Fußball-WM: US-Trainer bittet um Entschuldigung: "Ich war so frustriert"

Vor dem ersten K.-o.-Spiel des US-Teams bei dieser WM gegen Bosnien-Herzegowina geht es auch um die Favoritenrolle. Bosnien-Coach Barbarez widerspricht seinem US-Kollegen.

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Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal.  (Foto) Suche
Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal.  Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Claudio Thoma

Mit einer ungewöhnlichen Bitte ist US-Trainer Mauricio Pochettino in die Pressekonferenz vor dem WM-Sechzehntelfinale seiner Mannschaft gegen Bosnien-Herzegowina gestartet. Der 54-Jährige bat um Entschuldigung. "Ich war so frustriert nach der Niederlage", begründete Pochettino seinen missmutigen Auftritt nach dem 2:3 seiner Mannschaft im sportlich bedeutungslosen letzten Gruppenspiel gegen die Türkei.

Der 54-Jährige hatte sich anschließend über fehlende Gratulationen für den ersten Platz "in einer sehr schwierigen Gruppe" beschwert. Mit seiner von einem Lächeln begleiteten Bitte um Verzeihung sorgte er nun für harmonische Atmosphäre, bevor es um das mit Spannung erwartete erste K.-o.-Spiel des Co-Gastgebers ging.

Pochettino verweist auf deutsche Nationalmannschaft

"Für uns ist es das Finale der Weltmeisterschaft morgen. Wenn wir nicht so denken, werden wir Probleme haben", sagte Pochettino vor der Partie an diesem Donnerstag (02.00 Uhr/MagentaTV).

Dass seine Mannschaft als Favorit gilt, versteht der Argentinier nicht wirklich. "Ich glaube nicht, dass wir die Favoriten sind. Wir haben in den vergangenen Tagen gesehen, was das heißt", sagte er und ergänzte: "Deutschland war Favorit gegen Paraguay und wir haben gesehen, was passiert ist."

Bosniens Trainer Sergej Barbarez widersprach seinem Kollegen. "Natürlich sind sie Favoriten", sagte der frühere Bundesligaprofi und schob gleich Begründungen hinterher: "Der Tabellenplatz, sie sind der Gastgeber." Barbarez' Mannschaft war als Gruppendritter hinter der Schweiz und Kanada weitergekommen. Barbarez erklärte jedoch auch: "Wir hatten nie Probleme damit, Underdog zu sein. Das bedeutet mir nichts. Es geht darum, was auf dem Platz passiert."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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