Fußball-WM: Bericht: FIFA will Münzwurfregel vor Elfmeterschießen ändern

Bisher führen die Schiedsrichter vor dem Beginn eines Elfmeterschießens immer zwei Münzwürfe durch. Die FIFA möchte diese Regelung jetzt auf einen Wurf reduzieren. Das sind die Hintergründe.

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Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. (Foto) Suche
Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Sam Corum

Der Fußball-Weltverband FIFA möchte einem Medienbericht zufolge bei der WM die Regeln für den Münzwurf vor dem Elfmeterschießen ändern. Demnach solle es bereits ab der K.o.-Phase dieser WM nur noch einen statt zwei Münzwürfen von den Schiedsrichtern vor dem Elfmeterschießen geben, berichtet "The Athletic".

Nach den aktuellen Regeln sind die Schiedsrichter dazu verpflichtet, zwei Münzwürfe durchzuführen: Ein Wurf gibt dem Sieger die Entscheidungsmacht darüber, welches Team das Elfmeterschießen beginnt, der andere, auf welcher Seite des Spielfelds die Strafstöße ausgeführt werden. Hat der Kapitän zweimal beim Münzwurf Glück, darf er nach den aktuellen Regeln über beide Fragen entscheiden.

Je eine Wahlmöglichkeit pro Kapitän geplant

Zukünftig soll demnach der Kapitän, zu dessen Gunsten der eine Münzwurf ausgefallen ist, die Wahl haben: Entweder er entscheidet sich dafür, auf welches Tor sein Team schießen soll, oder, welche Mannschaft das Elfmeterschießen beginnt. Der Kapitän der anderen Mannschaft darf dann über die nicht gewählte Option entscheiden.

Damit die neue Regelung zum Beginn der K.o.-Phase der WM ab dem 28. Juni offiziell gelten kann, muss das zuständige International Football Association Board (Ifab) dem Änderungsvorschlag zustimmen. Ob die Regel über die WM hinaus auch bei anderen Fußball-Veranstaltungen umgesetzt werden soll, ist noch unklar.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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