Fußball-WM: Argentinien-Legende Kempes: Verlierer werden immer jammern
Mario Kempes führte Argentinien im eigenen Land 1978 zum WM-Titel. Nun äußert er sich zu Verschwörungen im Internet.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Fußball-Legende Mario Kempes hat sich in die Diskussion um eine angebliche Bevorzugung der argentinischen Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi bei der WM eingeschaltet. "Die Verlierer werden immer jammern", sagte der mittlerweile 71 Jahre alte Weltmeister von 1978 - in Argentinien - dem Sender TyCSports. "Und um zu glauben, dass man dir eine Weltmeisterschaft schenkt, muss man schon sehr, sehr ... sein", meinte Kempes.
Vor allem im Internet kursieren Spekulationen, dass der Titelverteidiger, der am Sonntag (3.00 Uhr/MESZ) im Viertelfinale des XXL-Turniers in Kansas City gegen die Schweiz antreten muss, bevorzugt würde. Dazu trugen Szenen bei wie das Foul von Messi im ersten Spiel. Er trat in der Partie gegen Algerien mit der Sohle Richtung Achillessehne von Aïssa Mandi. Der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak beließ es bei einer Ermahnung, danach schoss Messi noch zwei seiner drei Tore zum 3:0 gegen die Nordafrikaner.
"Was soll man dazu sagen?"
Zudem gab es im Achtelfinale gegen Ägypten (3:2) in der hitzigen Schlussphase mehrere strittige Szenen, die zu Toren der Südamerikaner führten. Sie hatten bis zur 78. Minute noch mit 0:2 zurückgelegen. Des Weiteren befeuerten lobende Aussagen von FIFA-Boss Gianni Infantino über Messi und Argentinien die Verschwörungstheorien. Eine faktische Grundlage für die Spekulationen gibt es aber nicht.
Er sei von einem kolumbianischen Radiosender gefragt worden, ob es wahr sei, dass man Argentinien die Weltmeisterschaft in Katar geschenkt habe und nun auch die Spiele, berichtete Kempes weiter: "Was soll man dazu sagen? Sollen sie doch weiterreden, kein Problem. Wenn man jedes Mal antwortet, wenn man gefragt wird, wird man noch verrückt."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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