Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Freitag und Samstagfrüh

Gruppe F: Tunesien - Niederlande (Freitag, 1.00 Uhr, ARD und MagentaTV). Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.

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Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. (Foto) Suche
Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Sam Corum

Gruppe F: Tunesien - Niederlande (Freitag, 1.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

Kansas City (USA)

Tunesien: Für Tunesien geht es nur noch um die Ehre. Nach einem Trainerwechsel, zwei derben Klatschen gegen Schweden und Japan und internen Unruhen wollen die Afrikaner mit einem Überraschungssieg gegen die Niederlande die Fans in der Heimat milder stimmen. Das Turnier bleibt so oder so eine riesige Enttäuschung. In vier Jahren erfolgt der nächste Versuch, erstmals in der Verbandsgeschichte die K.o.-Phase einer WM zu erreichen.

Niederlande: Die Tendenz stimmt bei den Niederländern nach dem 5:1 gegen Schweden. Mit einem weiteren Sieg gegen das bereits ausgeschiedene Tunesien soll Platz eins her. Personell gibt es keine Sorgen. Das Wetter könnte aber Probleme bereiten. Für die Zeit der Partie sind Unwetter in Kansas City vorhergesagt.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Tunesien: 16 Dahmen - 2 Abdi, 3 Talbi, 6 Bronn, 20 Valery - 17 Skhiri, 15 Mahmoud- 7 Achouri,13 Khedira,25 Ben Slimane-9 Mastouri

Niederlande: 1 Verbruggen - 22 Dumfries, 6 van Hecke, 4 Van Dijk, 15 van de Ven - 8 Gravenberch, 21 De Jong, 14 Reijnders - 18 Malen, 19 Brobbey, 11 Gakpo

Schiedsrichterin: Katia García (Mexiko)

Gruppe F: Japan - Schweden (Freitag, 1.00 Uhr, MagentaTV)

Arlington (USA)

Japan: Japan geht mit vier Punkten aus zwei Spielen entspannter ins Duell als die Schweden. Die Hoffnungen im Sturm ruhen dabei wieder auf Ayase Ueda, der gegen Tunesien mit einem Doppelpack glänzte. Die Mannschaft wirkt taktisch stabil, auch wenn Trainer Hajime Moriyasu ein paar Änderungen in der Startelf vornehmen könnte.

Schweden: Für die Schweden ist die WM bislang ein großes Auf und Ab. Auf die 5:1-Gala gegen Tunesien folgte der 1:5-Absturz gegen die Niederlande. Welches Gesicht zeigt die Mannschaft um die Stürmerstars Viktor Gyökeres und Alexander Isak gegen Japan? Für das Drei-Kronen-Team geht es auch ums sichere Weiterkommen für die K.o.-Runde.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Japan: 1 Suzuki - 22 Tomiyasu, 4 Itakura, 21 H. Ito - 10 Doan, 24 Sano, 7 Tanaka, 15 Kamada - 14 J. Ito, 18 Ueda, 13 Nakamura

Schweden: 23 Nordfeldt - 2 Lagerbielke, 4 Hien, 3 Lindelof - 7 Bergvall, 16 Karlstrom, 18 Ayari, 5 Gudmundsson - 11 Elanga, 17 Gyökeres, 9 Isak

Schiedsrichter: Ivan Barton (El Salvador)

Gruppe D: Türkei - USA (Freitag, 4.00 Uhr, MagentaTV)

Los Angeles (USA)

Türkei: Für die Türkei geht es nur noch um die Ehre - für Vincenzo Montella vielleicht aber auch schon um seine Zukunft als Nationaltrainer. Zwar sprach ihm Verbandschef Ibrahim Haciosmanoglu trotz des bereits sicheren WM-Ausscheidens das Vertrauen aus. Aber wer weiß schon, ob die Bosse nach einer dritten Niederlage in der bislang so enttäuschenden Vorrunde noch genauso denken. Die Stars wie Arda Güler, Kenan Yildiz oder Kapitän Hakan Calhanoglu wollen sich zumindest würdevoll von der WM verabschieden.

USA: Angesichts des sicheren Gruppensiegs dürfte Chefcoach Mauricio Pochettino die Rotationsmaschine anwerfen und den Spielern aus der zweiten Reihe zu Einsätzen verhelfen. Klar ist: Sollte nach dem 4:1 gegen Paraguay und dem 2:0 gegen Australien der dritte Sieg gelingen, würde das die Euphorie weiter anheizen.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Türkei: 23 Cakir - 18 Müldür, 3 Demiral, 15 Kabak, 20 Kadioglu - 5 Özcan, 10 Calhanoglu - 8 Güler, 26 Uzun, 11 Yildiz - 21 Ba. Yilmaz

USA: 24 Freese - 23 Scally, 22 McKenzie, 6 Trusty, 18 Arfsten - 15 Roldan, 14 Berhalter - 21 Weah, 7 Reyna, 26 Zendejas - 9 Pepi

Schiedsrichter: Mustapha Ghorbal (Algerien)

Gruppe D: Paraguay - Australien (Freitag, 4.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

San Francisco (USA)

Paraguay: Für den rotgesperrten Flügelspieler Almirón könnte Trainer Alfaro auf rechts Caballero vertrauen, der seine Stärken klar in der Offensive hat. Die defensivere Variante wäre Routinier Velázquez. Zwar muss Paraguay gewinnen, um an Australien vorbeizuziehen und Zweiter zu werden. Ein Punkt dürfte aber wahrscheinlich schon reichen, um als einer der acht besten Gruppendritten die K.o.-Runde zu buchen.

Australien: Den Socceroos genügt bereits ein Remis fürs Weiterkommen. Entsprechend defensiv dürfte es das Team von Trainer Popovic angehen. Eine gute Ausgangslage für die abwehrstarke Mannschaft, für die der Einzug ins Sechzehntelfinale ein großer Erfolg wäre.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Paraguay: 12 Gill - 4 J. J. Cáceres, 15 G. Gómez, 3 Alderete, 6 Alonso - 14 Cubas - 2 Velázquez, 8 D. Gómez, 23 Galarza - 25 Pitta, 19 Enciso

Australien: 18 Beach - 3 Circati, 19 Souttar, 21 Burgess - 4 Italiano, 13 O'Neill, 24 Okon-Engstler, 5 Bos - 8 Metcalfe, 9 Touré, 17 Irankunda

Schiedsrichter: Clément Turpin (Frankreich)

Gruppe I: Norwegen - Frankreich (Freitag, 21.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)

Norwegen: Den Einzug in die K.o.-Runde haben die Skandinavier schon sicher. Um noch Gruppenerster zu werden, müssen sie die Franzosen besiegen. Vor allem auf Stürmerstar Erling Haaland ruhen wieder mal die Hoffnungen - in seinen ersten beiden WM-Spielen hat der frühere Dortmunder immerhin vier Tore erzielt. Für den gegen Senegal angeschlagen ausgewechselten BVB-Profi Julian Ryerson dürfte Marcus Pedersen rechts in die Abwehrkette rücken.

Frankreich: Der Tod der Mutter von Trainer Didier Deschamps überschattet Frankreichs Vorbereitung auf das Spiel. Der langjährige Assistent Guy Stéphan wird ihn an der Seitenlinie ersetzen. Für den Titelkandidaten geht es nicht nur um den Gruppensieg, Superstürmer Kylian Mbappé will mit seinen nächsten Treffern an WM-Rekordtorschütze Lionel Messi dranbleiben.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Norwegen: 1 Nyland - 16 Pedersen, 3 Ajer, 17 Heggem, 5 Wolfe - 10 Ödegaard, 8 Berge, 14 Aursnes - 7 Sörloth, 9 Haaland, 20 Nusa

Frankreich: 16 Maignan - 5 Koundé, 4 Upamecano, 17 Saliba, 3 Digne - 6 Koné, 14 Rabiot - 11 Olise, 7 Dembelé, 12 Barcola - 10 Mbappé

Schiedsrichter: Michael Oliver (England)

Gruppe I: Senegal - Irak (Freitag, 21.00 Uhr, MagentaTV)

Senegal: Den Westafrikanern droht nach zwei Niederlagen in den ersten zwei Spielen das Aus. Gegen Frankreich (1:3) hielten sie zunächst gut mit, gegen Norwegen (2:3) machten sie es in der Schlussphase noch mal spannend - am Ende standen sie in beiden Partien ohne Punkte da. Gegen den Irak ist das Team von Trainer Pape Thiaw zwar favorisiert, doch selbst ein Sieg könnte für das angestrebte Weiterkommen zu wenig sein.

Irak: Die erste WM-Teilnahme seit 40 Jahren endet für den Irak wohl nach der Gruppenphase. Selbst ein Sieg gegen Senegal dürfte nicht reichen, um sich als einer der acht besten Gruppendritten zu qualifizieren. Die große Schwachstelle im Spiel des Asienmeisters von 2007 ist die Defensive: Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhütern ist zu fehleranfällig.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Senegal: 23 Diaw - 15 Diatta, 3 Koulibaly, 19 Niakhaté, 25 E. Diouf - 8 Camara, 5 I. Gueye, 26 P. Gueye - 18 Sarr, 11 Jackson, 10 Mané

Irak: 22 Basil - 3 H. Ali, 4 Tahseen, 5 Hashim, 23 Doski - 8 Bayesh, 24 Ismail, 16 Al-Ammari, 21 Farji - 16 Al-Hamadi, 11 Qasem

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Gruppe H: Uruguay - Spanien (Samstag, 2.00 Uhr, MagentaTV)

Uruguay: Nach den beiden Enttäuschungen gegen Saudi-Arabien (1:1) und Kap Verde (2:2) steht der Weltmeister von 1930 und 1950 mit dem Rücken zur Wand: Nur ein Sieg gegen den Titelfavoriten Spanien würde ein Weiterkommen garantieren. Nur wie soll das nach den bisherigen Leistungen gelingen? Hinzu kommt: Die Schlüsselspieler Ronald Araujo (FC Barcelona) und Giorgian De Arrascaeta (Flamengo) sind immer noch verletzt. Trainer Marcelo Bielsa schloss ihren Einsatz gegen Spanien aus.

Spanien: Nach dem klaren Sieg gegen Saudi-Arabien ist der Europameister im Flow - und will da auch bleiben. Trainer Luis de la Fuente hatte bereits angekündigt, dass Jungstar Lamine Yamal nun fit für 90 Minuten sei. Auch Nico Williams wird in der Startelf erwartet. Spanien möchte Gruppensieger werden, um ein Duell mit Weltmeister Argentinien in der Zwischenrunde zu vermeiden.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Uruguay: 23 Muslera - 13 Varela, 3 Cáceres, 16 Olivera, 25 Sanabria - 8 Valverde, 5 Ugarte, 6 Bentancur - 14 Canobbio, 9 Nunez, 20 M. Araújo

Spanien: 23 Simon - 12 Porro, 22 Cubarsi, 14 Laporte, 24 Cucurella - 16 Rodri - 10 Olmo, 9 Gavi - 19 Lamine Yamal, 21 Oyarzabal, 17 Williams

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Gruppe H: Kap Verde - Saudi-Arabien (Samstag, 2.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

Kap Verde: Es wäre die größte Überraschung dieses Turniers: Gleich bei seiner ersten WM-Teilnahme hat der Außenseiter Kap Verde eine realistische Chance, sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Möglich ist sogar Platz zwei in der Gruppe und damit ein Spiel gegen Titelverteidiger Argentinien. "Wir wollen Geschichte schreiben", sagt Trainer Bubista. Sein Team überzeugte in beiden Spielen gegen die Ex-Weltmeister Spanien (0:0) und Uruguay (2:2). Saudi-Arabien ist auf dem Papier der bisher machbarste Gegner.

Saudi-Arabien: Beim 0:4 gegen Spanien war Saudi-Arabien deutlich unterlegen, hat aber gar nicht so viel falsch gemacht. Im abschließenden Gruppenspiel muss aber unbedingt ein Sieg her, um die Chance auf die K.o.-Runde zu wahren. Abhängig vom Parallelspiel könnte ein Sieg sogar zu Platz zwei reichen und damit sicher für den ersten Einzug in die zweite Turnierphase seit 1994.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Kap Verde: 1 Vozinha - 22 Moreira, 4 Pico Lopes, 3 Diney, 13 Sidny - 6 Kevin Pina - 20 Mendes, 18 Arcanjo, 10 Monteiro, 11 Rodrigues - 9 Benchimol

Saudi-Arabien: 21 Al-Owais - 12 Abdulhamid, 4 Al-Amri, 5 Al-Tambakti, 24 Al-Harbi - 26 Al-Shamat, 23 Kanno, 15 Al-Khaibari, 10 Al-Dausari - 9 Al-Buraikan, 7 Al-Dschuwayr

Schiedsrichter: François Letexier (Frankreich)

Gruppe G: Neuseeland - Belgien (Samstag, 5.00 Uhr, MagentaTV)

Neuseeland: Neuseeland geht als Tabellenletzter der Gruppe G in den abschließenden Spieltag. Die Mannschaft um Social-Media-Phänomen Tim Payne spielte gegen den Iran unentschieden und verlor gegen Ägypten. Mit einem Überraschungssieg gegen die Roten Teufel ist das Erreichen der K.o.-Phase aber nach wie vor möglich.

Belgien: Die Mannschaft um Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku enttäuschte bislang. Ein 1:1 gegen Ägypten und ein 0:0 gegen den Iran - das sind nicht die Ansprüche der Belgier. Gegen Neuseeland erwartet nun jeder einen Sieg. Der würde Belgien sicher ins Sechzehntelfinale bringen. Doch die Offensive muss unbedingt zulegen. Das letzte eigene WM-Tor erzielten die Roten Teufel im ersten Gruppenspiel in Katar vor vier Jahren.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Neuseeland: 1 Crocombe - 2 Payne, 5 Boxall, 16 Surman, 13 Cacace - 8 Stamenic, 6 Bell - 20 Mccowatt, 10 Singh, 11 Just - 9 Wood

Belgien: 1 Courtois - 15 Meunier, 3 Theate, 4 Mechele, 5 De Cuyper - 23 Raskin, 8 Tielemans - 22 Saelemaekers, 7 De Bruyne, 10 Trossard - 9 Lukaku

Schiedsrichter: Adham Makhadmeh (Jordanien)

Gruppe G: Ägypten - Iran (Samstag, 5.00 Uhr, MagentaTV)

Ägypten: Die Begegnung der Ägypter gegen den Iran steht auch deshalb im Fokus, weil sie in Seattle als "Pride Match" (Spiel zur Feier der LGBTQI+-Gemeinschaft) ausgerufen wurde. Beide Nationen haben dagegen protestiert - erfolglos. Sportlich sieht es für Ägypten gut aus. Die Mannschaft um Superstar Mohamed Salah führt die Tabelle der Gruppe G vor dem letzten Spieltag mit vier Punkten an.

Iran: Für den Iran ist es komplizierter. Die Mannschaft hat sich - auch angesichts der komplizierten politischen und logistischen Lage - bisher zwar gut verkauft und keine der beiden Partien verloren. Ein Sieg würde das Weiterkommen sichern. Ansonsten hängt es womöglich auch vom Parallelspiel ab.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Ägypten: 23 Ufa Schobeir - 3 Hani, 5 Rabia, 2 Jasser Ibrahim, 13 Fatouh - 17 Lasheen, 19 Attia - 10 Salah, 11 Ziko, 8 Ashour - 22 Marmoush

Iran: 1 Beiranvand - 23 Rezaeian, 13 Kanaanizadegan, 4 Khalilzadeh, 19 Nemati, 3 Hajsafi - 6 Ezatolahi, 14 Ghoddos - 8 Mohebi, 7 Jahanbakhsh - 9 Taremi

Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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