Fußball-WM: Verbandschef behauptet: Senegals Arzt eigentlich Gynäkologe

Ein Verbandschef macht Stimmung gegen den Teamarzt: Nach Senegals WM-Aus kommt es zu kuriosen Anschuldigungen auf einer Pressekonferenz. Der Arzt widerspricht - und erhält Rückendeckung.

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Der WM-Spielball vor den Landesflaggen der Gastgeberländer USA, Kanada und Mexiko. (Foto) Suche
Der WM-Spielball vor den Landesflaggen der Gastgeberländer USA, Kanada und Mexiko. Bild: Adobe Stock / j_chincoya

Kurioses Streitthema beim senegalesischen Fußballverband: Nach dem WM-Aus des Nationalteams hat Verbandschef Abdoulaye Fall dem Mannschaftsarzt Abdourahman Fedior vorgeworfen, keinen erforderlichen fachärztlichen Hintergrund gehabt zu haben. Er entspreche mit seinem Profil "nicht den medizinischen Anforderungen einer Mannschaft, die an einer Weltmeisterschaft teilnimmt", behauptete Fall. "Er ist Gynäkologe."

Fedior reagierte empört. "Ich war wirklich überrascht von seinen Anschuldigungen", sagte er in einem Rundfunkinterview. Der Arzt hatte demnach bereits 2018 erklärt, dass er zwar zunächst als Gynäkologe ausgebildet wurde, aber danach ein Studium in Sportmedizin und Sportbiologie abgeschlossen habe. Seit 2017 ist er Mannschaftsarzt der Senegalesen.

Die senegalesische Vereinigung für Sportmedizin sprach Fedior ihre Unterstützung aus und bezeichnete die Äußerungen des Verbandspräsidenten gegen ihn als "unbegründet und verleumderisch".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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