Fußball-WM: Rassismus? Belgiens Trainer erklärt sich nach WM-Interview

Was meinte Belgiens Trainer Rudi Garcia mit seiner Aussage nach dem packenden Sieg über Senegal? Einen Tag nach dem WM-Spiel erklärt sich der Franzose.

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Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. (Foto) Suche
Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Belgiens Cheftrainer Rudi Garcia hat sich nach seinem WM-Interview gegen Rassismusvorwürfe verteidigt. Der 62 Jahre alte Franzose hatte unmittelbar nach dem packenden 3:2-Erfolg der Roten Teufel über Senegal am Spielfeldrand von Seattle gesagt: "Wir kennen solche Mannschaften: Gegen Ende des Spiels verlieren sie ihre taktische Struktur." Daraufhin hatte es Kritik an Garcia gegeben.

Dieser schrieb nun via X auf Englisch und Französisch: "Meine Kommentare richteten sich keinesfalls an afrikanische Mannschaften; sie hätten genauso gut auf asiatische, südamerikanische oder europäische Teams zutreffen können, die mit solch einem Druck nicht vertraut sind." Belgien hatte ein 0:2 gedreht und war dank zweier später Treffer von Romelu Lukaku und Youri Tielemans noch in die Verlängerung gekommen.

Tielemans-Tor als spätester Treffer der WM-Historie

"Als weniger erfahrener Trainer habe ich selbst schmerzlich erfahren müssen, dass es kontraproduktiv ist, das Spiel zu unterbrechen, um ein Ergebnis um jeden Preis zu verteidigen", fügte Garcia an. Genau diese Erfahrung, die er selbst als Trainer gemacht habe, habe er teilen wollen.

Sein Kollege Pape Thiaw war bei der Pressekonferenz in Seattle auf Garcias Aussage angesprochen worden. Er antwortete darauf, dass er diese Ansicht nicht teile.

In der Verlängerung einer packenden Partie sorgte Kapitän Tielemans in der 125. Minute per Foulelfmeter für die Entscheidung zugunsten Belgiens. Es war das späteste Tor in der Geschichte von Fußball-Weltmeisterschaften.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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