Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Donnerstag und Freitagfrüh
Gruppe C: Schottland - Brasilien (Donnerstag, 0.00 Uhr, MagentaTV). Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Gruppe C: Schottland - Brasilien (Donnerstag, 0.00 Uhr, MagentaTV)
Miami (USA)
Schottland: Schottland träumt immer noch vom erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase einer WM. Die gute Nachricht: Selbst bei einer Niederlage gegen die klar favorisierten Brasilianer stehen die Chancen gut, zu den acht besten Gruppendritten zu gehören. Spielerisch konnten die Schotten bislang kaum überzeugen - weder beim 1:0 gegen Haiti noch beim 0:1 gegen Marokko.
Brasilien: Der Rekordweltmeister liegt auf K.o.-Runden-Kurs, präsentiert sich bisher bei diesem Turnier aber noch nicht in Titelform. Dem Remis zum Auftakt gegen Marokko folgte ein zwar verdienter, aber doch recht schmuckloser Sieg gegen Underdog Haiti. Der lange angeschlagene Neymar steht vor seinem Comeback. Auf den am Oberschenkel verletzten Raphinha muss Brasilien indes erst mal verzichten. Rayan und Endrick stehen offensiv als Alternativen bereit.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Schottland: 1 Gunn – 22 Patterson, 5 Hanley, 15 Souttar, 3 Robertson – 17 Gannon-Doak, 19 Ferguson, 4 McTominay, 7 McGinn – 20 Shankland, 10 Adams
Brasilien: 1 Alisson - 13 Danilo, 4 Marquinhos, 3 Gabriel, 16 Douglas Santos - 8 Bruno Guimaraes, 5 Casemiro - 20 Lucas Paqueta - 26 Rayan, 9 Cunha, 7 Vinícius Júnior
Schiedsrichter: César Ramos (Mexiko)
Gruppe C: Marokko - Haiti (Donnerstag, 0.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)
Atlanta (USA)
Marokko: Der Halbfinalist von 2022 möchte sich den Gruppensieg sichern. Deshalb betonte Trainer Ouahbi nach dem Sieg gegen Schottland, er werde auch gegen Außenseiter Haiti die bestmögliche Mannschaft aufstellen. Das schließt eine gewisse Rotation zwar nicht aus, doch trotz bisher vier Punkten hat Marokko noch genügend Baustellen. Eine davon ist die Chancenverwertung, bisher traf man erst zweimal.
Haiti: Für Haiti geht es nur noch darum, sich anständig aus dem Turnier zu verabschieden. Bisher hat sich die Mannschaft aus dem gebeutelten Inselstaat gut geschlagen, auch gegen Rekord-Weltmeister Brasilien gab es keine unerhört hohe Niederlage. Was bei der zweiten WM-Teilnahme nach 1974 noch fehlt, ist ein eigenes Tor. Dieses dürfte gegen Marokko ein sehr schweres Unterfangen sein.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Marokko: 1 Bono - 2 Hakimi, 14 Diop, 18 Riad, 3 Mazraoui - 6 Bouaddi, 24 El Aynaoui - 10 Diaz, 8 Ounahi, 23 El Khannouss - 11 Saibari
Haiti: 1 Placide - 2 Carlens, 4 Ade, 5 Delcroix, 8 Experience - 21 Casimir, 17 Jean Jacques, 10 Bellegarde, 15 Providence - 20 Pierrot, 18 Isidor
Schiedsrichter: Danny Makkelie (Niederlande)
Gruppe A: Tschechien - Mexiko (Donnerstag, 3.00 Uhr, MagentaTV)
Mexiko-Stadt (Mexiko)
Tschechien: Nur ein Punkt aus zwei Spielen - Tschechien steht zum Gruppenabschluss unter Druck. In der Heimat ist die Hoffnung groß, dass die bereits als Gruppensieger für die K.o.-Runde qualifizierten Mexikaner es etwas ruhiger angehen lassen und Stammkräfte schonen.
Mexiko: Schont Trainer Aguirre wirklich ein paar Topleute? Bekommt Torwart-Ikone Ochoa seinen Ehreneinsatz? Wenn es schiefgeht, ist Mexiko weiter Gruppenerster. Die Fans, die sogar bei den beiden bisherigen Siegen pfiffen, dürften dann aber hart mit El Tri ins Gericht gehen. Die Stimmung kann auch sehr schnell umschlagen. Gut wäre das vor der K.o.-Runde nicht.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Tschechien: 1 Kovar - 3 Holes, 4 Hranac, 7 Krejci - 5 Coufal, 8 Darida, 18 Sadilek, 24 Sojka - 12 Cerv, 9 Hlozek - 10 Schick
Mexiko: 1 Rangel –23 Gallardo, 5 Vásquez, 4 Álvarez, 15 Reyes – 19 Mora, 6 Lira, 8 Fidalgo – 16 Quiñones, 25 Alvarado, 9 Jiménez
Schiedsrichter: Yael Falcón (Argentinien)
Gruppe A: Südafrika - Südkorea (Donnerstag, 3.00 Uhr, MagentaTV)
Monterrey (Mexiko)
Südafrika: Südafrikas Zeitung "The Star" schreibt kurzerhand das große Risikoszenario den Südkoreanern zu. Es drohe ein historischer Aussetzer. Besonders viele Argumente lieferte Bafana Bafana aber nicht. Sehr enttäuschend gegen auch nicht brillierende Mexikaner, viel besser wurde es danach gegen Tschechien nicht. Die Rückkehr auf die WM-Bühne nach der Heim-WM vor 16 Jahren droht mit dem vierten Vorrunden-Aus von Südafrika zu enden.
Südkorea: Mit dem bitteren Gegentor nach einem üblen Torwartpatzer raubte Südkorea die Hoffnungen auf den Gruppensieg. Möglicherweise wird Superstar Heung-Min Son nach zwei Partien wieder eher von der linken Seite attackieren. Bisher lief es bei ihm noch nicht optimal. Die Chancen aufs Weiterkommen sind immer noch gut mit bisher drei Punkten: Es sei denn, Mexiko verliert gegen Tschechien und die Asiaten gegen Südafrika.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Südafrika: 1 Williams - 19 Sibisi, 20 Okon, 24 Makhanya, 14 Mbokazi - 4 Mokoena, 23 Adams - 7 Appollis, 10 Mofokeng, 12 Maseko - 9 Foster
Südkorea: 1 Seung-gyuKim – 4 Minjae Kim, 2 Han-beom Lee, 5 Tae-hyeon Kim – 22 Young-woo Seol, 13 Tae-seok Lee, 6 In-beom Hwang, 8 Seung-hoPaik – 19 Kang-in Lee - 7 Heung-Min Son, 10 Jae-sungLee
Schiedsrichter: Facundo Tello (Argentinien)
Gruppe E: Ecuador - Deutschland (Donnerstag, 22.00 Uhr, ARD und MagentaTV)
East Rutherford (USA)
Ecuador: Die Südamerikaner spielen bislang ein enttäuschendes Turnier. Der Last-Minute-Niederlage gegen die Elfenbeinküste folgte ein torloses Remis gegen Underdog Curaçao. Um ihre Chance aufs Weiterkommen zu wahren, sollten die Ecuadorianer gegen Deutschland gewinnen. Dafür müsste die Offensive um Altstar Valencia allerdings auch mal ein Tor schießen. Stark besetzt ist die Defensive um die beiden Champions-League-Finalisten und früheren Bundesliga-Profis Pacho und Hincapié.
Deutschland: Das gab es für die DFB-Elf bei 20 WM-Turnieren seit 1934 noch nie: Platz eins ist gesichert vor dem letzten Gruppenspiel. Für Bundestrainer Nagelsmann bedeutet dies, die richtige Mischung zu finden zwischen Rotation und Turnierflow. Mit Spannung wird erwartet, ob Undav nach drei Jokertoren erstmals in die Startelf rückt. Neben Havertz könnte auch Nmecha eine Verschnaufpause brauchen.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Ecuador: 1 Galindez - 21 Franco, 6 Pacho, 3 Hincapié - 5 Alcívar, 6 M. Caicedo - 9 Yeboah, 15 Vite, 7 Estupinan - 19 Plata, 13 E. Valencia
Deutschland: 1 Neuer - 6 Kimmich, 4 Tah, 2 Rüdiger, 22 Raum - 8 Goretzka, 16 Stiller - 9 Leweling, 11 Woltemade, 7 Wirtz - 26 Undav
Schiedsrichterin: Tori Penso (USA)
Gruppe E: Curaçao - Elfenbeinküste (Donnerstag, 22.00 Uhr, MagentaTV)
Philadelphia (USA)
Curaçao: Trotz der 1:7-Packung zum Auftakt gegen die deutsche Elf darf Curaçao vom Einzug ins Sechzehntelfinale träumen, sogar Gruppenplatz zwei ist noch möglich. Voraussetzung ist ein Sieg - es wäre der erste von Curaçao bei einer WM - gegen die Elfenbeinküste, was schwer genug werden dürfte. Nach dem fast schon sensationellen 0:0 gegen Ecuador ist die Hoffnung bei Trainer Dick Advocaat und seinem Team auf den nächsten Coup aber groß.
Elfenbeinküste: "Die Elefanten" sind klar favorisiert und würden schon mit einem Remis den zweiten Platz verteidigen. Die starke Leistung beim späten 1:2 gegen Deutschland will die Elf von Coach Emerse Faé bestätigen. Taktisch dürfte es für Kapitän Kessié und Co. ein komplett anderes Spiel werden: Gegen den erwarteten Defensivriegel von Curaçao sind spielerische Lösungen auf engem Raum gefragt.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Curaçao: 1 Room - 5 Floranus, 23 Bazoer, 18 Obispo, 24 Fonville - 8 Comenencia, 10 L. Bacuna, 7 J. Bacuna - 21 Chong - 9 Locadia, 12 Hansen
Elfenbeinküste: 1 Y. Fofana - 5 Singo, 7 Kossounou, 20 Agbadou, 3 Konan - 8 Kessié, 18 Sangaré, 26 Oulai - 15 Diallo, 9 Bonny, 11 Y. Diomandé
Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden)
Gruppe F: Tunesien - Niederlande (Freitag, 1.00 Uhr, ARD und MagentaTV)
Kansas City (USA)
Tunesien: Für Tunesien geht es nur noch um die Ehre. Nach einem Trainerwechsel, zwei derben Klatschen gegen Schweden und Japan und internen Unruhen wollen die Afrikaner mit einem Überraschungssieg gegen die Niederlande die Fans in der Heimat milder stimmen. Das Turnier bleibt so oder so eine riesige Enttäuschung. In vier Jahren erfolgt der nächste Versuch, erstmals in der Verbandsgeschichte die K.o.-Phase einer WM zu erreichen.
Niederlande: Die Tendenz stimmt bei den Niederländern nach dem 5:1 gegen Schweden, auch wenn in der Heimat über Spielmacher Frenkie de Jong gelästert wird. Vorwurf: Der Barça-Star spiele zu wenig Pässe in die Tiefe, was dieser prompt konterte: "Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen eigentlich nicht viel vom Fußball verstehen", sagte der 29-Jährige. "Sie schauen wohl zu, aber sie sehen nicht viel." Nun wird vermutlich noch genauer hingeschaut, wie de Jong seine Elf zum erwarteten Erfolg und greifbaren Gruppensieg führen will.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Tunesien: 16 Dahmen - 2 Abdi, 3 Talbi, 6 Bronn, 20 Valery - 17 Skhiri, 15 Mahmoud- 7 Achouri,13 Khedira,25 Ben Slimane-9 Mastouri
Niederlande: 1 Verbruggen - 22 Dumfries, 6 van Hecke, 4 Van Dijk, 15 van de Ven - 8 Gravenberch, 21 De Jong, 14 Reijnders - 24 Summerville, 19 Brobbey, 11 Gakpo
Schiedsrichterin: Katia García (Mexiko)
Gruppe F: Japan - Schweden (Freitag, 1.00 Uhr, MagentaTV)
Arlington (USA)
Japan: Japan geht mit vier Punkten aus zwei Spielen entspannter ins Duell als die Schweden. Die Hoffnungen im Sturm ruhen dabei wieder auf Ayase Ueda, der gegen Tunesien mit einem Doppelpack glänzte. Die Mannschaft wirkt taktisch stabil, auch wenn Trainer Hajime Moriyasu ein paar Änderungen in der Startelf vornehmen könnte.
Schweden: Für die Schweden ist die WM bislang ein großes Auf und Ab: Auf die 5:1-Gala gegen Tunesien folgte der 1:5-Absturz gegen die Niederlande. Welches Gesicht zeigt die Mannschaft um die Stürmerstars Viktor Gyökeres und Alexander Isak gegen Japan? Für das Drei-Kronen-Team geht es auch ums sichere Weiterkommen für die K.o.-Runde.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Japan: 1 Suzuki - 22 Tomiyasu, 4 Itakura, 21 H. Ito - 10 Doan, 24 Sano, 7 Tanaka, 15 Kamada - 14 J. Ito, 18 Ueda, 13 Nakamura
Schweden: 23 Nordfeldt - 2 Lagerbielke, 4 Hien, 3 Lindelof - 7 Bergvall, 16 Karlstrom, 18 Ayari, 5 Gudmundsson - 11 Elanga, 17 Gyökeres, 9 Isak
Schiedsrichter: Ivan Barton (El Salvador)
Gruppe D: Türkei - USA (Freitag, 4.00 Uhr, MagentaTV)
Los Angeles (USA)
Türkei: Für die Türkei geht es nur noch um die Ehre - für Vincenzo Montella vielleicht aber auch schon um seine Zukunft als Nationaltrainer. Zwar sprach ihm Verbandschef Ibrahim Haciosmanoglu trotz des bereits sicheren WM-Ausscheidens das Vertrauen aus. Aber wer weiß schon, ob die Bosse nach einer dritten Niederlage in der bislang so enttäuschenden Vorrunde noch genauso denken. Die Stars wie Arda Güler, Kenan Yildiz oder Kapitän Hakan Calhanoglu wollen sich zumindest würdevoll von der WM verabschieden.
USA: Angesichts des sicheren Gruppensiegs dürfte Chefcoach Mauricio Pochettino die Rotationsmaschine anwerfen und den Spielern aus der zweiten Reihe zu Einsätzen verhelfen. Klar ist: Sollte nach dem 4:1 gegen Paraguay und dem 2:0 gegen Australien der dritte Sieg gelingen, würde das die Euphorie weiter anheizen.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Türkei: 23 Cakir - 18 Müldür, 3 Demiral, 15 Kabak, 20 Kadioglu - 5 Özcan, 10 Calhanoglu - 8 Güler, 26 Uzun, 11 Yildiz - 21 Ba. Yilmaz
USA: 24 Freese - 23 Scally, 22 McKenzie, 6 Trusty, 18 Arfsten - 15 Roldan, 14 Berhalter - 21 Weah, 7 Reyna, 26 Zendejas - 9 Pepi
Schiedsrichter: Mustapha Ghorbal (Algerien)
Gruppe D: Paraguay - Australien (Freitag, 4.00 Uhr, ARD und MagentaTV)
San Francisco (USA)
Paraguay: Für den rotgesperrten Flügelspieler Almirón könnte Trainer Alfaro auf rechts Caballero vertrauen, der seine Stärken klar in der Offensive hat. Die defensivere Variante wäre Routinier Velázquez. Zwar muss Paraguay gewinnen, um an Australien vorbeizuziehen und Zweiter zu werden. Ein Punkt dürfte aber wahrscheinlich schon reichen, um als einer der acht besten Gruppendritten die K.o.-Runde zu buchen.
Australien: Den Socceroos genügt bereits ein Remis fürs Weiterkommen. Entsprechend defensiv dürfte es das Team von Trainer Popovic angehen. Eine gute Ausgangslage für die abwehrstarke Mannschaft, für die der Einzug ins Sechzehntelfinale ein großer Erfolg wäre.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Paraguay: 12 Gill - 4 J. J. Cáceres, 15 G. Gómez, 3 Alderete, 6 Alonso - 14 Cubas - 2 Velázquez, 8 D. Gómez, 23 Galarza - 25 Pitta, 19 Enciso
Australien: 18 Beach - 3 Circati, 19 Souttar, 21 Burgess - 4 Italiano, 13 O'Neill, 24 Okon-Engstler, 5 Bos - 8 Metcalfe, 9 Touré, 17 Irankunda
Schiedsrichter: Clément Turpin (Frankreich)
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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