Fußball-WM: Medien: England-Kracher in Mexiko wird nicht verlegt

Verwirrung um das WM-Achtelfinale im Aztekenstadion: Zunächst wird berichtet, das Spiel zwischen Mexiko und England solle um sechs Stunden vorverlegt werden. Dann kommt die Kehrtwende.

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Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. (Foto) Suche
Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Sam Corum

Das Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18.00 Uhr (02.00 Uhr MESZ/Magenta TV) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt. Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden.

Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet. Mexikos Trainer Javier Aguirre hatte von einem "Schlag in den Magen" gesprochen, weil es maßgeblichen Einfluss auf seine geplanten Abläufe habe. Er sei nicht gefragt worden, sagte er dem mexikanischen Sender Radio Formula.

"Anstoßzeit nach FIFA-Kehrtwende unverändert", schrieb die BBC. Der Sender Sky News sowie das Portal "The Athletic" schickten zu der Entwicklung eine Eilmeldung. Sollte es dabei bleiben, hätte es am Freitag viel Aufregung um nichts gegeben. Eine Vorverlegung hätte auch Einfluss auf die Partie von Rekordweltmeister Brasilien gegen Norwegen gehabt, die um 22.00 Uhr deutscher Zeit in New York angepfiffen werden soll.

Wetter in Mexiko führte bereits zu Verzögerungen

Wegen eines schweren Gewitters hatte zuletzt das Sechszehntelfinale der Mexikaner gegen Ecuador aus Sicherheitsgründen mit einer Stunde Verspätung begonnen. In der Nähe des Stadions war es zu Blitzeinschlägen gekommen. Gemäß dem FIFA-Regelwerk kann der Dachverband WM-Partien nach eigenem Ermessen absagen, verschieben oder an einen anderen Ort verlegen.

Immer wieder sorgen Gewitter und heftiger Regen in den Sommermonaten in Mexiko-Stadt für Überschwemmungen auf den Straßen. Hinzu kommt, dass die Metropole des WM-Mitgastgebers neben den 80.824 Zuschauern im Aztekenstadion wieder von großen Ansammlungen bei den Fan-Festen und auf den Straßen der Stadt ausgeht.

England-Profis geben sich unbeeindruckt

"Das hat keinen Einfluss auf uns. Egal, zu welcher Uhrzeit wir spielen, wir werden bereit sein", hatte Englands Mittelfeldspieler Morgan Rogers vor der Abreise nach Mexiko-Stadt betont. Auch sein Teamkollege Marcus Rashford zeigte sich unbeeindruckt von den Spekulationen. "Egal, was alles auf uns zukommt: Wir werden rausgehen, um das Spiel zu gewinnen", sagte Rashford.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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