FSV Mainz 05 News: Heidel: Klopp wäre "der perfekte Bundestrainer"
Christian Heidel hat Jürgen Klopp einst ins Trainergeschäft geholfen. Was der erfahrene Bundesliga-Manager über die Bundestrainer-Debatte sagt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Fußball-Manager Christian Heidel sieht seinen früheren Weggefährten und langjährigen Freund Jürgen Klopp "wie geschaffen" für das Amt des Bundestrainers. "Jürgen Klopps größte Stärke ist doch, dass er mit Menschen umgehen kann. Er ist ein Menschenfänger", sagte der Sportvorstand des FSV Mainz 05 am Rande eines Testspiels des Bundesligisten mehreren Medien.
"Bei der Nationalmannschaft kommt es in erster Linie auf zwei Dinge an: Du musst die richtigen Spieler auswählen. Und du musst diese Spieler und in der Außenkommunikation die Menschen einfach mitreißen können. Wenn das einer kann, ist das Jürgen Klopp", sagte Heidel weiter.
"Die beste Wahl, die überhaupt machbar ist"
Der 63-Jährige gilt als der Entdecker des Fußball-Lehrers Klopp, der von 2001 bis 2008 die Rheinhessen trainierte, ehe er seine steile Karriere bei Borussia Dortmund und beim FC Liverpool fortsetzte. Heidel und er gelten seitdem als enge Vertraute. "Und das sage ich jetzt mal außerhalb dieser Freundschaft, dass er ganz sicher die beste Wahl wäre, die überhaupt machbar ist", sagte Heidel.
Er halte auch Julian Nagelsmann, der nach dem WM-Debakel der deutschen Nationalmannschaft zurückgetreten ist, für einen überragenden Trainer, aber: "Und ich würde sagen, Empathie, Ausstrahlung, das Emotionale, das ist jetzt nicht unbedingt die große Stärke von Julian, das ist aber die große Stärke von Jürgen Klopp. Deswegen glaube ich auch, dass er ein perfekter Bundestrainer sein könnte."
Klopp selbst hat seine grundsätzliche Bereitschaft, den Posten zu übernehmen erklärt. Allerdings müsste erst noch sein Vertrag als Head of Global Soccer bei Red Bull aufgelöst werden.
"Lichtjahre von der Weltspitze entfernt"
Heidel ist davon überzeugt, dass "eine Rieseneuphorie" ausbrechen werde, wenn Klopp das Amt beim DFB übernimmt. "Fakt ist aber auch, er kommt ja zu einem Verband, der momentan alles andere als erfolgreich ist. Und dass jetzt auf einmal jemand kommt, und von heute auf morgen alles gut ist, das wird es auch mit Jürgen Klopp nicht geben", warnte er.
Man habe bei der WM gesehen, "dass wir Lichtjahre von der Weltspitze entfernt sind. Wie viele Spieler von Weltklasse haben wir denn? Ich glaube, das sind Punkte, über die Jürgen Klopp sich Gedanken macht." Ein Trainer sei da ein Baustein, "aber auch nicht mehr".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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