Fußball-WM: Das war die WM-Nacht: Kroatien weiter, auch DR Kongo jubelt

Am letzten Tag der Gruppenphase buchen weitere Teams das Ticket für das WM-Sechzehntelfinale. Auch aus dem deutschen Lager gibt es eine gute Nachricht.

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Kroatien hat das drohende Vorrunden-Aus abgewendet und steht bei der WM in der K.-o.-Phase. Das Team um Altstar Luka Modrić gewann zum Abschluss der Gruppenphase gegen Ghana mit 2:1 (1:0) und qualifizierte sich als Gruppenzweiter für das Sechzehntelfinale. Jubeln konnte auch die DR Kongo, die durch ein 3:1 (0:1) gegen Usbekistan in die nächste Runde kam.

Der viermalige Afrikameister Ghana hatte schon vor dem Anpfiff sein Ticket für die Alles-oder-Nichts-Spiele sicher. Vor 68.324 Zuschauern in Philadelphia erzielten Petar Sucic (31. Minute) und Nikola Vlasic (83.) nach Vorlage von Modric die Treffer für den Favoriten. Derrick Luckassen (73.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Kroatien, 2018 Vize-Weltmeister und 2022 WM-Dritter, trifft nun auf Portugal mit Cristiano Ronaldo. Ghana bekommt es mit Kolumbien zu tun.

Das sind die weiteren wichtigen Themen der Nacht:

Gruppensieg und Kane-Rekord: England schlägt Panama

Angeführt vom früheren Dortmunder Jude Bellingham und Bayerns Stürmerstar Harry Kane hat sich England den Gruppensieg gesichert. Das Team von Trainer Thomas Tuchel setzte sich nach einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei mit 2:0 (0:0) gegen Panama durch.

Bellingham glänzte vor 80.663 Zuschauern zunächst als Torschütze (62. Minute) und dann als Vorbereiter für Kane (67.). Der Kapitän der Engländer stieg durch seinen Kopfballtreffer zum alleinigen WM-Rekordtorschützen der Three Lions auf. Panamas WM-Vorrundenaus hatte bereits vor dem Spiel festgestanden.

Portugal enttäuscht gegen Kolumbien

WM-Mitfavorit Portugal hat nach dem nächsten schwachen Auftritt den Gruppensieg verpasst. Im dritten und letzten Vorrunden-Spiel kam das Team um Cristiano Ronaldo nur zu einem sehr glücklichen 0:0 gegen starke Kolumbianer.

Platz eins in der Gruppe K ging damit völlig verdient an die Südamerikaner und hat für die auch einen vermeintlich großen Wert: Denn in der K.-o.-Runde kommt es jetzt zum Duell mit Ghana. Portugal dagegen muss gegen Kroatien, den WM-Dritten von 2022, ran. Bei einem Weiterkommen könnte im Achtelfinale Europameister Spanien warten.

Kongo nach Sieg gegen Usbekistan im Sechzehntelfinale

Die DR Kongo hat sich als achte afrikanische Mannschaft für die WM-Zwischenrunde qualifiziert. Das erst über die interkontinentalen Play-Offs ins Turnier gekommene Team gewann gegen Usbekistan nach Rückstand noch mit 3:1 (0:1) und sicherte sich als einer der besten acht Gruppendritten das Ticket für die K.-o.-Phase.

WM-Debütant Usbekistan schied punktlos als Letzter aus. Dabei hatte Sturm-Star Eldor Shomurodov (10. Minute) mit einem Traumtor früh zur Führung getroffen. Nach dem Wechsel drehten Yoane Wissa (68./Foulelfmeter/90.+1) mit einem Doppelpack und Fiston Mayele (78.) die Partie für die Afrikaner, die im Sechzehntelfinale auf England treffen.

Brown meldet sich vor Paraguay-Spiel zurück im Teamtraining

Nathaniel Brown ist vor dem ersten K.-o.-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM zurück im Teamtraining. Der 23 Jahre alte Außenverteidiger war nach DFB-Angaben bei der geschlossenen Übungseinheit zwei Tage vor dem Sechzehntelfinale am Montag gegen Paraguay mit dabei.

Damit sind die Einsatzchancen des Frankfurter WM-Debütanten für die Partie in Foxborough deutlich gestiegen. Brown, der vor einem Wechsel zum FC Bayern München steht, hatte beim 1:2 gegen Ecuador wegen muskulärer Probleme gefehlt. "Wir hoffen alle, dass es funktioniert", hatte Sportdirektor Rudi Völler wenige Stunden vor der Trainingseinheit in Winston-Salem gesagt.

Nach WM-Aus: Schottlands Trainer tritt zurück

Der schottische Nationaltrainer Steve Clarke hat sein Amt nach dem Vorrunden-Aus bei der Fußball-WM niedergelegt. Schottland hatte in der Gruppe C hinter Brasilien und Marokko mit drei Punkten nur Platz drei belegt. Nach mehreren Tagen Wartezeit stand das frühzeitige Scheitern der Schotten nach weiteren Gruppenspielen am Samstagabend endgültig fest.

Der 62 Jahre alte Clarke dankte seinen Spielern in einem offenen Brief. "Ohne sie hätten wir all die Erinnerungen, die wir seit 2019 bis heute gesammelt haben, niemals erleben können", sagte er. "Sie verdienen jedes Lob und jede Anerkennung, die ihnen entgegengebracht wird, und es war mir eine große Ehre, ihr Trainer zu sein."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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