Wimbledon News: Mit 45 Assen - Struff steht in dritter Wimbledon-Runde

Jan-Lennard Struff muss für den entscheidenden fünften Satz in seiner zweiten Runde in Wimbledon nachsitzen. Einen kurzen Schwächemoment macht er wieder wett - und gewinnt ein packendes Duell.

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Neues aus Wimbledon: Aktuelle Tennis-Nachrichten und -Ergebnisse auf news.de. Bild: Adobe Stock / Stelena

Nervenstark hat Tennisprofi Jan-Lennard Struff zum fünften Mal die dritte Runde in Wimbledon erreicht. Seine eng umkämpfte tags zuvor abgebrochene Partie gegen den favorisierten US-Profi Brandon Nakashima gewann der Sauerländer in einem Tiebreak-Krimi in fünf Sätzen. 4:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 6:7 (6:8), 7:6 (10:7) lautete das Ergebnis aus Sicht von Struff. Beim Stand von 2:2-Sätzen war das Duell am Mittag wieder aufgenommen worden.

45 Asse halfen Struff zum Sieg in diesem außergewöhnlichen Aufschlag-Duell. Von 41 Assen seines Kontrahenten ließ sich der Warsteiner nicht beirren. Bei Wiederbeginn strauchelte Struff bei 3:3 bei eigenem Aufschlag und gab sein Spiel zum 3:4 mit einem Doppelfehler ab.

Doch der Deutsche strahlte weiterhin Selbstsicherheit aus, glich mit seinem ersten Break im gesamten Match zum 5:5 wieder aus, vergab bei 6:5 schon einen Matchball - und hatte dann im Matchtiebreak das bessere Ende für sich. Schon in der ersten Runde hatte sich Struff nach einem Rückstand im entscheidenden fünften Satz zurückgekämpft.

Sieg war schon vor Abbruch greifbar

Gegen Nakashima schien schon am Mittwochabend mit dem Erreichen des Tiebreaks im vierten Abschnitt die dritte Runde ganz nah gewesen zu sein. Doch Struff konnte den Satzausgleich nicht verhindern, die Partie auf Außenplatz 18 wurde wegen Dunkelheit abgebrochen.

Nun gegen Medwedew

Mit dem Erfolg stellte der Warsteiner sein bestes Ergebnis beim Rasen-Grand-Slam-Turnier ein und spielt zum dritten Mal in Serie in London um den Einzug ins Achtelfinale. Am Freitag fordert der 36-Jährige den Russen Daniil Medwedew heraus. Die Bilanz gegen den Top-Ten-Spieler macht allerdings wenig Mut. Nur einen von neun Vergleichen hat der deutsche Davis-Cup-Spieler für sich entschieden.

Kate zu Besuch in Wimbledon

Unterdessen besuchte Prinzessin Kate das Grand-Slam-Turnier im Südwesten Londons. Sie begrüßte Fans, die sich in der berühmten "Queue", der Warteschlange, angestellt hatten, um Tickets zu bekommen, und schaute sich den britischen Tennisprofi Arthur Fery auf einem der Außenplätze an.

Kate ist Schirmherrin des Londoner Rasenklassikers, im vergangenen Jahr überreichte sie die Siegertrophäen an Iga Swiatek und Jannik Sinner.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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