Fußball-WM: US-Reporterin entschuldigt sich für Äußerungen über Bosnien

Nach einem Spruch über Bosnien-Herzegowina, den nächsten Gegner des US-Teams bei der WM, hagelt es Kritik für US-Reporterin Abigail Velez. Jetzt rudert die Journalistin zurück.

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Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. (Foto) Suche
Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Nach umstrittenen Äußerungen über Bosnien-Herzegowina während der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich die US-TV-Reporterin Abigail Velez entschuldigt. Ihre Aussagen seien ein missglückter Versuch gewesen, "ein bisschen Spaß" zu machen, schrieb die Journalistin des Lokalsenders ABC7 in Los Angeles in den sozialen Medien. Bosnien-Herzegowina ist der Gegner von Gastgeber USA im Sechzehntelfinale in der Nacht zu Donnerstag in Santa Clara.

Velez hatte während einer Übertragung gesagt: "Eine Sache zu Bosnien: Ich könnte nicht einmal auf einer Karte zeigen, wo es liegt. Ich habe keine Ahnung von Bosnien und will es auch gar nicht wissen. Denn Team USA ist zurück und besser denn je. Macht euch bereit, Bosnien, denn ihr wollt es zwar nicht - aber ihr werdet es kriegen!" Damit sei sie "zu weit gegangen", erklärte die Journalistin im Nachgang. In den sozialen Medien wurde sie für ihre Ignoranz und Respektlosigkeit kritisiert.

Velez selbst meinte, ihre Kommentare seien "unsensibel und unangemessen" gewesen. "Ich entschuldige mich bei den Menschen in Bosnien und bei der bosnischen Fußballmannschaft. Bei der Weltmeisterschaft sollte es darum gehen, Menschen aus aller Welt zu vereinen - mein Kommentar spiegelte diesen Geist nicht wider", schrieb Velez und wünschte allen im Turnier verbliebenen Mannschaften "das Allerbeste" für den weiteren Verlauf.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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