Fußball-WM: Dänischer Fußball-Boss: Vertrauen zu Infantino ist weg

Gianni Infantino ist unter Druck. Nach dem Aus der umstrittenen Investorenpläne entzieht Dänemarks Verband dem FIFA-Boss das Vertrauen – und stellt sich klar hinter die UEFA.

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Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal.  (Foto) Suche
Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal.  Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Claudio Thoma

Nach dem krachenden Scheitern der Investorenpläne hat sich der dänische Fußballverband (DBU) mit deutlichen Worten gegen FIFA-Boss Gianni Infantino gestellt. Er stimme der UEFA voll und ganz zu, dass das Vertrauen in Infantino verloren gegangen sei, sagte DBU-Chef Jesper Møller laut einer Mitteilung. "Deshalb kann ich ihn auch nicht unterstützen." Zuvor hatte Infantino seine milliardenschweren Pläne, Anteile an dem Fußball-Weltverband an private Investoren zu verkaufen, nach massivem Widerstand und weltweiter Empörung aufgegeben.

Den Vorschlag zurückzuziehen, sei "die einzig richtige Entscheidung - und sie war zu erwarten", so Møller. "Der internationale Fußball stand an einem Scheideweg, an dem einige der Werte, die den Kern und die Seele des Fußballs ausmachen, unter Druck geraten waren."

Ausdrücklich lobte Møller die UEFA und ihren Präsidenten Aleksander Ceferin dafür, dass der europäische Dachverband so schnell mit einer Stimme gesprochen habe. Die UEFA hatte die Pläne nicht nur als schäbigen Deal kritisiert, sondern sogar mit einem Boykott gedroht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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