Fußball-WM: Trotz UEFA-Drohung: Vorbereitung für U20-WM in Polen läuft

Bereits Anfang September sollen die besten Nachwuchs-Fußballerinnen um den WM-Titel spielen. Treten die europäischen Teams im Streit um die FIFA-Pläne an? Nun äußern sich die Organisatoren.

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Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal.  (Foto) Suche
Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal.  Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Claudio Thoma

Ungeachtet der Boykottdrohungen der Europäischen Fußball-Union wegen der Investorenpläne des Weltverbandes FIFA laufen die Vorbereitungen für die U20-WM der Frauen in Polen weiter. Die UEFA hatte damit gedroht, Veranstaltungen der FIFA wie Weltmeisterschaften künftig zu boykottieren, falls die Investorenpläne nicht fallengelassen werden sollten.

Die Weltmeisterschaft der Nachwuchs-Fußballerinnen soll vom 5. bis 27. September stattfinden. Der polnische Verband teilte nun dazu mit: "Als Gastgeber sind wir bereit, das Turnier auszurichten, und setzen alle Vorbereitungen konsequent planmäßig um."

Keine DFB-Auswahl in Polen am Start

Man stehe in ständigem Kontakt mit den Partnern bei der UEFA und handele gemäß der gemeinsamen Vereinbarungen. "Wir sind zuversichtlich, dass die derzeitige Situation bald gelöst wird, so dass junge Fußballerinnen aus aller Welt in Polen an diesem Turnier teilnehmen können, das für viele von ihnen die Erfüllung eines Traums und ein wichtiger Meilenstein für ihre weitere Karriere sein wird." Deutschland ist bei der Endrunde nicht dabei.

Die FIFA hatte mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Darauf reagierten der europäische Dachverband und seine 55 Mitgliedsverbände mit der Drohung, es würden keine Nationalmannschaften aus der UEFA an einem FIFA-Wettbewerb teilnehmen, solange diese Vorschläge bestehen blieben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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