Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Dienstag und Mittwochfrüh
Sechzehntelfinale: Niederlande - Marokko (Dienstag, 03.00 Uhr/MagentaTV). Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Sechzehntelfinale: Niederlande - Marokko (Dienstag, 03.00 Uhr/MagentaTV)
Guadalupe (Mexiko)
Niederlande: Das Oranje-Team ist ohne große Probleme durch die Vorrunde gekommen. Dennoch sieht Bondscoach Ronald Koeman vor allem in der Defensive noch Verbesserungspotenzial. Im Angriff bereitet Donyell Malen ein paar Sorgen. Der schnelle Stürmer konnte bislang nicht an die gute Form bei der AS Rom anknüpfen. Gut möglich, dass gegen Marokko deshalb Crysencio Summerville auf dem Flügel beginnt. Wegen der großen marokkanischen Gemeinschaft in den Niederlanden hat das Spiel eine besondere Brisanz.
Marokko: Für Marokko ist auch das Duell mit den Niederlanden nur ein weiterer Schritt zum ganz großen Ziel. Mannschaft und Trainer glauben fest daran, dass mehr drin ist, als die Halbfinale-Teilnahme vor vier Jahren. Allerdings muss eine Leistungssteigerung her, denn beim 4:2 gegen Haiti geriet man gleich zweimal in Rückstand. Ohne die Schlüsselspieler Achraf Hakimi und Ismael Saibari, der wieder in den Sturm rücken dürfte, läuft offensiv wenig. Brahim Diaz ist noch auf Formsuche.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Niederlande: 1 Verbruggen - 22 Dumfries, 6 van Hecke, 4 Van Dijk, 15 van de Ven - 8 Gravenberch, 21 De Jong, 14 Reijnders - 24 Summerville, 19 Brobbey, 11 Gakpo
Marokko: 1 Bono - 2 Hakimi, 14 Diop, 18 Riad, 3 Mazraoui - 6 Bouaddi, 24 El Aynaoui - 10 Diaz, 8 Ounahi, 23 El Khannouss - 11 Saibari
Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)
Sechzehntelfinale: Elfenbeinküste - Norwegen (Dienstag, 19.00 Uhr/ARD und MagentaTV)
Dallas (USA)
Elfenbeinküste: Nach dem erstmaligen Einzug in die K.-o.-Phase bei einer WM will die junge Auswahl von Trainer Emerse Faé weiter Geschichte schreiben. In der Gruppenphase gelangen zwei Siege - und wäre Deniz Undav nicht gewesen, wäre auch die Partie gegen Deutschland mindestens nicht verloren gegangen. Der offensive Spielstil der Norweger könnte der Elfenbeinküste mit ihren schnellen (Konter-)Stürmern entgegenkommen.
Norwegen: Die Skandinavier starteten furios ins Turnier und hatten das Ticket für die K.-o.-Runde schon nach zwei Spieltagen sicher. Die anschließende XXL-Rotation beim 1:4 gegen Frankreich rief zwar auch reichlich Kritik hervor, Trainer Stale Solbakken verteidigte sie aber vehement. Gegen die Elfenbeinküste sind die Norweger favorisiert. Wie schwer es gegen die Ivorer werden kann, bekam aber auch die DFB-Elf bei ihrem Last-Minute-Sieg schon zu spüren.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Elfenbeinküste: 1 Yahia Fofana - 17 Doué, 2 Diomande, 20 Agbadou, 3 Konan - 8 Kessié, 18 Sangaré, 26 Inao Oulaï - 15 Diallo, 9 Bonny, 11 Diomande
Norwegen: 1 Nyland - 26 Ryerson, 3 Ajer, 17 Heggem, 5 Möller Wolfe - 10 Ödegaard, 8 Berge, 14 Aursnes - 7 Sörloth, 9 Haaland, 20 Nusa
Schiedsrichter: Jesus Valenzuela (Venezuela)
Sechzehntelfinale: Frankreich - Schweden (Dienstag, 23.00 Uhr/MagentaTV)
East Rutherford (USA)
Frankreich: Drei Spiele, drei souveräne Siege - bislang läuft alles nach Plan für den Titelanwärter. Schweden dürfte im Normalfall keine allzu große Hürde für die Équipe Tricolore darstellen. Nach Kylian Mbappé und Michael Olise meldete sich Weltfußballer Ousmane Dembélé zum Gruppenabschluss mit einem Dreierpack im Turnier an. Trainer Didier Deschamps ist nach der Beerdigung seiner Mutter wieder zurück beim Team.
Schweden: Gegen die Super-Offensive der Franzosen benötigt Schweden eigentlich ein Abwehr-Bollwerk. Doch die Defensive wackelt, und das WM-Aus des verletzten Stammverteidiger Isak Hien macht die Situation nicht besser. Trainer Graham Potter muss hinten einmal mehr improvisieren - und vorne auf einen Gala-Tag seiner Stürmerstars Alexander Isak und Viktor Gyökeres hoffen.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Frankreich: 16 Maignan - 5 Koundé, 4 Upamecano, 17 Saliba, 3 Digne - 6 Koné, 14 Rabiot - 11 Olise, 7 Dembelé, 12 Barcola - 10 Mbappé
Schweden: 1 Widell Zetterström - 2 Lagerbielke, 3 Lindelof, 5 Gudmundsson - 21 Bernhardsson, 18 Ayari, 7 Bergvall, 24 Stroud - 11 Elanga, 17 Gyökeres, 9 Isak
Schiedsrichter: Danny Makkelie (Niederlande)
Sechzehntelfinale: Mexiko - Ecuador (Mittwoch, 03.00 Uhr/MagentaTV)
Mexiko-Stadt (Mexiko)
Mexiko: Jetzt muss der Mitgastgeber liefern. Die Vorrundengruppe war nur ein leichtes Vorspiel mit Heimvorteil. Die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre kann sich auf den drei Siegen in drei Spielen nicht ausruhen. Vertrauen werden sie im Aztekenstadion wieder auf ihre Fans können, es dürfte ein Stimmungsspektakel werden - aber mit offenem Ausgang. Vieles wird auf Routiniers wie Angreifer Raúl Jiménez ankommen. Sie müssen die Mannschaft führen. Setzt sich Mexiko durch, könnte ein Achtelfinale gegen Mitfavorit England und Starstürmer Harry Kane warten.
Ecuador: Die Auswahl von Trainer Sebastian Beccacece geht mit dem enormen Selbstvertrauen des 2:1-Sieges gegen Deutschland in die Partie. Ecuador steht nach 2006 erst zum zweiten Mal überhaupt in der K.-o.-Runde. Viele Änderungen in der Startelf werden angesichts des Erfolges gegen die DFB-Auswahl nicht erwartet.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Mexiko: 1 Rangel - 2 Sanchez, 5 Vasquez, 4 Alvarez, 23 Gallardo - 6 Lira, 7 Romo - 26 Gutiérrez - 25 Alvarado, 9 Jiménez, 16 Quiñones
Ecuador: 1 Galindez - 21 Franco, 4 Ordonez, 6 Pacho, 3 Hincapié - 9 Yeboah, 16 Caicedo, 15 Vite, 20 Angulo - 19 Plata, 13 Valencia
Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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