Fußball-WM: Keine Änderung der Münzwurfregel vor Elferschießen

Wer beim Elfmeterschießen zweimal richtig liegt, hat aktuell freie Auswahl. Weshalb die FIFA das ändern wollte und warum alles beim Alten bleibt.

Erstellt von - Uhr

Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. (Foto) Suche
Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Sam Corum

Die Münzwurfregel vor dem Elfmeterschießen wird bei der WM nicht kurzfristig geändert. Der Weltverband FIFA hatte einen entsprechenden Antrag eingereicht, im laufenden Wettbewerb soll die Regel aber nicht angepasst werden. Die FIFA bestätigte einen entsprechenden Bericht von "The Athletic". Dafür hätte das zuständige International Football Association Board (Ifab) dem zustimmen müssen.

Es ist aber gut möglich, dass der Vorschlag zu einem späteren Zeitpunkt noch aufgegriffen wird. Nach den aktuellen Regeln sind die Schiedsrichter dazu verpflichtet, zwei Münzwürfe durchzuführen: Ein Wurf gibt dem Sieger die Entscheidungsmacht darüber, welches Team das Elfmeterschießen beginnt, der andere, auf welcher Seite des Spielfelds die Strafstöße ausgeführt werden. Hat der Kapitän zweimal beim Münzwurf Glück, darf er nach den aktuellen Regeln über beide Fragen entscheiden.

Je eine Wahlmöglichkeit pro Kapitän geplant

Geplant hatte die FIFA, dass der Kapitän, zu dessen Gunsten der eine Münzwurf ausfällt, die Wahl hat: Entweder er entscheidet sich dafür, auf welches Tor sein Team schießen soll, oder welche Mannschaft das Elfmeterschießen beginnt. Der Kapitän der anderen Mannschaft hätte dann über die nicht gewählte Option entscheiden können.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Auch interessant::

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.