DFB-Pokal: Termine, TV, Regeln und Duelle: Alles zum DFB-Pokal

Proficlubs, Außenseiter und alte Rivalen: Der DFB-Pokal verspricht schon in der ersten Runde große Geschichten. Wer spielt wann, wo läuft der Pokal im TV und welche neuen Regeln gelten.

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Der Gewinn des DFB-Pokals ist neben dem Meisterschaftstitel eines der größten Ziele deutscher Fußball-Vereinsmannschaften. (Foto) Suche
Der Gewinn des DFB-Pokals ist neben dem Meisterschaftstitel eines der größten Ziele deutscher Fußball-Vereinsmannschaften. Bild: picture alliance/dpa | Tom Weller

Mit der ersten Runde des DFB-Pokals nimmt die neue Pflichtspielsaison im deutschen Fußball traditionell so richtig Fahrt auf. Von Freitag an nehmen 64 Vereine aus dem Profi- und Amateurbereich erneut den Kampf um den Cup auf.

An welchen Tagen wird gespielt?

30 der 32 Partien in der ersten Runde werden von Freitag bis Montag ausgetragen. Zum Auftakt sowie am Montag finden jeweils drei Spiele um 18.00 Uhr statt, je eine weitere Begegnung steigt um 20.45 Uhr. Samstag und Sonntag wird jeweils um 13.00 Uhr (zwei Spiele), 15.30 Uhr (sechs Spiele) und 18.00 Uhr (drei Spiele) gespielt.

Abgeschlossen wird die erste Runde aber erst eineinhalb Wochen später. Da Meister FC Bayern München und Borussia Dortmund am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) im Supercup gegeneinander antreten, steigen sie noch nicht in den Wettbewerb ein. Stattdessen sind die Partien der beiden Clubs in der Woche nach dem Bundesliga-Start für Dienstag und Mittwoch angesetzt.

Welche Spiele laufen im Free-TV?

Wie gewohnt überträgt der Pay-TV-Sender Sky alle DFB-Pokal-Spiele. Sechs Partien der ersten Runde laufen zudem im Free-TV. Den Auftakt macht am Freitag (20:45 Uhr) das ZDF mit dem Duell zwischen Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart. RTL zeigt am Samstag (15.30 Uhr) die Begegnung von Zweitligist Hertha BSC bei Drittligist 1. FC Saarbrücken sowie am Montag (18.00 Uhr) das Gastspiel vom 1. FC Köln bei Drittliga-Aufsteiger Würzburger Kickers.

In der ARD läuft am Montagabend (20.45 Uhr) dann Schalkes Gastspiel beim Halleschen FC. Auch die Begegnungen von Borussia Dortmund beim Oberligisten HEBC Hamburg am 1. September (20.45 Uhr/RTL) sowie das Duell des FC Bayern München einen Tag später beim Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück (20.45 Uhr/ARD) sind frei empfangbar zu sehen. Zusammenfassungen gibt es zudem beim Streaminganbieter DAZN und im linearen Fernsehen bei Sport1.

Auf welche Duelle dürfen sich die Fans besonders freuen?

Das wohl hitzigste Erstrunden-Duell steigt in Mannheim: Der SV Waldhof empfängt den ewigen Südwest-Rivalen 1. FC Kaiserslautern. Terrence Boyd trifft erstmals im Waldhof-Trikot auf seine alte Liebe, für die er sich nach dem Aufstieg 2022 sogar "Lautre" auf den Unterarm tätowieren ließ. FCK-Coach Torsten Lieberknecht spielte einst für beide Vereine. Wegen der Rivalität gilt die Partie als Hochrisikospiel, entsprechend groß ist das Sicherheitsaufgebot.

Eine stimmungsvolle Kulisse ist auch beim Duell zwischen HEBC Hamburg und dem BVB garantiert. Der Oberligist weicht ins Volksparkstadion aus. Mehr als 30.000 Tickets sind schon verkauft. Attraktive Gegner warten auch auf die drei Pokaldebütanten: Der SC St. Tönis trifft in der Uerdinger Grotenburg auf Eintracht Frankfurt, Westfalia Rhynern im Preußenstadion auf Dynamo Dresden und der VfB Krieschow empfängt im heimischen Sportpark den FSV Mainz 05.

Was ist neu im Pokal?

Der Videoassistent kommt im DFB-Pokal künftig bereits ab der zweiten Runde zum Einsatz, bislang war dies erst ab dem Achtelfinale der Fall. Zudem wird analog zur Bundesliga das sogenannte Multi-Ball-System eingeführt: Hierbei werfen die Ballkinder den Spielern die Bälle nicht mehr zu. Die Spieler holen sich die Bälle selbst von Ballstationen rund um das Spielfeld. Das soll den Spielfluss verbessern und Zeitspiel reduzieren.

Zudem setzt der DFB auf einen neuen Markenauftritt rund um den Wettbewerb. Der DFB-Pokal soll nach außen "laut, emotional und überraschend" sein, hieß es dazu vom Verband. Zum neuen Look gehört unter anderem ein Logo, das den Pokal als realistische Trophäe zeigt. In den sozialen Medien setzt der DFB auf Violett als Kontrastfarbe zu den sonst vor allem grün gestalteten Pokal-Elementen im Stadion, um den digitalen Content unübersehbar zu machen.

Wie ist der Weg ins Pokal-Finale?

Bis zum Jahresende stehen noch zwei weitere Pokal-Runden auf dem Programm. Am 27. und 28. Oktober folgt die 2. Runde, das Achtelfinale steigt am 1. und 2. Dezember. Nach der Winterpause wird das Viertelfinale zweigeteilt (2./3. Februar und 9./10. Februar) ausgespielt, ehe im Halbfinale am 20. und 21. April die beiden Finalteilnehmer ermittelt werden. Das Endspiel steigt dann am 29. Mai 2027 im Berliner Olympiastadion.

Wann wird die nächste Runde ausgelost?

Welche Duelle in der zweiten Pokalrunde steigen, steht am 5. September fest. Dann findet die Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt, die im Rahmen der ARD-Sportschau live übertragen wird (17.45 Uhr).

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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