Tour de France 2026: Wegen der Waldbrände: Tour-Schlussetappe wird verkürzt

Im Südwesten Frankreichs wüten heftige Waldbrände. Das Innenministerium zieht deshalb Sicherheitskräfte von der Tour ab. Das hat Folgen für die Schlussetappe.

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Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) (Foto) Suche
Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Belga | Pete Goding

Wegen der heftigen Waldbrände bei Bordeaux wird die letzte Etappe der Tour de France verkürzt und komplett in Paris ausgetragen. Das teilten die Tour-Organisation und die Polizei-Präfektur mit. Demnach hat das Innenministerium entschieden, einen Teil der ursprünglich für die letzte Etappe eingeteilten Sicherheitskräfte abzuziehen, um die Einsatzkräfte in den betroffenen Gebieten zu verstärken.

So wird die Schlussetappe von ursprünglich 133 auf 89 Kilometer reduziert. Nach der Teampräsentation im ursprünglichen Startort Thoiry werden die Fahrer per Bus nach Paris gebracht. Der Startschuss der Etappe fällt dann um 17.50 Uhr an der Ziellinie in Paris, anschließend werden die Fahrer zwei zusätzliche Runden auf den Champs Élysées bestreiten, ehe sie wie geplant auf den Montmartre-Kurs gehen.

Im Südwesten Frankreichs haben die anhaltenden Brände eine der größten Evakuierungsaktionen in der Geschichte des Landes ausgelöst. Im Département Gironde wurden nach Angaben des Innenministers Laurent Nuñez inzwischen 167.000 Menschen evakuiert. Nach Angaben der Präfektur Gironde hat der seit Mittwoch wütende Großbrand inzwischen mehr als 19.000 Hektar Fläche erfasst. Etwa 100 Gebäude wurden zerstört.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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