Fußball-WM: Nach WM-Aus: Türkei-Verbandschef steht zum Trainer
Bei Trainerrauswürfen sind türkische Fußballvereine fix. Beim Verband will man sich diesem Reflex nach dem Ausscheiden in den USA nicht gleich beugen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Verbandschef Ibrahim Haciosmanoglu hält nach dem vorzeitigen WM-Aus der türkischen Nationalmannschaft an Chefcoach Vincenzo Montella fest und will auch die Spieler nicht verdammen. "Wir werden sowohl zum Trainer dieser Mannschaft als auch zu den Spielern stehen. Das hier ist kein Verein. Wenn man sich die Vereinsmannschaften ansieht, kommt es gerade wegen der mangelnden Kontinuität zu Misserfolgen. Man kann hier nicht einfach 15 Spieler wegschicken und 15 neue holen."
"Stehen wir zu unseren Spielern"
Die Türken mit ihren Stars Arda Güler, Kenan Yildiz und Kapitän Hakan Calhanoglu hatten zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft mit 0:2 gegen Australien und 0:1 gegen Paraguay verloren. "Man kann den Trainer nicht entlassen und einen neuen holen. Man kann den Vorsitzenden nicht abberufen und einen neuen einsetzen. Deshalb stehen wir zu unseren Spielern", ergänzte Haciosmanoglu. "Wir tauschen niemals diejenigen, mit denen wir gemeinsam den Weg gegangen sind, gegen andere ein, die wir unterwegs treffen."
Das türkische Volk werde zu Trainer und Team stehen: "Danach werden uns diese Jungs wieder dieselben Erfolge bescheren." Der 52 Jahre alte Italiener Montella ist seit 2023 für die Auswahl verantwortlich und hatte sie nach 24 Jahren erstmals wieder zu einer Weltmeisterschaft geführt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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