Fußball-WM: Homophober Sprechchor von Mexiko-Fans sorgt für Aufregung
Beim Duell des Gastgebers mit Ecuador im Aztekenstadion sollen mexikanische Anhänger einen homophoben Sprechchor in Richtung von Ecuadors Torhüter angestimmt haben. Die Thematik ist nicht neu.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Mexikanische Fans sollen während des WM-Sechzehntelfinales gegen Ecuador homophobe Gesänge angestimmt haben. Die Anhänger des Co-Gastgebers der Fußball-WM sollen die Beleidigung im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt gezielt gerufen haben, wenn Ecuadors Torhüter Hernán Galindez beim Abstoß den Ball trat. Über den Zwischenfall inmitten der extrem lauten Stadion-Kulisse berichteten mehrere Medien übereinstimmend, darunter die Nachrichtenagentur AP.
Das Thema ist in Mexiko nicht neu. Rund drei Wochen vor WM-Beginn hatte der Weltverband FIFA bei einem Testspiel in Puebla Fanbereiche aus diesem Grund gesperrt. Der mexikanische Verband hatte die Maßnahme zuvor mitgeteilt. "In Übereinstimmung mit dem Beschluss wurden einige Bereiche gemäß den von der FIFA und den Stadionbetreibern festgelegten Bestimmungen für den öffentlichen Verkauf gesperrt", hieß es in einer Mitteilung des FMF.
Spiele in Mexiko enden am Sonntag
Bei der WM ist Puebla keiner der drei Standorte in Mexiko, ausgewählt wurden neben Mexiko-Stadt auch Monterrey und Zapopan bei Guadalajara. Der mexikanische Verband hatte kurz vor dem WM-Turnier im eigenen Land sowie in den USA und Kanada auch eine Kampagne unter dem Titel "Die Welle ja, der Ruf nein" gestartet.
Mit der Welle ist die legendäre La Ola gemeint, die vor vierzig Jahren bei der WM in Mexiko entstand und seitdem in Stadien weltweit als Stimmungsmacher dient. Vorgestellt wird die Kampagne von Spielern der damaligen Weltmeister-Mannschaft.
Die WM steht in Mexiko unmittelbar vor dem Ende. Nach dem Duell Mexiko gegen Ecuador gibt es am Sonntag noch ein Achtelfinale. Die letzten acht Partien ab dem Viertelfinale werden nur noch in den USA ausgetragen. Das Sechzehntelfinale hatte witterungsbedingt rund eine Stunde später als eigentlich geplant begonnen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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