Biathlon 2026: Neuer Biathlon-Präsident gewählt - Russen weiter suspendiert

Tim Farcnik übernimmt als Präsident den Biathlon-Weltverband. Derweil bleibt der Verband beim Thema Russland bei seiner Linie.

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Der Schatten von Biathlet Anton Vidmar ist während der Biathlon-Weltmeisterschaft auf dem Schnee zu sehen (Symbolbild). (Foto) Suche
Der Schatten von Biathlet Anton Vidmar ist während der Biathlon-Weltmeisterschaft auf dem Schnee zu sehen (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller

Tim Farcnik ist neuer Präsident des Biathlon-Weltverbandes IBU. Der 46-jährige Slowene wurde beim Kongress in Berchtesgaden ohne Gegenkandidat als Nachfolger von Olle Dahlin gewählt. Der Schwede war seit 2018 im Amt und schied nun turnusmäßig aus. Neue Vizepräsidentin ist die Schwedin Sofia Domeij.

Russen und Belarussen bleiben suspendiert

Derweil bleiben auch im kommenden Winter die russischen und belarussischen Biathleten suspendiert. Demnach habe die vom IBU-Vorstand eingesetzte Monitoring-Gruppe keine wesentlichen Veränderungen feststellen können, die eine Änderung des Status der seit 2022 von internationalen Wettbewerben ausgeschlossenen beiden Verbände zuließen.

Auf der Tagesordnung stand das Thema lediglich als Report, eine Abstimmung fand nicht statt. Erst wenn die Monitoring-Gruppe eine andere Empfehlung ausspricht, würde beim Weltverband über eine Wiederzulassung entschieden werden.

Der Weltverband hatte im August 2025 die Suspendierung wegen des seit Februar 2022 dauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bestätigt. Viele andere Sportverbände hatten zuletzt Russen und Belarussen wieder zugelassen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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