Fußball-WM: Belgien hat erstes K.-o.-Spiel schon in der Gruppenphase

Nur 1:1 gegen Ägypten zum Start, jetzt ein 0:0 gegen Iran: Belgiens WM läuft bislang überhaupt nicht nach Plan. Die Routiniers glauben an Besserung und wollen ein "Spiel unseres Lebens".

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Nach dem enttäuschenden zweiten Unentschieden bei der Fußball-WM geht Belgien schon in der Gruppenphase in ein erstes K.o.-Spiel - daran ließ Romelu Lukaku keinen Zweifel. "Wir müssen das letzte Spiel als das Spiel unseres Lebens behandeln", sagte der Stürmer nach dem 0:0 gegen Iran. Weil die Belgier zuvor beim 1:1 gegen Ägypten ebenfalls nur einen Punkt ergattert hatten, droht ihnen im Duell mit Neuseeland das frühe Aus bei der XXL-WM.

"Wir hatten zwei Gelegenheiten, um zu gewinnen, und haben es nicht getan. Jetzt haben wir noch eine Chance. Die müssen wir ergreifen", sagte Lukaku nach der Begegnung, in der Belgien erst zahlreiche Chancen ungenutzt ließ und dann eine halbe Stunde lang in Unterzahl spielte. Und in der Iran schon vor der Roten Karte für Nathan Ngoy (66. Minute) beste Gelegenheiten auf ein eigenes Tor hatte. Einzig Thibaut Courtois hielt Belgien in diesen Szenen im Spiel.

Der Torwart von Real Madrid gab sich trotz lediglich zwei Punkten aus zwei Spielen zuversichtlich, dass Belgien auch über die Gruppenphase hinaus noch an dieser WM teilnimmt. "Wir wissen, dass im nächsten Spiel viel Druck auf uns lastet. Wir müssen gewinnen und hoffentlich werden wir Erster. Falls nicht, werden wir Zweiter."

De Bruyne: "Ein einziges Spiel kann alles verändern"

Ex-Bundesliga-Profi Kevin De Bruyne wollte bei allem Frust über die bisherigen Leistungen ebenfalls noch an eine gute WM glauben. "Ich habe in Turnieren schon vieles erlebt. Ein einziges Spiel kann alles verändern. Wir wissen, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen", sagte er.

Für die lange als Goldene Generation betitelte Gruppe um den ehemaligen Wolfsburger, Lukaku und Courtois ist diese Weltmeisterschaft die wohl letzte Chance auf etwas Zählbares mit der Nationalmannschaft. "Wir wissen, dass wir bisher nicht genug getan haben, also wissen wir auch, was wir tun müssen", sagte De Bruyne.

Lukaku meinte vor dem Abschied aus dem hochmodernen Los-Angeles-Stadion: "Ich denke, wir müssen positiv bleiben. Ich mag das Ergebnis nicht, aber wir haben noch ein Spiel."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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