Fußball-WM: WM-Regel: Warum sich Belgiens Trossard nicht behandeln ließ

Trotz sichtbarer Blessuren verzichtet Trossard im WM-Spiel gegen den Iran auf ärztliche Hilfe. Eine neue Regel spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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Leandro Trossard lag mit großen Schmerzen auf dem Rasen, das medizinische Team der belgischen Fußball-Nationalmannschaft stand wenige Meter entfernt bereit - und doch kam die ärztliche Hilfe beim WM-Gruppenspiel gegen den Iran nicht zum Einsatz. Der Verzicht der Belgier hatte mit einer neuen Regel bei der Fußball-Weltmeisterschaft zu tun.

Trotz des harten Einsteigens von Alireza Jahanbakhsh in die Wade von Trossard - der Stutzen war gerissen und der Stollenabdruck am Unterbein zu sehen - gab es vom argentinischen Schiedsrichter Dario Herrera keine Gelbe Karte. Wäre Trossard behandelt worden, hätte der Spieler für eine Minute das Spielfeld verlassen müssen. Ausgenommen von dieser Regel sind lediglich Torhüter sowie Spieler, die durch ein Foul verletzt wurden, wofür es Gelb oder Rot gegeben hat.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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