange es sich gut anfühlt, solange ich Spaß habe und solange die Stoppuhr stimmt, solange wird es für mich weitergehen", sagte Hülkenberg der Deutschen Presse-Agentur vor dem Grand Prix von São Paulo. In Interlagos raste er 2010 in seiner Premierensaison für Williams sensationell zu seiner einzigen Pole.

Früher flogen schon mal Stühle und Helme

Audi tut sich in seinem ersten Formel-1-Jahr erwartungsgemäß schwer. Da ist Geduld gefragt. "Man will immer, dass die Dinge schneller passieren, ein Update soll am besten schon gestern da sein. Man muss aber den Prozess im Blick behalten, das große Ganze, und dass wir vor einer Riesenaufgabe stehen", sagte Hülkenberg. "Seit dem Saisonanfang ist schon sehr viel Positives passiert. Wir haben uns extrem entwickelt, aber es bleiben immer noch viele Baustellen."

Hülkenberg kann mittlerweile mit Rückschlägen besser umgehen als früher. "Zu Beginn meiner Karriere waren die emotionalen Ausschläge nach oben und nach unten vielleicht stärker. Mittlerweile feiere ich die Hochs genauso wie die Tiefs, aber nicht so krass, sondern ich bin da eher auf einer Ebene", sagte er. Zu Beginn seiner Karriere flogen auch mal Stühle durch den Aufenthaltsbereich seiner Teams. "Ja, sicher, auch Helme", sagt er lachend.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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