Formel 1 News: Hitzetest in Singapur: Verstappen verzichtet auf Kühlweste

Singapur ist die ultimative Belastungsprobe für die Formel-1-Fahrer. Hitze und Luftfeuchtigkeit verlangen ihnen alles ab. Ein eigentlich nützliches Hilfsmittel lehnen mehrere Stars aber ab.

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In der Formel-1-Weltmeisterschaft treten professionelle Rennfahrer in bis zu 23 Rennen pro Jahr an. Hier fährt ein Safety Car vor dem Teilnehmerfeld beim Großen Preis von Belgien. (Foto) Suche
In der Formel-1-Weltmeisterschaft treten professionelle Rennfahrer in bis zu 23 Rennen pro Jahr an. Hier fährt ein Safety Car vor dem Teilnehmerfeld beim Großen Preis von Belgien. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Beata Zawrzel

Der viermalige Weltmeister Max Verstappen verzichtet beim körperlich wohl anspruchsvollsten Formel-1-Rennen dieser Saison auf eine Kühlweste. "Selbst wenn es für eineinhalb Stunden funktionieren und kühlen würde, würde ich es nicht gebrauchen", sagte der Red-Bull-Pilot vor dem Grand-Prix-Wochenende in Singapur. "Es funktioniert für eineinhalb Stunden aber nicht, hat es auch nicht - egal in welcher Kategorie." Zudem würden die Schläuche im Chassis seinen Bewegungsradius einengen.

In Singapur richtet die Formel 1 ein Nachtrennen aus. Dennoch liegen die Temperaturen auch zu dieser Zeit bei rund 30 Grad, zudem herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Auf dem Straßenkurs wird das längste Rennen des Jahres ausgetragen. Gravierende Auswirkungen wegen Smogs, der nach Bränden in Indonesien bis nach Singapur gezogen ist, dürfte es keine geben.

Antonelli erlitt Hitzschlag

Dennoch Höchstbelastung für die Fahrer. Der Motorsport-Weltverband Fia hat auch eine Hitzewarnung ausgesprochen. Das erlaubt es den Teams, die Autos mit Kühlvorrichtungen auszustatten.

Auf eine Kühlweste will aber auch WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli nicht zurückgreifen. Der Mercedes-Pilot erinnerte in Singapur an das Versagen seines Pumpsystems beim Rennen in Austin im vergangenen Jahr. Damals sorgte ein Defekt der Weste dafür, dass auf einmal 50 Grad heißes Wasser durch die Schläuche lief. "Ich erlitt einen Hitzschlag nach der Einheit", erzählte Antonelli. "Seitdem trainiere ich lieber hart, um es nicht am Wochenende zu brauchen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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