Fußball-WM: Spaniens Liga-Chef Tebas: FIFA zerstört Vertrauen

Der Fall Folarin Balogun sorgt auch nach dem Ausscheiden der USA bei der Fußball-WM für Wirbel. Spaniens Liga-Chef kritisiert die FIFA und rügt andere Verbände.

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Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. (Foto) Suche
Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Spaniens Liga-Chef Javier Tebas hat anlässlich des Falles Folarin Balogun bei der Fußball-WM sowohl den Weltverband FIFA als auch andere Nationalverbände für ihr Schweigen kritisiert. "Der Weltfußball verdient Institutionen, die rechenschaftspflichtig sind, die Regeln respektieren und transparent regieren - nicht durch einseitige, willkürliche Entscheidungen, die das Vertrauen von Fans, Vereinen, Ligen und Spielern zerstören", schrieb der 63-Jährige auf der Plattform X.

Der US-Topstürmer Balogun war beim 2:0-Erfolg im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina mit Rot vom Platz geflogen und damit für die Achtelfinal-Partie gegen Belgien gesperrt worden. Die FIFA hob die Sperre aber noch auf. Trump hatte zuvor nach eigenen Angaben mit einem Anruf bei der FIFA um eine Überprüfung der Sperre gebeten, was für große Kritik gesorgt hatte. Balogun stand in der Startelf, die USA verlor gegen Belgien trotzdem mit 1:4 (1:2).

Vorwurf des Schweigens

Nach Meinung von Tebas ist der Fall Balogun nur die "Spitze des Eisbergs" einer Reihe von Ereignissen, die "seit vielen Jahren die Glaubwürdigkeit der FIFA und des Fußballs im Allgemeinen untergraben". Die FIFA sei ein geschlossener Zirkel, in dem Entscheidungen ohne Abstimmung und ohne Konsultation der nationalen Ligen getroffen würden. "Und das Schlimmste ist, dass ein Großteil der Fußballwelt das weiß, aber zu viele lieber schweigen", befand Tebas und fügte an: "Denn Schweigen ist bequemer, als Unabhängigkeit, Transparenz und gute Regierungsführung zu verteidigen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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/roj/news.de

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