US Open 2026 im TV und Live-Stream: Zverev gewinnt nächsten Krimi - drei deutsche Tennis-Profis in Runde 2 gescheitert

Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres steht an: Vom 30. August bis zum 13. September blicken Tennis-Fans gespannt auf die US Open in New York City. Der deutsche Star Alexander Zverev zählt erneut zu den Top-Favoriten. Alle wichtigen Infos hier.

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Alexander Zverev ist bei den US Open nach einem spannenden Match in die 3. Runde eingezogen. (Foto) Suche
Alexander Zverev ist bei den US Open nach einem spannenden Match in die 3. Runde eingezogen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Frank Franklin II
  • Tennis-Turnier US Open 2026 vom 30. August bis 13. September in New York
  • Pay-TV-Sender Sky Sport überträgt das Grand-Slam-Turnier
  • Alle Ergebnisse der deutschen Tennis-Stars um Alexander Zverev auf einen Blick

Die Freude war riesig, als Alexander Zverev am 7. Juni 2026 bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnen konnte. Wenige Wochen später folgte jedoch eine herbe Enttäuschung: Der deutsche Tennis-Star verlor das Wimbledon-Finale gegen den Italiener Jannik Sinner und verpasste damit den zweiten großen Triumph in Folge.Bei den US Open in New York City gibt es für Zverev nun die nächste Chance auf einen weiteren Grand-Slam-Sieg.

Tennis: US Open 2026 vom 30. August bis 13. September: Alle Termine auf einen Blick

Die US Open finden in diesem Jahr vom 30. August bis 13. September wie gewohnt im USTA Billie Jean King National Tennis Center in Queens statt. Es werden bei den Damen und Herren Wettbewerbe im Einzel und Doppel sowie im Mixed ausgetragen. Folgender Zeitplan ist für die Einzel-Konkurrenzen vorgesehen:

  • 30. August - 1. September: 1. Runde Damen und Herren
  • 2. - 3. September: 2. Runde Damen und Herren
  • 4. - 5. September: 3. Runde Damen und Herren
  • 6. - 7. September: Achtelfinale Damen und Herren
  • 8. - 9. September: Viertelfinale Damen und Herren
  • 10. September: Halbfinale Damen
  • 11. September: Halbfinale Herren
  • 12. September: Finale Damen
  • 13. September: Finale Herren

US Open 2026 im TV und Live-Stream: So sind Tennis-Fans live dabei

Die kompletten US Open werden exklusiv vom Pay-TV-Sender Sky Sport übertragen. Aufgrund der Übernahme von Sky Deutschland durch RTL im vergangenen Juni können sich Fans möglicherweise auch auf einige Matches im Free-TV freuen. Nähere Informationen werden jedoch erst kurzfristig bekannt gegeben. Darüber hinaus sind die US Open 2026 ebenfalls beim kostenpflichtigen Sportsender Sporteurope.TV zu sehen.

Matches der deutschen Tennis-Stars bei den US Open in New York

Titelverteidiger beziehungsweise Titelverteidigerin bei den US Open sind der Spanier Carlos Alcaraz und die Belarussin Aryna Sabalenka. Während Alexander Zverev erneut zum engen Favoritenkreis zählt, haben die anderen deutschen Tennis-Stars lediglich Außenseiterchancen. Das sind die Partien in der 2. Runde:

Frauen:

  • Mirra Andrejewa - Eva Lys: 6:0, 6:2
  • Nikola Bartunkova - Tatjana Maria: 6:7 (5:7), 6:2, 6:3

Männer:

  • Jan-Lennard Struff - Francisco Cerundolo:7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6
  • Alexander Zverev - Quentin Halys:6:4, 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 6:3

Das waren die Partien der Deutschen in der 1. Runde:

Frauen:

  • Tamara Korpatsch - Lilli Tagger: 0:6, 6:7 (4:7)
  • Tatjana Maria - Jelena Ostapenko:4:6, 6:1, 6:2
  • Eva Lys - Gabriela Knutson: 6:3, 6:3
  • Ella Seidel - Julija Starodubzewa: 2:6, 2:6

Männer:

  • Alexander Zverev - Lorenzo Sonego: 6:4,3:6, 6:7 (7:9), 7:5, 6:4
  • Jan-Lennard Struff - Camilo Ugo Carabelli: 6:4, 6:3, 6:3
  • Jannik Hanfmann - Alejandro Tabilo: 3:6, 2:6, 7:6 (9:7), 3:6
  • Daniel Altmaier - Zachary Svajda: 3:6, 1:6, 7:6 (7:5), 2:6

Tennis-Ergebnisse der US Open im News-Ticker

An dieser Stelle halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen bei den US Open 2026 auf dem Laufenden.

+++ 04.09.2026: Krimi bis tief in die Nacht: Zverev zittert sich weiter +++

Alexander Zverev hat bei den US Open die nächste schwere Nachtschicht überstanden und sich erst weit nach zwei Uhr morgens in die dritte Runde gezittert. Nach einer weitgehend schwachen Leistung bezwang der Topfavorit in New York mit 6:4, 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 6:3 den französischen Außenseiter Quentin Halys.

Bei anfangs 27 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit bewies der an Nummer eins gesetzte Hamburger wie schon beim Fünfsatz-Sieg zum Auftakt über den Italiener Lorenzo Sonego ebenfalls in der Nightsession keine Titelform. Um 2.15 Uhr Ortszeit verwandelte Zverev nach 4:33 Stunden seinen Matchball unter dem Flutlicht im Arthur Ashe Stadium. Damit stand der Hamburger in nur zwei Matches schon fast zehn Stunden auf dem Platz.

"Die Schuhe von Herrn Zverev sind komplett nass"

Im dritten Satz kam es zur kuriosesten Szene des Matches: Beim Stand von 2:4 und Breakball für sich verlangte Zverev plötzlich nach frischen Schuhen. Schiedsrichter Robert Balmforth erlaubte den Tausch zum ungewöhnlichen Zeitpunkt: «Die Schuhe von Herrn Zverev sind komplett nass, er hinterlässt nasse Fußabdrücke auf dem Platz.» Der 29-Jährige schaffte direkt danach das Break und drehte den Satz.

In der dritten Runde geht es für Zverev gegen den an Nummer 25 gesetzten Alejandro Tabilo. Der Chilene hatte zum Auftakt den deutschen Davis-Cup-Spieler Yannick Hanfmann in vier Sätzen bezwungen.

Weitere hochkarätige Gegner sind schon raus

Die Ausgangslage für Zverevs zweiten Grand-Slam-Titel hatte sich dabei am Donnerstag noch weiter verbessert. In der Hälfte der Auslosung des French-Open-Siegers scheiterten der an Nummer drei gesetzte Félix Auger-Aliassime aus Kanada und Alex de Minaur (6) aus Australien und fallen damit als potenziell hochkarätige Gegner im weiteren Turnierverlauf weg. In Abwesenheit des verletzt fehlenden Weltranglistenersten Jannik Sinner aus Italien war auch bereits der serbische Altmeister Novak Djokovic früh gescheitert.

In den Trainingseinheiten vor dem Spiel hatte sich Zverev phasenweise mit schmerzverzerrtem Gesicht das Handgelenk und den Oberschenkel gehalten. Doch als es ernst wurde, waren dem 1,98 Meter Hünen zumindest äußerlich keine körperlichen Beschwerden anzumerken. Nach unspektakulärem Beginn setzte Zverev seinen Gegner mit starken Returns unter Druck, holte sich das Break zum 5:4 und sicherte sich den ersten Satz in 38 Minuten.

Zverev lamentiert mit seinem Anhang auf der Tribüne

Zum Auftakt der Nightsession im Arthur Ashe Stadium hatte US-Star Coco Gauff gegen die Spanierin Paula Badosa einen stimmungsvollen Sieg gefeiert. Anschließend fehlte jedoch das besondere Knistern im größten Tennisstadion der Welt. Erst ein spektakulärer Lob von Halys im Zurücklaufen beim Stand von 5:4 holte die Zuschauer aus der Lethargie. In der Folge leistete sich Zverev drei Fehler bei eigenem Aufschlag - plötzlich war der Satz weg.

Selbst ein Break zum Auftakt des dritten Durchgangs brachte keine Sicherheit. Zverev machte durch eine schwache Aufschlagquote und unnötige Fehler seinen eigentlich spielerisch unterlegenen Gegner stark, gab dreimal in Serie sein Service ab. Immer wieder lamentierte Zverev mit seinem Anhang um Vater und Trainer Alexander Zverev Senior in der ersten Reihe der Tribüne.

Es folgte der Schuhtausch - und plötzlich lief es. Mit mehr Entschlossenheit dominierte nun Zverev das Spiel und zeigte im Tie-Break wie so häufig seine Nervenstärke. Der vierte Satz verlief ausgeglichen, doch diesmal war Halys in der entscheidenden Phase zur Stelle.

Es wurde dramatisch. Durch einen leichten Fehler gab Halys seinen Aufschlag zum 3:2 für Zverev ab. Der Weltranglistenzweite beschwerte sich beim Schiedsrichter, dass seine Schläger zu langsam vom Bespannen zurückkommen. Doch Zverev ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen und machte den Sieg wenig später perfekt.

+++ 04.09.2026: Ohne Chance: Lys fliegt als letzte deutsche Spielerin raus +++

Eva Lys ist als letzte verbliebene deutsche Tennisspielerin bei den US Open ausgeschieden und hat dabei phasenweise eine Lehrstunde erhalten. Die Weltranglisten-98. unterlag der russischen French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa in 63 Minuten mit 0:6, 2:6 und blieb vor allem im ersten Satz chancenlos. Damit war für Lys wie bereits 2025 und 2023 in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers in New York Schluss.

"Das war tatsächlich ein schlechter Satz, das muss ich ehrlich sagen, ich bin sehr, sehr schlecht in das Spiel gekommen", sagte Lys über den ersten Durchgang. Anschließend habe sie ihrer Gegnerin zumindest noch einen Kampf geboten. "Es ist ein Prozess für mich und ich gehe hier erhobenen Hauptes raus."

Zum Anfang des Jahres war die Hamburgerin noch unter den besten 40 der Welt platziert gewesen, danach erlebte sie aber eine schwierige Saison. Vor den US Open hatte die 24-Jährige gleich viermal direkt das erste Spiel bei einem Turnier verloren, so dass ihr Erstrundensieg über die Tschechin Gabriela Knutson als wichtiger Erfolg zu werten war.

Publikum feiert ersten Spielgewinn von Lys

"Ich freue mich einfach generell, mich wieder selbst auf dem Niveau zu messen und zu schauen, wie nah ich dran bin", sagte Lys vor dem Duell mit der Weltranglistenfünften Andrejewa. "Ich bin guter Dinge, dass ich solche Matches jetzt auch langsam wieder für mich entscheiden kann."

Im ersten Satz war Lys davon aber weit entfernt. In nur 20 Minuten setzte sich Andrejewa durch und dominierte die Partie. Der zweite Durchgang begann besser für Lys, das Publikum auf Platz 17 feierte sie für den ersten Spielgewinn im Match. Doch nach Lys' 2:0-Führung drehte Andrejewa wieder auf und gab kein Spiel mehr ab.

Zuvor waren bereits die Routiniers Tatjana Maria und Jan-Lennard Struff in der zweiten Runde ausgeschieden.

+++ 03.09.2026: Routiniers Maria und Struff bei US Open raus +++

Die beiden Tennis-Routiniers Tatjana Maria und Jan-Lennard Struff haben bei den US Open in kräftezehrenden Duellen die dritte Runde verpasst. Die 39-jährige Maria unterlag der 19 Jahre jüngeren Tschechin Nikola Bartunkova in der Hitze von New York mit 7:6 (7:5), 2:6, 3:6. Der Warsteiner Struff (36) musste sich nach starkem Kampf dem favorisierten Argentinier Francisco Cerundolo mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6 geschlagen geben.

Kurze Pause für Maria

Maria musste keine 24 Stunden nach Ende ihres überraschenden Dreisatzsiegs über die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko aus Lettland bereits wieder ran. Dabei entnervte sie Bartunkova zunächst wie gewohnt mit ihren unterschnittenen Bällen und überlobte ihre Gegnerin immer wieder erfolgreich.

Angefeuert von Ehemann und Trainer Charles-Édouard Maria sowie den Töchtern Charlotte und Cecilia auf der Tribüne geriet Maria bei rund 30 Grad aber mehr und mehr in die Defensive. Ein Aufbäumen beim Stand von 0:3 im dritten Satz kam zu spät, so dass sie weiter auf ihren ersten Drittrundeneinzug beim Grand-Slam-Turnier in New York warten muss. Zum fünften Mal war in Runde zwei Schluss.

Becker-Lob für Struff

Struff hatte bei den US Open im Vorjahr noch das Achtelfinale erreicht. Für einen ähnlichen Coup erlaubte sich der 36-Jährige nun zu viele Fehler. "Im fünften Satz war er der bessere Spieler", sagte Struff über Cerundolo.

Mitte des vierten Durchgangs musste der Sauerländer am rechten Fuß behandelt werden, weil ihm das Tape auf die Achillessehne drückte. Er nahm eine Schmerztablette. Im entscheidenden Satz hatte er sich zwar wieder erholt, kassierte aber das vorentscheidende Break zum 3:4 und konnte die Partie nicht mehr drehen. Insgesamt leistete sich Struff 16 Doppelfehler - zu viele im Duell mit dem an Nummer 24 gesetzten Cerundolo.

"Er war der bessere Spieler in der zweiten Hälfte des Matches, er hat verdient gewonnen. Aber Kompliment auch an Struffi, mit 36", lobte TV-Experte Boris Becker bei sporteurope.tv.

Struff nicht für Davis Cup nominiert

Struff war während der US Open nicht für die Davis-Cup-Zwischenrunde des deutschen Teams gegen Kroatien Mitte September im westfälischen Halle berufen worden. "Natürlich war es nicht so ein gutes Gefühl, zu hören, dass ich nicht dabei bin", sagte Struff. "Ich wäre schon gerne dabei gewesen, aber wir haben momentan auch gute Spieler und ein gutes Team."

Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann erhielten neben Alexander Zverev den Vorzug. Bei einer Absage könnte Struff aber doch noch dabei sein.

+++ 03.09.2026: Zverev-Konkurrent bei US Open schon früh raus +++

Bei den US Open ist der nächste Titelanwärter und Konkurrent von Alexander Zverev früh gescheitert. Der an Nummer drei gesetzte Kanadier Félix Auger-Aliassime verlor in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers in New York gegen Karen Chatschanow aus Russland. Beim 7:6 (5:7), 3:6, 2:6, 2:6 wurde der Vierte der Tennis-Weltrangliste nur im ersten Satz seiner Favoritenrolle gerecht und war in der Schlussphase des Matches körperlich sichtlich angeschlagen.

Auger-Aliassime hatte bei den US Open 2025 in der dritten Runde noch gegen Zverev gewonnen. Nun hätten die beiden im Halbfinale aufeinandertreffen können.

Bei diesen US Open war der serbische Grand-Slam-Rekordtitelgewinner Novak Djokovic als weiterer Kandidat auf den Triumph bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Zverev absolviert sein Zweitrundenspiel gegen den Franzosen Quentin Halys deutscher Zeit in der Nacht zu Freitag.

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