Fußball-WM: Nach WM-Drama: Emotionale Botschaft von Senegals Kapitän
Senegals Auftritt bei diesem Turnier wird von diversen Unruhen begleitet. Mit etwas Abstand zum unglücklichen Aus im Sechzehntelfinale erklärt sich Kapitän Kalidou Koulibaly.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Zehn Tage nach Senegals Aus bei der Fußball-WM hat Kapitän Kalidou Koulibaly in den sozialen Medien emotional Stellung zum unglücklichen Auftreten seines Teams bei diesem Turnier bezogen. Seit dem dramatischen Ausscheiden im Sechzehntelfinale gegen Belgien in Seattle seien "die Nächte lang" gewesen, schrieb der Verteidiger an das senegalesische Volk gerichtet und brachte seine große Enttäuschung zum Ausdruck.
Kapitän stellt sich vor die Mannschaft
Der 35-Jährige zeigte Verständnis für die Kritik aus der Heimat und bedankte sich für die Unterstützung. "Als Kapitän übernehme ich die volle Verantwortung für das Ausscheiden", erklärte er. Alle würden ihren Teil der Verantwortung dafür tragen. Er könne allerdings nicht ruhig bleiben, "wenn Männer, die immer mit vollem Stolz Senegal repräsentiert haben, in ihrer Ehre angegriffen werden".
Vom ersten bis zum letzten Tag bei diesem Turnier sei die Mannschaft "geeint, sich unterstützend und durch und durch professionell" aufgetreten, erklärte Koulibaly. Zudem wies der Routinier Gerüchte zurück, wonach er Einfluss auf die Aufstellung genommen haben soll. In sportlichen Angelegenheiten habe immer der Trainer die Entscheidungen getroffen, versicherte Koulibaly. Und diese Entscheidungen seien auch respektiert worden.
Koulibaly will Vertrauen zurückgewinnen
Man wolle nun noch härter arbeiten, noch stärker zurückkommen und sich das Vertrauen der Bevölkerung wieder verdienen, kündigte der 105-malige Nationalspieler Koulibaly, der bei Al-Hilal in Saudi-Arabien spielt, zudem an.
Senegals Auftritt beim XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko wurde von diversen Unruhen begleitet. Zunächst war die Vertragssituation von Trainer Pape Thiaw ungeklärt. Zudem hatte es zu WM-Beginn Medienberichte gegeben, wonach einige Profis noch auf ausstehende Prämien des Verbands warten würden und sich zudem über die Ausstattung des Quartiers in New Jersey beschwert hätten. Thiaw hatte gewisse Unstimmigkeiten bestätigt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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