NFL Preseason 2026 komplett kostenlos im Stream: Schon wieder neuer Kick-Off? – viele neue Deutsche kämpfen um Plätze!

NFL 2026 startet am 13.08.2026 in die Preseason. Wer sind die Deutschen Spieler dieses Jahres? Wieder neue Regel-Kontroversen? 

Von news.de-Redakteur - Uhr

American Football: Profiliga NFL, Los Angeles Chargers - Washington Chargers, Hauptrunde, Hauptrunde-Partien, 5. Spieltag, SoFi Stadium, vom 05.10.2025.  (Foto) Suche
American Football: Profiliga NFL, Los Angeles Chargers - Washington Chargers, Hauptrunde, Hauptrunde-Partien, 5. Spieltag, SoFi Stadium, vom 05.10.2025.  Bild: picture alliance/dpa | Maximilian Haupt

Die NFL ist zurück. Bevor im September die Regular Season 2026 beginnt, kämpfen Rookies, Neuzugänge und Spieler am Rande des Kaders in der NFL Preseason 2026 um ihren Platz im Team. Für Fans in Deutschland ist die Vorbereitung in diesem Jahr besonders interessant: Die komplette NFL Preseason kann legal und kostenlos gestreamt werden.

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Insgesamt stehen einschließlich des Hall of Fame Games 49 Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Das traditionelle Hall of Fame Game fand bereits am 6. August in den USA beziehungsweise in der Nacht zum 7. August deutscher Zeit statt. Die drei regulären Preseason-Wochen folgen vom 13. bis 29. August.

Dabei lohnt sich die Preseason 2026 aus deutscher Sicht gleich doppelt: Mehrere deutsche beziehungsweise deutsch-amerikanische Spieler stehen derzeit in NFL-Kadern und kämpfen teilweise noch um einen Platz im finalen 53-Mann-Roster.

Wo kann man die NFL Preseason 2026 kostenlos streamen?

Die wichtigste Nachricht zuerst: Alle Spiele der NFL Preseason 2026 sind in Deutschland kostenlos über den NFL Game Pass verfügbar.

DAZN bestätigt ausdrücklich, dass während der Preseason kein kostenpflichtiges Game-Pass- oder DAZN-Abonnement notwendig ist. Eine Registrierung mit einer gültigen E-Mail-Adresse genügt. Anschließend können sämtliche Preseason-Partien sowohl live als auch im Re-Live über den NFL Game Pass auf der DAZN-Plattform verfolgt werden. Die Übertragungen laufen dabei in der amerikanischen Originalfassung.

  • NFL Game Pass über DAZN: Alle 49 Preseason-Spiele live und im Re-Live. Während der Preseason 2026 kostenlos nach Registrierung.
  • NFL Network über Joyn: Ausgewählte Preseason-Spiele werden kostenlos live gezeigt.
  • NITRO: Drei ausgewählte Partien der Preseason laufen kostenlos im deutschen Free-TV.
  • RTL+: Die von NITRO übertragenen Partien stehen auch als Livestream zur Verfügung. Dafür ist allerdings ein entsprechendes kostenpflichtiges RTL+-Paket notwendig.
  • Sky Sport: Zeigt ebenfalls ausgewählte Begegnungen, benötigt dafür aber ein kostenpflichtiges Abonnement.

Damit ist der NFL Game Pass die einfachste Lösung, wenn man ein bestimmtes Team verfolgen möchte: Während der Preseason muss nicht darauf geachtet werden, welches Spiel ein deutscher Sender ausgewählt hat. Alle Begegnungen stehen kostenlos zur Verfügung.

Wichtig: Dieses Gratis-Angebot bezieht sich auf die Preseason 2026. Für die anschließende Regular Season gelten wieder die regulären kostenpflichtigen Game-Pass-Angebote.

NFL Preseason kostenlos auf Joyn

Eine zweite kostenlose Möglichkeit bietet das NFL Network über Joyn. Der Sender ist dort als Livestream verfügbar und zeigt ausgewählte Preseason-Partien. Für die erste Preseason-Woche sind unter anderem folgende Live-Spiele angekündigt:

  • 14. August, 01:00 Uhr: Green Bay Packers @ Pittsburgh Steelers
  • 14. August, 03:00 Uhr: Tennessee Titans @ San Francisco 49ers
  • 15. August, 01:00 Uhr: Tampa Bay Buccaneers @ New York Jetsk

Beim NFL Network kann sich das Programm allerdings kurzfristig ändern. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, findet das jeweilige Spiel zusätzlich kostenlos im NFL Game Pass.

Drei Preseason-Spiele kostenlos bei NITRO

Auch RTL Deutschland steigt noch vor dem Start der Regular Season ein. NITRO zeigt drei Partien der dritten Preseason-Woche kostenlos im Free-TV.

  • 24. August Seattle Seahawks @ Tennessee Titans 01:40 Uhr ca. 02:00 Uhr NITRO / RTL+
  • 28. August New England Patriots @ Cleveland Browns 01:40 Uhr ca. 02:00 Uhr NITRO / RTL+
  • 29. August Cincinnati Bengals @ Philadelphia Eagles 01:40 Uhr ca. 02:00 Uhr NITRO / RTL+

RTL+ listet alle drei Begegnungen ebenfalls als Livestreams. Online ist das Angebot dort allerdings nicht automatisch kostenlos: Für NFL-Livestreams auf RTL+ wird ein entsprechendes kostenpflichtiges Paket benötigt; das Basic-Paket reicht dafür nicht aus.

Wer ausschließlich online schauen möchte, kann für diese Begegnungen deshalb ebenfalls auf den derzeit kostenlosen NFL Game Pass ausweichen.

Warum ist die NFL Preseason überhaupt wichtig?

Ergebnisse stehen in der Preseason deutlich weniger im Mittelpunkt als während der Regular Season. Für Coaches geht es vor allem darum, neue Spieler zu testen und die endgültige Mannschaft zusammenzustellen.

Stars wie Patrick Mahomes, Josh Allen oder Amon-Ra St. Brown bekommen häufig nur wenige Snaps oder werden teilweise komplett geschont. Für Rookies, Undrafted Free Agents und Spieler am Ende des Depth Charts können dagegen wenige gute Aktionen über die gesamte NFL-Karriere entscheiden.

Nach der Preseason müssen die Mannschaften ihre deutlich größeren Trainingscamp-Kader auf den endgültigen 53-Mann-Kader reduzieren. Gerade deshalb sind die letzten Vorbereitungsspiele häufig besonders interessant.

Und aus deutscher Sicht gibt es 2026 gleich mehrere Spieler, bei denen genau dieser Kampf um einen Platz im Team spannend wird.

Deutsche Spieler in der NFL 2026

Mit Stand vom 12. August 2026 stehen sieben deutsche beziehungsweise eng mit Deutschland verbundene Spieler in aktuellen NFL-Trainingscamp-Kadern. Drei besitzen eine vergleichsweise etablierte beziehungsweise sehr gute Ausgangslage, vier weitere kämpfen während der Preseason um ihren Platz im finalen Kader.

  • Amon-Ra St. Brown – Detroit Lions, Wide Receiver
    • Einer der größten Stars der Lions.
    • Sein Platz im Kader steht nicht zur Diskussion.
    • Bei ihm geht es in der Preseason hauptsächlich darum, wie viele Snaps Detroit seinen Stammspielern überhaupt geben möchte.
  • Brandon Coleman – Washington Commanders, Offensive Line
    • In den USA geboren, verbrachte aber einen großen Teil seiner Kindheit in Berlin.
    • Wurde 2024 von den Washington Commanders gedraftet.
    • Hat bereits NFL-Erfahrung gesammelt.
  • Marlin Klein – Houston Texans, Tight End
    • In Deutschland geboren und anschließend College-Spieler bei Michigan.
    • Wurde im NFL Draft 2026 bereits in der zweiten Runde ausgewählt.
    • Houston zog ihn mit dem 59. Pick.
    • Aufgrund seiner hohen Draftposition besitzt er ausgezeichnete Chancen auf den endgültigen Kader.
  • Paul Rubelt – Tampa Bay Buccaneers, Offensive Tackle
    • Steht im Kader der Buccaneers.
    • Die Preseason ist für ihn besonders wichtig, um sich für einen Platz im Team zu empfehlen.
  • Lorenz Metz – New England Patriots, Offensive Tackle
    • Kämpft bei den Patriots um seine NFL-Zukunft.
    • Seine Auftritte in Training Camp und Preseason können entscheidend für die Kaderentscheidung werden.
  • Kilian Zierer – Jacksonville Jaguars, Offensive Tackle
    • Gehört aktuell zum Kader der Jaguars.
    • Auch für ihn geht es darum, sich für den finalen 53-Mann-Kader oder zumindest einen Platz im Practice Squad zu empfehlen.
  • Julius Welschof – Pittsburgh Steelers, Linebacker/Edge
    • Steht bei den Pittsburgh Steelers unter Vertrag.
    • Die Preseason bietet ihm die Chance, sich insbesondere über Defense und Special Teams für weitere Aufgaben zu empfehlen.

Die offiziellen NFL-Kader führen Amon-Ra St. Brown weiterhin bei den Detroit Lions und Marlin Klein bei den Houston Texans. Klein wurde im NFL Draft 2026 sogar bereits in der zweiten Runde an Position 59 ausgewählt.

Amon-Ra St. Brown – der deutsche NFL-Superstar

Der bekannteste Name bleibt Amon-Ra St. Brown. Der deutsch-amerikanische Wide Receiver ist längst nicht mehr nur aus deutscher Sicht interessant, sondern gehört zur Spitze seiner Position. Die NFL führt ihn auch 2026 als aktiven Wide Receiver der Detroit Lions.

Sein Platz im Kader steht nicht zur Diskussion. Für ihn wird in der Preseason vielmehr interessant sein, wie stark Detroit seine Stammspieler überhaupt einsetzt.

Marlin Klein – deutscher Zweitrundenpick bei den Texans

Besonders spannend ist Marlin Klein. Der in Deutschland geborene Tight End spielte College Football für Michigan und wurde von den Houston Texans beim NFL Draft 2026 bereits mit dem 59. Pick insgesamt ausgewählt.

Damit besitzt Klein ausgezeichnete Chancen, den Sprung in den endgültigen Kader zu schaffen. Die Texans führen ihn aktuell mit der Nummer 83 in ihrem aktiven Trainingscamp-Kader.

Brandon Coleman – Berlin-Erfahrung in Washington

Auch Brandon Coleman hat eine besondere Verbindung zu Deutschland. Der Offensive Lineman wurde zwar in Virginia geboren, verbrachte aber einen Großteil seiner Kindheit in Berlin, bevor seine Familie in die USA zog. Die Washington Commanders wählten ihn 2024 im NFL Draft aus.

Coleman steht auch 2026 aktiv bei den Commanders unter Vertrag.

Vier Deutsche kämpfen um ihre NFL-Zukunft

Für Paul Rubelt, Lorenz Metz, Kilian Zierer und Julius Welschof dürfte die Preseason dagegen besonders wichtig werden.

Alle vier stehen aktuell in NFL-Kadern: Rubelt bei den Tampa Bay Buccaneers, Metz bei den New England Patriots, Zierer bei den Jacksonville Jaguars und Welschof bei den Pittsburgh Steelers. Die offiziellen NFL-Roster führen alle vier derzeit als aktive Spieler.

Das bedeutet allerdings noch nicht automatisch einen Platz in der Regular Season. Genau dafür dienen Training Camp und Preseason: Ende August müssen die Teams entscheiden, wer den Sprung in den endgültigen Kader schafft.

Neue NFL-Regeln 2026: Das ändert sich

Die Preseason bietet nicht nur Spielern eine Generalprobe. Auch neue Regeln und Anpassungen können erstmals unter echten Spielbedingungen beobachtet werden.

Für die Saison 2026 hat die NFL mehrere Änderungen beschlossen. Besonders betroffen sind erneut Kickoffs und Onside Kicks.

1. Onside Kicks dürfen früher eingesetzt werden

Eine der auffälligsten Änderungen betrifft den Onside Kick. Ab 2026 darf das kickende Team einen Onside Kick zu jedem Zeitpunkt des Spiels deklarieren.

Damit erhalten Coaches mehr taktische Möglichkeiten und können einen überraschenden Versuch zur Rückeroberung des Balls theoretisch deutlich früher einsetzen.

2. Weitere Anpassungen beim neuen Kickoff

Die NFL verändert außerdem erneut die Aufstellung beim Kickoff. Die Positionierung der Spieler des Receiving Teams in der sogenannten Setup Zone wurde angepasst. Ziel der Änderungen am Kickoff-System ist weiterhin, den Spielzug attraktiv zu halten und gleichzeitig besonders gefährliche Hochgeschwindigkeitskollisionen zu reduzieren. Die konkrete Aufstellungsänderung ist in Rule 6-1-3 des Regelwerks festgeschrieben.

3. Neue Touchback-Regel bei Kickoffs von der 50-Yard-Linie

Ebenfalls verändert wurde die Behandlung eines Touchbacks, wenn ein Kickoff aufgrund einer vorherigen Strafe von der 50-Yard-Linie ausgeführt wird. Die NFL will damit verhindern, dass Teams einen taktischen Vorteil daraus ziehen, den Ball absichtlich ins Aus zu kicken.

4. Unterstützung bei möglichen Platzverweisen

Bei besonders schweren Aktionen dürfen Mitarbeiter der Liga die Schiedsrichter auf dem Feld künftig bei der Entscheidung über eine Disqualifikation beziehungsweise einen Platzverweis unterstützen – auch bei schwerwiegenden Aktionen, die zunächst nicht von den Schiedsrichtern auf dem Feld geahndet wurden.

5. Zusätzliche Replay-Regel als Notfalllösung

Außerdem hat die NFL für 2026 eine auf ein Jahr begrenzte Sonderregel beschlossen: Sollte es zu einem Arbeitskampf mit den regulären NFL-Schiedsrichtern kommen, darf die Officiating-Abteilung klare und offensichtliche, spielentscheidende Fehler der Ersatz-Schiedsrichter korrigieren. Die Regel greift allerdings nur im Fall eines entsprechenden Work Stoppage.

Sportlich lohnt sich der Blick vor allem auf die Rookies und die Spieler am Rand der Kader. Aus deutscher Perspektive stehen neben Superstar Amon-Ra St. Brown und den etablierten beziehungsweise hoch gedrafteten Brandon Coleman und Marlin Klein insbesondere Paul Rubelt, Lorenz Metz, Kilian Zierer und Julius Welschof im Fokus.

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