TV: ZDF-Final-Reporter vor Premiere: "Nicht meine Kernkompetenz"

Oliver Schmidts erstes WM-Endspiel ist ein besonderes: Der Kommentator muss am Sonntag mehr als nur Fußball erklären.

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Vor seiner Endspiel-Premiere benötigt Oliver Schmidt eine ganz besondere Vorbereitung. "Ich muss mich ja auch um die Showelemente kümmern", sagte der ZDF-Kommentator vor seinem ersten WM-Finale: "Das ist ja nicht unbedingt meine Kernkompetenz."

Bereits vor dem Anpfiff (21 Uhr) der Partie Argentinien gegen Spanien sowie während der voraussichtlich verlängerten Halbzeit gibt es zahlreiche Showacts. Auftreten sollen unter anderem Superstar Justin Bieber, die südkoreanische Band BTS sowie der nigerianische Musiker Burna Boy, der gemeinsam mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor musiziert. Das letzte Spiel des Turniers wird so eine besondere Herausforderung für den 54-Jährigen.

Nachfolger von Reporter-Legende Béla Réthy

"Die Show nimmt bei der Übertragung weniger Zeit als das Spiel ein, erfordert aber mehr Aufwand", erklärte Schmidt. Der erfahrene Reporter sagte augenzwinkernd: "Die 22 Spieler auf dem Feld kenne ich schon. Wenn der Ball rollt, bin ich ein glücklicher Mensch."

Schmidt ist beim ZDF als Final-Kommentator der Nachfolger von Reporter-Legende Béla Réthy und war bereits beim Endspiel der Europameisterschaft vor zwei Jahren im Einsatz. Ob er wegen der Bedeutung des Spiels am Sonntag nervöser ist als bei den vorherigen WM-Spielen in Nordamerika? "Wenn ich Zeit dazu habe, vielleicht", scherzte der ZDF-Journalist und berichtete von zahlreichen Gesprächen und Meetings im Vorfeld der Begegnung in East Rutherford.

Eine ähnliche Vorbereitung wie der ZDF-Mann benötigt auch Wolff Fuss. Der sonst für Sky und RTL tätige Reporter arbeitet während der WM für MagentaTV. Der 50-Jährige hat ein wenig mehr WM-Final-Erfahrung: Fuss hatte bereits das Endspiel in Katar vor vier Jahren für den Telekom-Sender kommentiert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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