Radsport: Mas verteidigt Vuelta-Führung souverän

Der spanische Radprofi bleibt cool: Roglic' Angriff am Schlussanstieg wehrt er ohne Probleme ab. Doch den Tagessieg holt ein anderer.

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Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) (Foto) Suche
Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Belga | Pete Goding

Der Spanier Enric Mas hat das Rote Trikot des Gesamtführenden bei der vorletzten echten Kletterprüfung der Vuelta ohne Probleme verteidigt. Am 18,7 Kilometer langen Schlussanstieg der 19. Etappe konnte der 31 Jahre alte Radprofi eine Attacke des Slowenen Primoz Roglic abwehren und kam gemeinsam mit seinen Konkurrenten ins Ziel.

Den Tagessieg holte sich am Ende der 210,8 Kilometer zwischen Vélez-Málaga und Peñas Blancas (Estepona) der Ausreißer Edward Dunbar. Auf dem letzten Kilometer stürmte der Ire noch am Kolumbianer Santiago Buitrago vorbei, der zuvor attackiert hatte und Zweiter wurde. Mas hat in der Gesamtwertung weiter 1:37 Minuten Vorsprung auf Roglic. Der Österreicher Felix Gall ist Dritter mit 3:01 Minuten Rückstand.

Roglic attackiert erst spät

Die Fahrer fuhren vom Start ein hohes Tempo. Immer wieder gab es Attacken. Lange ließ das Hauptfeld keine Gruppe weit weg. Erst spät konnten 16 Profis sich mehrere Minuten absetzen. Am letzten Anstieg attackierte dann Santiago Buitrago. Drei Konkurrenten um Dunbar konnten dem Führenden in der Bergwertung zunächst folgen. Nach einem weiteren Angriff war der Kolumbianer auf dem Weg zum Sieg, doch Dunbar kam zurück.

In der Gruppe der Favoriten setzte sich Roglics Mannschaft an die Spitze, schlug aber keine hohe Geschwindigkeit an und zog sich dann wieder zurück. Erst zwei Kilometer vor dem Ziel probierte es der Slowene, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen.

Königsetappe am Samstag

Die wohl letzte Chance Mas das Rote Trikot noch abzunehmen bietet die Königsetappe am Samstag. Insgesamt 4.850 Höhenmeter müssen die Fahrer zwischen La Calahorra und dem Schlussanstieg zum Collado del Alguacil erklimmen.

Drei Bergwertungen der ersten Kategorie stehen auf dem Programm. Der Collado del Alguacil ist auf 8,3 Kilometern mit durchschnittlich 9,8 Prozent Steigung noch schwerer und zählt zur höchsten Kategorie. Am Sonntag endet die Spanien-Rundfahrt in Granada.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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