Slovan Bratislava vs. VfB Stuttgart: Undav trifft erstmals – Stuttgart gewinnt auch in Bratislava
Der VfB Stuttgart gewinnt in Bratislava – und bei Deniz Undav platzt der Knoten endlich. Zwei Schreckmomente müssen die Schwaben bei den weitgehend harmlosen Gastgebern trotzdem überstehen.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- VfB Stuttgart in der Ligaphase der UEFA Champions League 2026/27
- Das sind die Termine und Gegner der Schwaben
- Amazon Prime Video und DAZN zeigen CL-Spiele im Live-Stream
- Ergebnisse im News-Ticker
Zum zweiten Mal innerhalb der letzten drei Jahre hat es der VfB Stuttgart in die Ligaphase der UEFA Champions League geschafft. Platz 4 in der vergangenen Bundesliga-Saison reichte den Schwaben für die direkte Qualifikation. 2024/25 schaffte es der VfB nicht in die K.o.-Runde. Kann es das Team von Trainer Sebastian Hoeneß in dieser Saison besser machen?
VfB Stuttgart in der UEFA Champions League 2026/27: Gegner und Termine in der Ligaphase
Gespannt blickten die Stuttgarter am 27. August auf die Auslosung der Ligaphase in Monaco. Dabei ergaben sich vier Heimspiele gegen Atlético Madrid, Club Brügge, Lille OSC und Viking Stavanger sowie vier Auswärtspartien bei Inter Mailand, PSV Eindhoven, Galatasaray und Slovan Bratislava für den VfB.
So sieht der Spielplan für den VfB Stuttgart aus:
| Datum | Uhrzeit (MESZ/MEZ) | Spiel | Ergebnis |
| Mittwoch, 09.09.2026 | 18.45 Uhr | VfB Stuttgart - Viking Stavanger | 3:1 |
| Mittwoch, 14.10.2026 | 21.00 Uhr | Slovan Bratislava - VfB Stuttgart | 0:3 |
| Dienstag, 20.10.2026 | 21.00 Uhr | VfB Stuttgart - Atlético Madrid | |
| Dienstag, 03.11.2026 | 18.45 Uhr | Galatasaray - VfB Stuttgart | |
| Mittwoch, 25.11.2026 | 21.00 Uhr | Inter Mailand - VfB Stuttgart | |
| Mittwoch, 09.12.2026 | 21.00 Uhr | VfB Stuttgart - Lille OSC | |
| Dienstag, 19.01.2027 | 21.00 Uhr | VfB Stuttgart - Club Brügge | |
| Mittwoch, 27.01.2027 | 21.00 Uhr | PSV Eindhoven - VfB Stuttgart |
Die bisherige Pflichtspiel-Bilanz der Schwaben gegen die Gegner in der Ligaphase vor der Champions-League-Saison 2026/27 sieht wie folgt aus:
- Atlético Madrid (Spanien): noch kein Spiel
- Inter Mailand (Italien): noch kein Spiel
- Club Brügge (Belgien): 2 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage
- PSV Eindhoven (Niederlande): noch kein Spiel
- Lille OSC (Frankreich): 1 Sieg, 0 Unentschieden, 1 Niederlage
- Galatasaray (Türkei): noch kein Spiel
- Viking Stavanger (Norwegen): noch kein Spiel
- Slovan Bratislava (Slowakei): 2 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen
Champions-League-Spiele des VfB Stuttgart im TV und Live-Stream sehen
Fußballfans können die Spiele der Champions-League-Ligaphase auch in der Saison 2026/27 nicht im Free-TV sehen. Die Rechte liegen bei Amazon und DAZN. Amazon Prime Video überträgt an jedem Spieltag jeweils eine Partie der Ligaphase mit deutscher Beteiligung am Dienstag um 21 Uhr exklusiv. Alle weiteren Spiele sind bei DAZN zu sehen. Das zweite Match des VfB Stuttgart gegen Slovan Bratislava zeigt DAZN.
Ergebnisse des VfB Stuttgart in der Ligaphase der aktuellen Champions-League-Saison
Alle wichtigen Neuigkeiten zur Champions-League-Saison des VfB Stuttgart gibt's hier.
+++ 15.10.2026: Stuttgart gewinnt in Bratislava +++
Auch dank Kapitän Deniz Undav hat der VfB Stuttgart seine Pflichtaufgabe in der Champions League souverän gelöst. Der Fußball-Bundesligist siegte 3:0 (1:0) beim slowakischen Außenseiter Slovan Bratislava und feierte im zweiten Spiel der Ligaphase den zweiten Sieg nach dem 3:1 zum Auftakt gegen Viking Stavanger. Undav (29. Minute), Sandro Cruz (65./Eigentor) und Ermedin Demirovic (90.) sorgten für die Stuttgarter Treffer auf dem Rumpelrasen im Nationalstadion.
"Fühlt sich gut an, aber im Endeffekt ist es wichtig, dass wir gewonnen haben", sagte Undav nach der Partie bei DAZN über seinen Treffer, der für ihn "befreiend" gewesen sei. Zufrieden war auch Josha Vagnoman: "In allen Belangen haben wir alles zum größten Teil super gemacht und die Null steht. Drei Tore gemacht, besser geht nicht", sagte der stark spielende Verteidiger. "Zwei Siege aus zwei Spielen in der Champions League ist etwas Gutes", fand Grischa Prömel.
Gleich fünf Startelf-Wechsel hatte Hoeneß im Vergleich zum 2:0-Sieg in der Bundesliga beim SC Paderborn vorgenommen. Torhüter Fabian Bredlow, Finn Jeltsch, Prömel, Bilal El Khannouss und Dzenan Pejcinovic durften diesmal beginnen. Dennis Seimen, Atakan Karazor, Jamie Leweling und Demirovic rutschten auf die Bank. Maximilian Mittelstädt fehlte, nachdem er sich in Paderborn eine Risswunde an der rechten Ferse zugezogen hatte.
"Jetzt ist es so, dass wir ihm mal die Möglichkeit gegeben haben, jetzt nach diesem ersten Spiel, auf das er hart hingearbeitet hat, mal durchzuschnaufen. Und dann wird er auch gegen Hamburg wieder im Tor stehen", erklärte Hoeneß vor der Partie bei DAZN seinen Verzicht auf Keeper Seimen, der nach längerer Verletzungspause gegen Ex-Club Paderborn sein Liga-Debüt gegeben hatte.
VfB vergibt einige Chancen
Die Schwaben dominierten in der ersten Hälfte über weite Strecken, erzielten aber nur ein Tor. Undav, bedient von Angelo Stiller, traf flach ins lange Eck. Für den 30 Jahre alten Kapitän war es im achten Saison-Pflichtspiel der erste Treffer. Sein Schuss war noch abgefälscht, Slovan-Torhüter Dominik Takac streckte sich vergebens. Kurz zuvor hatte der Keeper einen Undav-Abschluss aus kurzer Distanz noch glänzend mit dem Fuß pariert.
El Khannouss, Chris Führich, Ramon Hendriks und Josha Vagnoman vergaben weitere gute Chancen für den VfB, der mit den widrigen Platzverhältnissen gut zurechtkam. Außenverteidiger Vagnoman verpasste bei seiner Direktabnahme aus 18 Metern ein Traumtor, als der Ball an die Latte des Slovan-Tores klatschte. Die vom früheren Champions-League-Sieger Yaya Touré trainierten Gastgeber konnten Bredlow derweil kaum beschäftigen.
Schreckmoment für die Schwaben: Abseits oder nicht?
Wenige Minuten nach der Pause gab es den ersten Schreckmoment für die Schwaben. Nach einem lang geschlagenen Takac-Abstoß tauchte Bratislavas Stürmer Suleiman Camara völlig frei vor Bredlow auf und traf ins Tor. Der vermeintliche Ausgleich zählte wegen Abseits nicht, auch wenn es eine Weile dauerte, bis der VAR die Entscheidung bestätigte. Demnach hatte Slovan-Kapitän Andraz Sporar den Ball noch leicht berührt, bevor Camara einschießen konnte – was selbst auf den TV-Bildern kaum zu erkennen war.
Im Glück war der VfB auch, als Sandro Cruz den Ball wuchtig an die Latte des Stuttgarter Tores drosch. Fünf Minuten später hatte Bratislavas Verteidiger erneut viel Pech, als er eine Hereingabe Vagnomans ins eigene Tor lenkte. Der Ball rutschte Takac durch die Beine ins Netz. Spätestens da war klar, dass Bratislava wie schon beim 1:6-Auftakt bei Paris Saint-Germain erneut leer ausgehen würde. Die Gastgeber präsentierten sich insgesamt zu harmlos.
Für die gut letzten 20 Minuten gönnte Hoeneß auch Lokalmatador Leo Sauer noch Einsatzzeit. "Leo ist ein hochinteressanter, hochveranlagter junger Spieler", hatte der Coach den 20 Jahre alten Neuzugang gelobt, der viele Jahre in der Slovan-Jugend gespielt hatte. "Er ist ein Spieler, der wirklich eine große Zukunft vor sich hat." Groß auszeichnen konnte sich Sauer aber nicht mehr. Den Endstand besorgte Demirovic per Kopf nach toller Flanke des ebenfalls eingewechselten Lorenz Assignon.
+++ 13.10.2026: Voraussichtliche Mannschaften +++
Ligaphase, 2. Spieltag, Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN)
Slovan Bratislava: Takac - Blackman, Bajric, Markovic, Sandro Cruz - Pokorny - Barseghyan, Martinez, Ibrahim, Camara - Sporar
VfB Stuttgart: Seimen - Assignon, Jeltsch, Chabot, Hendriks - Karazor, Stiller - Leweling, Undav, Führich - Pejcinovic
Schiedsrichter: Irfan Peljto (Bosnien und Herzegowina)
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gom/news.de/dpa
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