Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Sonntag

Gruppe K: Kolumbien - Portugal (Sonntag, 01.30 Uhr/ZDF und MagentaTV). Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.

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Der Spielball und die Maskottchen zur Fußball-WM 2026. (Foto) Suche
Der Spielball und die Maskottchen zur Fußball-WM 2026. Bild: Adobe Stock / Freer

Gruppe K: Kolumbien - Portugal (Sonntag, 01.30 Uhr/ZDF und MagentaTV)

Miami (USA)

Kolumbien: Was für ein Spiel für Luis Diaz: Der Star des FC Bayern München spielte drei Jahre in Portugal für den FC Porto und stand damals gemeinsam mit Portugals Nationalspielern Vitinha, Diogo Costa und Francisco Conceicao in einem Team. Vor diesem Wiedersehen in Miami sind die Kolumbianer im Vorteil: Ihnen reicht ein Unentschieden zum Weiterkommen. Und sie hinterließen auch dank Luis Diaz bisher den besseren Eindruck bei dieser WM.

Portugal: Die große Unruhe bei den Portugiesen hat sich durch das klare 5:0 gegen Usbekistan erst einmal gelegt. Cristiano Ronaldo trifft wieder. Die Kritik an seiner Verfassung ist zumindest in den Hintergrund geraten. Wie belastbar das alles ist, wird sich in Miami zeigen: Kolumbien ist der bislang mit Abstand schwerste Gegner bei dieser WM. Und die Portugiesen müssen gewinnen, wenn sie Gruppensieger werden wollen.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Kolumbien: 12 Vargas - 2 Muñoz, 3 Lucumí, 23 Sánchez, 17 Mojica - 16 Lerma, 14 Puerta - 11 Arias, 10 Rodríguez, 7 Díaz - 25 Suárez

Portugal: 1 Costa - 20 Cancelo, 3 Dias, 13 Veiga, 25 Mendes - 15 Neves, 23 Vitinha - 11 Felix, 8 Fernandes, 18 Neto - 7 Ronaldo

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Iran)

Gruppe K: DR Kongo - Usbekistan (Sonntag, 01.30 Uhr/Magenta TV)

Atlanta (USA)

DR Kongo: Ein Sieg reicht der Nationalmannschaft aus der von der Ebola-Krise gezeichneten Nation sicher zum erstmaligen Einzug in die K.-o.-Runde. Je nach Ausgang des Parallelspiels ist theoretisch sogar noch Platz zwei drin. Die bisherigen Leistungen beim 1:1 gegen Portugal und 0:1 gegen Kolumbien waren vielversprechend für das Gruppenfinale.

Usbekistan: Nach der heftigen Niederlage gegen Portugal sind nahezu alle Chancen auf die K.-o.-Runde dahin. Selbst ein Kantersieg könnte nicht reichen. Dennoch geht Usbekistan nicht ohne Ziele in das letzte Gruppenspiel. Der erste WM-Punkt sollte es für das Team von Trainer Fabio Cannavaro mindestens sein, bestenfalls sogar mehr. Im Tor sollte Routinier Utkir Yusupov den schwachen Abduvakhid Nematov wieder verdrängen.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

DR Kongo: 1 Mpasi - 2 Wan-Bissaka, 22 Mbemba, 26 Masuaku, 12 Kayembe - 8 Moutoussamy, 18 Pickel, 6 Mbuku, - 13 Elia, 20 Wissa, 10 Bongonda

Usbekistan: 1 Yusupov - 2 Khusanov, 18 Abdullaev, 5 Ashurmatov - 24 Karimov, 6 Mozgovoy, 7 Shukurov, 13 Nasrullaev - 22 Fayzullaev, 19 Ganiev - 14 Shomurodov

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Gruppe J: Jordanien - Argentinien (Sonntag, 04.00 Uhr/Magenta TV)

Dallas (USA)

Jordanien: Die Jordanier wissen bereits, dass ihre erste Weltmeisterschaft nach der Vorrunde endet. Selbst bei einem Sensationserfolg gegen den Titelverteidiger um Weltstar Lionel Messi steht der letzte Platz fest. Jordanien präsentierte sich bislang engagiert und wird das auch gegen den großen Favoriten versuchen.

Argentinien: Argentinien hat das Weiterkommen schon sicher. Trainer Lionel Scaloni wird die Partie gegen das bereits ausgeschiedene Jordanien nutzen, groß zu rotieren. Auch Lionel Messi wird zunächst geschont. Der Superstar hat bislang alle fünf Treffer der Albiceleste während des Turniers geschossen und damit Miroslav Klose als WM-Rekordtorschützen abgelöst. Gegen Jordanien soll er erst später zum Einsatz kommen.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Jordanien: 1 Abulaila - 23 Haddad, 4 Abu Dahab, 3 Nasib, 5 Al-Arab, 20 Abu Taha - 10 Al-Taamari, 21 Al-Rashdan, 8 Al-Rawabdeh, 13 Al-Mardi - 9 Olwan

Argentinien: 23Martínez - 4Montiel,19Otamendi,6 Martínez,25 Medina- 17Simeone, 5Paredes, 14Palacios, 16Almada- 18 Paz- 9Álvaraz

Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)

Gruppe J: Algerien - Österreich (Sonntag, 04.00 Uhr/ZDF und Magenta TV)

Kansas City (USA)

Algerien: Das knappe 2:1 gegen Jordanien hat die Algerier von einem großen Druck befreit. Schon ein Remis gegen Österreich könnte für ein Weiterkommen reichen. Die Schande von Gijón ist in Algerien allgegenwärtig. Das 0:1 der Österreicher gegen Deutschland bei der WM 1982 haben sie in Algerien nicht vergessen. Auch deshalb werden die Algerier hoch motiviert in die Partie gehen.

Österreich: Die Österreicher haben nach dem Auftaktsieg gegen Jordanien und der erwartbaren Niederlage gegen Argentinien das Weiterkommen selbst in der Hand. Weil die Partien in Gruppe J die letzten der Gruppenphase sind, haben die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick und die Algerier einen großen Vorteil: Sie wissen genau, was sie für die K.o.-Phase brauchen und bei welchem Platz welcher Gegner droht.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Algerien: 23 Zidane - 17 Belghali, 2 Mandi, 21 Bensebaini, 15 Aït-Nouri - 14 Boudaoui, 19 N. Bentaleb, 22 Maza - 7 Mahrez, 9 Gouiri, 10 Chaibi

Österreich: 1 A. Schlager - 5 Posch, 3 Danso, 8 Alaba, 20 Laimer - 6 Seiwald, 4 X. Schlager - 18 R. Schmid, 24 Wanner, 9 Sabitzer - 11 Gregoritsch

Schiedsrichter: Ilgiz Tantashev (Usbekistan)

Zwischenrunde: Südafrika - Kanada (Sonntag, 21.00/ARD und Magenta TV)

Inglewood (USA)

Südafrika: Erstmals in seiner Geschichte steht Südafrika bei einer Fußball-WM in der K.o.-Phase. Gegen den Co-Gastgeber aus Kanada ist Bafana Bafana zwar leichter Außenseiter, aber nicht ohne Chance - und sicher nicht ohne Hingabe. Das Team des niederländischen Trainers Hugo Broos hat den Fans bereits versprochen, dass es im Duell mit Kanada 90 Minuten lang an sich glauben werde.

Kanada: Der Co-Gastgeber muss erstmals außerhalb des Landes ran. Doch auch ohne die Heim-Kulisse, die das Team von Trainer Jesse Marsch bisher durch das Turnier getragen hat, gelten die Kanadier als leicht favorisiert. Zum Trumpf im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale könnte Alphonso Davies werden. Der Bayern-Profi soll für seinen ersten WM-Einsatz bereit sein.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Südafrika: 1 Williams - 20 Mudau, 21 Okon, 14 Mbokazi, 6 Modiba - 13 Yaya Sithole, 5 Mbatha - 12 Maseko, 10 Mofokeng, 7 Appollis - 17 Makgopa

Kanada: 16 Crepeau - 2 Johnston, 3 de Fougerolles, 13 Cornelius, 22 Laryea - 17 Buchanan, 25 Saliba, 7 Eustaquio, 19 Davies - 10 J. David, 9 Larin

Schiedsrichter: João Pinheiro (Portugal)

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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