Fußball-WM: Bericht: FIFA nimmt knapp fünf Milliarden mit WM-Tickets ein

Die Ticket-Preispolitik der FIFA stand bei der Fußball-WM stark in der Kritik. Der Verkauf von Eintrittskarten soll für beispiellose Einnahmen beim Weltverband gesorgt haben.

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Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. (Foto) Suche
Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Sam Corum

Der Fußball-Weltverband FIFA hat mit Tickets bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada einem Bericht zufolge mehr als fünfmal höhere Einnahmen als beim Turnier vor vier Jahren in Katar erzielt. Die Summe aus dem Verkauf von Eintrittskarten und Hospitality liege bei 5 Milliarden US-Dollar (rund 4,49 Milliarden Euro), berichtete die "Times".

Die Höhe der Einnahmen wurde auf Anfrage von der FIFA nicht bestätigt. Offizielle Zahlen sollen nach Angaben eines Sprechers nach den erforderlichen Prüfverfahren im nächsten Jahresbericht veröffentlicht werden. In Katar hatten die Ticketerlöse bei 929 Millionen Dollar gelegen. 2022 gab es noch 64 Partien, in diesem Sommer waren es durch die Aufstockung um 16 weitere Teams insgesamt 104 Spiele.

Massive Kritik am Ticketverkauf

Die hohen Preise und die Praktiken beim Ticketverkauf für das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatten für massive Kritik gesorgt und unter anderem die Justiz in Deutschland und den USA beschäftigt. Durch ein dynamisches Preismodell schwankten die Beträge stark. Bei Verkäufen auf dem offiziellen Zweitmarkt profitierte die FIFA, indem sie pro Ticket eine Gebühr von 15 Prozent vom Verkäufer und vom Käufer kassiert.

Die FIFA verwies auf die Verfügbarkeit günstiger Eintrittskarten sowie die zuletzt beschlossene Erhöhung der Ausschüttung an die Mitgliedsverbände. "Die Einnahmen des Turniers werden den FIFA-Mitgliedsverbänden beispiellose Ressourcen für Investitionen in den Fußball bereitstellen", sagte ein FIFA-Sprecher der "Times".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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