DFB-Pokal 2026/27: RB Leipzig gegen Eintracht Trier heute - das sind die Spiele der 1. Pokalrunde

Die neue DFB-Pokalsaison 2026/27 startet am 21. August. Zum Auftakt tritt unter anderem Vorjahresfinalist VfB Stuttgart beim Drittligisten Hansa Rostock an. Alle Paarungen und Ergebnisse der ersten Pokalrunde gibt's hier im Überblick.

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Wer wird DFB-Pokalsieger 2026/27? Die erste Runde läuft vom 21. August bis 2. September. (Foto) Suche
Wer wird DFB-Pokalsieger 2026/27? Die erste Runde läuft vom 21. August bis 2. September. Bild: picture alliance/dpa | Tom Weller
  • DFB-Pokal 2026/27: 1. Runde vom 21. August bis 2. September
  • Alle Termine und Ergebnisse im Überblick
  • Aktuelle Entwicklungen im News-Ticker

Nach der WM freuen sich viele Fußballfans auf die neue Bundesliga-Saison. Bevor jedoch in der höchsten deutschen Spielklasse wieder der Ball rollt, steht bereits ab dem 21. August die 1. Runde im DFB-Pokal auf dem Programm. Sie hat nach wie vor einen besonderen Reiz: Amateurvereine treffen auf große Namen. Sensationen liegen in der Luft. Wer wann gegen wen spielen muss, erfahren Sie hier in unserem großen Termin- und Ergebnisüberblick.

DFB-Pokal 2026/27: Alle Spiele und Termine der 1. Runde

Bayern München als amtierender Champion sowie Borussia Dortmund als Vizemeister greifen erst Anfang September in die neue Pokalsaison ein. Diese beiden Teams spielen am 22. August um den Franz-Beckenbauer-Supercup. Das sind die weiteren Ansetzungen:

Datum Uhrzeit Spiel Ergebnis
Freitag, 21.08.2026 18.00 Uhr SC St. Tönis - Eintracht Frankfurt 0:11
Freitag, 21.08.2026 18.00 Uhr Preußen Münster - Karlsruher SC 1:2
Freitag, 21.08.2026 18.00 Uhr SV Waldhof Mannheim - 1. FC Kaiserslautern 0:1
Freitag, 21.08.2026 20.45 Uhr FC Hansa Rostock - VfB Stuttgart 0:4
Samstag, 22.08.2026 13.00 Uhr SV Wehen Wiesbaden - Bayer 04 Leverkusen  
Samstag, 22.08.2026 13.00 Uhr FC Energie Cottbus - FC Augsburg  
Samstag, 22.08.2026 15.30 Uhr FC Erzgebirge Aue - TSG 1899 Hoffenheim  
Samstag, 22.08.2026 15.30 Uhr SV Hemelingen - Hannover 96  
Samstag, 22.08.2026 15.30 Uhr 1. FC Saarbrücken - Hertha BSC  
Samstag, 22.08.2026 15.30 Uhr FC Viktoria Köln - 1. FC Nürnberg  
Samstag, 22.08.2026 15.30 Uhr MSV Duisburg - SV 07 Elversberg  
Samstag, 22.08.2026 15.30 Uhr Lüneburger SK Hansa - SV Werder Bremen  
Samstag, 22.08.2026 18.00 Uhr    
Samstag, 22.08.2026 18.00 Uhr SG Sonnenhof Großaspach - Arminia Bielefeld  
Samstag, 22.08.2026 18.00 Uhr TSV 1860 München - Holstein Kiel  
Sonntag, 23.08.2026 13.00 Uhr SSV Jeddeloh II - 1. FC Heidenheim  
Sonntag, 23.08.2026 13.00 Uhr SpVgg Greuther Fürth - VfL Bochum  
Sonntag, 23.08.2026 15.30 Uhr Eintracht Braunschweig - 1. FC Union Berlin  
Sonntag, 23.08.2026 15.30 Uhr TSV Schott Mainz - Borussia Mönchengladbach  
Sonntag, 23.08.2026 15.30 Uhr VfB Krieschow - 1. FSV Mainz 05  
Sonntag, 23.08.2026 15.30 Uhr FC Carl Zeiss Jena - SV Darmstadt 98  
Sonntag, 23.08.2026 15.30 Uhr Bahlinger SC - 1. FC Magdeburg  
Sonntag, 23.08.2026 15.30 Uhr Westfalia Rhynern - Dynamo Dresden  
Sonntag, 23.08.2026 18.00 Uhr Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg  
Sonntag, 23.08.2026 18.00 Uhr Rot-Weiss Essen - FC St. Pauli  
Sonntag, 23.08.2026 18.00 Uhr 1. FC Phönix Lübeck - SC Paderborn 07  
Montag, 24.08.2026 18.00 Uhr SC Verl - Hamburger SV  
Montag, 24.08.2026 18.00 Uhr VSG Altglienicke - VfL Wolfsburg  
Montag, 24.08.2026 18.00 Uhr Würzburger Kickers - 1. FC Köln  
Montag, 24.08.2026 20.45 Uhr Hallescher FC - FC Schalke 04  
Dienstag, 01.09.2026 20.45 Uhr HEBC Hamburg - Borussia Dortmund  
Mittwoch, 02.09.2026 20.45 Uhr VfL Osnabrück - FC Bayern München  

DFB-Pokalsaison 2026/27: Alle Ergebnisse im News-Ticker

An dieser Stelle halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen rund um die DFB-Pokalsaison 2026/27 auf dem Laufenden.

+++ 21.08.2026: 4:0 in Rostock: Neuer Stuttgart-Stürmer trifft dreimal +++

25-Millionen-Euro-Transfer Dzenan Pejcinovic hat den VfB Stuttgart in die zweite Runde des DFB-Pokals geschossen. Der Neueinkauf vom VfL Wolfsburg erzielte bei seinem Pflichtspieldebüt für den VfB gleich drei Tore zum 4:0 (2:0)-Erfolg beim Drittligisten FC Hansa Rostock.

Vor 27.453 Zuschauern im Ostseestadion traf der 21 Jahre alte Pejcinovic in der 18., 37. sowie 82. Minute und belohnte damit einen sehr dominanten und spielfreudigen Auftritt des Fußball-Bundesligisten. Tiago Tomas (74.) schoss in der zweiten Halbzeit das 3:0.

"Ich freue mich, so, einen Einstand hingelegt zu haben. Für mich ist auch wichtig, dass ich für die Mannschaft arbeite, dass ich meinen Teil erledige für den Erfolg und das ist mir heute ganz gut gelungen", sagte Pejcinovic im ZDF.

+++ 21.08.2026: Polizei und DFB reagieren auf Chaos beim Südwest-Derby +++

Nach den massiven Ausschreitungen im Südwest-Derby des DFB-Pokals zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern (0:1) hat der Deutsche Fußball-Bund auf Instagram eine Analyse angekündigt. Die Vorfälle würden "umfassend aufgearbeitet", hieß es in einem unmittelbar nach dem Erstrundenspiel veröffentlichten Post. "Der Deutsche Fußball-Bund wird die Berichte auswerten und den zuständigen Gremien zuleiten." Für sicherheitsgefährdendes Verhalten sei im Fußball kein Platz, hieß es abschließend.

Nach torlosen 90 Minuten eskalierte die Situation im Carl-Benz-Stadion, als nach einer Rudelbildung zwischen den Spielern auf dem Rasen auch noch einige FCK-Anhänger Feuerwerkskörper in den Sitzplatzbereich schossen. Daraufhin stürmten Mannheimer Fans den Platz. Einsatzkräfte der Polizei - auch zu Pferd - mussten einschreiten, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Zeitweise drohte die Partie abgebrochen zu werden. Ein Sprecher der Polizei erklärte auf dpa-Nachfrage, dass die Auswertung der Geschehnisse rund um das Duell noch andauere.

Der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel verurteilte die Szenen. "Das war heute in Mannheim kein normales Derby", erklärte der CDU-Politiker. "Wer den Fußball als Bühne für Gewaltexzesse missbraucht, andere Fans mit Absicht in Gefahr bringt und vor allem auch Sicherheitskräfte verletzt, ist kein Fan, sondern ein Krimineller. Genau so werden wir diese Typen auch behandeln, um Recht und Ordnung in unseren Stadien durchzusetzen."

Zugleich lobte Hagel die Einsatzkräfte. Die Polizei habe "Großartiges geleistet und meine volle Rückendeckung", sagte er. Die Mannheimer Polizei sei "hochprofessionell vorbereitet" gewesen.

+++ 21.08.2026: Spiel gedreht: Karlsruhe schlägt Münster im DFB-Pokal +++

Der Karlsruher SC ist beim SC Preußen Münster nach einem Rückstand noch in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Zweitliga-Mannschaft von Trainer Maximilian Senft besiegte den Drittligisten mit 2:1 (0:1). Vor 13.945 Zuschauern im ausverkauften Preußenstadion drehten Marvin Wanitzek (69. Minute) und Sebastian Jung (81.) die Partie mit ihren Toren für den KSC. Montell Ndikom (35.) hatte Münster zunächst in Führung geschossen. Tief in der Nachspielzeit sah Münsters Samuel Althaus zudem die Rote Karte.

Ndikom bringt Münster per Flachschuss in Führung
Die Gäste übernahmen zu Beginn die Kontrolle und hatten das Mittelfeld größtenteils im Griff. Torgefahr strahlten die Karlsruher aber lange keine aus. Die Partie spielte sich hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Die erste wirkliche Torchance hatten die Preußen nach fast einer halben Stunde. Charalambos Makridis scheiterte aus kurzer Distanz an KSC-Torwart Hans Bernat.

Die Aktion gab den Gastgebern Auftrieb. Münster wurde stärker und belohnte sich. Ndikom traf aus rund 18 Metern flach in die Ecke.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der KSC den Druck. Der eingewechselte Louey Ben Farhat verfehlte erst das Tor und scheiterte später an Preußen-Keeper Morten Behrens. Moritz Broschinski grätschte knapp an einer scharfen Hereingabe vorbei.

Wanitzek sorgte dann für den verdienten Ausgleich. Der 33 Jahre alte KSC-Kapitän traf aus 25 Metern. Die Gäste blieben dran. Broschinski legte den Ball per Kopf vor und Jung ließ die mitgereisten Karlsruher Fans jubeln.

+++ 21.08.2026: 11:0: Frankfurt überrollt St. Tönis mit Rekordsieg +++

Eintracht Frankfurt hat sich zum Saisonauftakt im DFB-Pokal mit einem historischen Kantersieg souverän für die zweite Runde qualifiziert. Der favorisierte Bundesligist ließ dem Fünftligisten und Pokal-Debütanten SC St. Tönis beim 11:0 (10:0) nicht den Hauch einer Chance und stellte beim höchsten Pokalsieg der Vereinsgeschichte nicht nur eine Bestmarke auf.

Vor 10.893 Zuschauern in der ausverkauften Krefelder Grotenburg trafen im ersten Pflichtspiel unter Trainer-Rückkehrer Adi Hütter Jonathan Burkardt (4./29./41. Minute) mit einem Hattrick, Robin Koch (10.), Ayoube Amaimouni (17.), Can Uzun (34./36.), Elias Baum (44.), Younes Ebnoutalib (45.+1) und Mario Götze (45.+5) und Fares Chaibi (87.).

Für Stimmung sorgten schon vor Anpfiff die rund 6.000 mitgereisten Eintracht-Fans mit einer schwarz-roten Choreographie. Die Heimfans des Vereins aus der 30.000 Einwohner Stadt Tönisvorst zündeten auf der Gegenseite eine bunte Konfettikanone. Auf dem Rasen mit noch sichtbaren Markierungen vom vergangenen Heimspiel der Footballer Krefeld Ravens verzögerte sich der Anpfiff kurz, weil ein Stück des Tornetzes nicht befestigt war.

Trotz eines durchaus mutigen Beginns der Amateure nahmen die Hessen dem Oberligisten mit zwei frühen Kopfball-Toren nach Ecken durch Burkardt und Kapitän Koch schnell die Hoffnung auf eine Überraschung. Nach der krachenden 0:7-Pleite gegen den FC Brentford im letzten Testspiel schöpften die Frankfurter durch den frühen Doppelschlag Selbstvertrauen und ließen sich von vereinzelten offensiven Bemühungen der Außenseiter nicht verunsichern.

Weil bei St. Tönis in der Defensive aber kaum etwas zusammenpasste und die Frankfurter Offensive die Mannschaft von Trainer Bekim Kastrati an allen Ecken und Enden überforderte, hatten die Frankfurter leichtes Spiel und schossen sich regelrecht in einen Torrausch. Bis zur Pause bauten die Hessen ihre Führung auf 10:0 aus und sorgten mit dem zweistelligen Pausenstand für den höchsten Halbzeitstand in der Geschichte des DFB-Pokals.

Nach der Pause ließ es die Eintracht deutlich ruhiger angehen. So bot sich St. Tönis unter lautstarkem Applaus der Fans sogar die Chance auf den Ehrentreffer (57.). Doch Lenni Castrop, der jüngere Bruder von Borussia-Mönchengladbach-Profi Jens Castrop, vergab frei vor SGE-Keeper Kauã Santos. Nach mehreren Verletzungsunterbrechungen sorgte der eingewechselte Chaibi für den Endstand.

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