Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Sonntag und Montagfrüh
Gruppe E: Ecuador - Curaçao (Sonntag, 2.00 Uhr, ZDF und MagentaTV). Lesen Sie hier den kompletten Beitrag.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Gruppe E: Ecuador - Curaçao (Sonntag, 2.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)
Kansas City (USA)
Ecuador: Das Team von Sebastián Beccacece steht nach dem 0:1 zum Auftakt gegen die Elfenbeinküste bereits im zweiten Spiel unter Druck. Offensiv enttäuschten die Südamerikaner. Das muss gegen den Außenseiter anders werden - insbesondere mit Blick auf das abschließende Gruppenspiel gegen Deutschland ist ein Sieg in Kansas City Pflicht.
Curaçao: Das 1:7 gegen Deutschland klingt deutlich. Aber der krasse Außenseiter Curaçao zeigte zeitweise eine ordentliche Leistung. Wenn man etwas holen will bei dieser WM, dann wahrscheinlich am ehesten gegen die Südamerikaner. Ecuadors John Yeboah und Curaçaos
Riechedly Bazoer spielten 2018 kurz beim VfL Wolfsburg zusammen.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Ecuador: 1 Hernan Galindez - 4 Ordonez, 6 Pacho, 3 Hincapie - 14 Minda, 21 Franco, 23 Caicedo, 15 Vite - 19 Plata, 13 Valencia, 9 Yeboah
Curaçao: 1 Room - 5 Floranus, 23 Bazoer, 18 Obispo, 24 Fonville - 8 Comenencia, 10 L. Bacuna, 7 J. Bacuna - 21 Chong - 9 Locadia, 12 Hansen
Schiedsrichter: Ning Ma (China)
Gruppe F: Tunesien - Japan (Sonntag, 6.00 Uhr, MagentaTV)
Monterrey (Mexiko)
Tunesien: Tunesien steckt nach dem 1:5 gegen Schweden und dem darauffolgenden Rauswurf von Trainer Sabri Lamouchi mitten im Chaos. Es gibt Berichte über interne Konflikte und Spaltungen zwischen Spielergruppen. Der in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verpflichtete Hervé Renard soll den Traum der Nordafrikaner retten, erstmals die Gruppenphase bei einer WM zu überstehen.
Japan: Der angeschlagene Takefusa Kubo wird wohl nicht spielen können. In der Heimat wurde das Remis gegen die Niederlande zum Turnierstart als Erfolg gewertet. Doch klar ist: Gegen Tunesien soll ein Sieg her, damit das Gruppenfinale später gegen Schweden nicht zum Zitterspiel für das fest eingeplante Weiterkommen wird.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Tunesien: 16 Dahmen – 2 Abdi, 3 Talbi, 6 Bronn, 20 Valery – 17 Skhiri, 15 Mahmoud– 7 Achouri,13 Khedira,25 Ben Slimane–9 Mastouri
Japan: 1 Suzuki - 16 Watanabe, 3 Taniguchi, 21 H. Ito - 10 Doan, 24 K. Sano, 15 Kamada, 13 Nakamura - 17 Suzuki, 18 Ueda, 11 Maeda
Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)
Gruppe H: Spanien - Saudi-Arabien (Sonntag, 18.00 Uhr, MagentaTV)
Atlanta (USA)
Spanien: Nach dem peinlichen 0:0 gegen Kap Verde muss der Europameister liefern. Zwar gab sich der Trainer betont gelassen, doch Druck und Erwartung in der Heimat sind groß. Die Sportzeitung "Marca" rechnete bereits die torlosen WM-Minuten vor, fast 300 sind es mittlerweile. Der Startelf-Einsatz von Jungstar Lamine Yamal ist ersehnt, Luis de la Fuente wird sich dem womöglich nicht beugen. Veränderungen in der Startelf dürfte es trotzdem geben, der Ex-Leipziger Dani Olmo ist ein Kandidat.
Saudi-Arabien: Das Ziel, erstmals seit 1994 wieder die K.-o.-Runde zu erreichen, hat die Auswahl von Georgios Donis nach dem 1:1 gegen Uruguay weiter vor Augen - angesichts der Gruppenkonstellation wäre eine (deutliche) Niederlage aber nur schwer zu verkraften. An seiner Startformation dürfte Donis nicht besonders viel ändern.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Spanien: 23 Simon - 5 Llorente, 22 Cubarsi, 14 Laporte, 24 Cucurella - 16 Rodri - 6 Merino, 20 Pedri - 7 Torres, 21 Oyarzabal, 10 Olmo
Saudi-Arabien: 21 Al-Owais - 12 Abdulhamid, 5 Al-Tombakti, 4 Al-Amri, 24 Al-Harbi - 26 Al-Shamat, 23 Kanno, 15 Al-Khaibari, 10 Al-Dausari - 7 Al-Dschuwayr, 9 Al-Buraikan
Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)
Gruppe G: Belgien - Iran (Sonntag, 21.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)
Inglewood (USA)
Belgien: Der mäßige WM-Start gegen Ägypten hat Spuren hinterlassen. In Belgien gibt es eine Debatte über die harmlose Angriffsreihe. Sturmtank Romelu Lukaku dürfte diesmal mehr Minuten bekommen als noch gegen Ägypten. Die Frage ist, ob Trainer Rudi Garcia ihn gegen den Iran beginnen lässt oder einwechselt. Auch Andre Onana und Timothy Castagne könnten aus der ersten Elf rotiert werden.
Iran: Wie beim Start gegen Neuseeland werden sich die Augen beim iranischen Team nur bedingt auf die sportliche Leistung richten. Welche Symbole gibt es im Publikum, wie verhalten sich die Profis? Der immense Druck war den Profis um Sturm-Routinier Mehdi Taremi zum Auftakt anzumerken. Für das Team Melli geht es in Inglewood erneut um mehr als um drei Punkte.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Belgien: 1 Courtois - 15 Meunier, 4 Mechele, 25 Ngoy, 21 Castagne - 24 Onana, 8 Tielemans - 10 Trossard, 7 De Bruyne, 11 Doku - 9 Lukaku
Iran: 1 Beiranvand - 2 Hardani, 19 Nemati, 4 Khalizadeh, 17 Yousefi - 8 Mohebi, 14 Ghoddos, 6 Ezatolahi - 10 Ghayedi, 9 Taremi, 18 Hosseinzadeh
Schiedsrichter: Dario Herrera (Argentinien)
Gruppe H: Uruguay - Kap Verde (Montag, 0.00 Uhr, ARD und MagentaTV)
Miami (USA)
Uruguay: Ein Sieg gegen Saudi-Arabien, ein Sieg gegen WM-Debütant Kap Verde: Davon ging man vor der WM beim zweimaligen Weltmeister fest aus. Das 1:1 gegen die Saudis hat deshalb für eine Menge Unzufriedenheit und Druck gesorgt. Dass der ehemalige Liverpool-Stürmer Darwin Nunez schon zur Halbzeit ausgewechselt wurde, hat ebenfalls Konfliktpotenzial. Gegen Außenseiter Kap Verde müssen die "Urus" gewinnen. Sonst droht das zweite Vorrunden-Aus nacheinander bei einer WM.
Kap Verde: Der Torwart Vozinha als Held, seine Mutter als Rührstück: Kap Verdes Punktgewinn gegen WM-Favorit Spanien ist bislang die Außenseiter-Geschichte dieser WM. Gegen Uruguay sind die Erwartungen deshalb schon etwas gestiegen. Sogar ein Weiterkommen ist auf einmal möglich. Dabei kann das Team nach vorherigen Visum-Problemen dann auch voraussichtlich auf die Unterstützung von Vozinhas Mutter bauen.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Uruguay: 23 Muslera - 13 Varela, 3 Cáceres, 16 Olivera, 17 Viña - 8 Valverde, 5 Ugarte, 6 Bentancur - 20 M. Araújo, 21 Viñas, 14 Canobbio
Kap Verde: 1 Vozinha - 22 Moreira, 4 Pico Lopes, 3 Diney, 13 Sidny - 6 Kevin Pina - 20 Mendes, 15 Duarte, 10 Monteiro, 7 Cabral - 19 Livramento
Schiedsrichter: Espen Eskas (Norwegen)
Gruppe G: Neuseeland - Ägypten (Montag, 3.00 Uhr, MagentaTV)
Vancouver (Kanada)
Neuseeland: Der Außenseiter ist seit vier WM-Spielen ungeschlagen. Auf drei Remis bei der WM 2010 - unter anderem gegen Titelverteidiger Italien - folgte das achtbare 2:2 gegen den Iran. Das Team hofft auf Überraschungsmomente der Angreifer Patrick Wood und Elijah Just. Gegen die wuchtigen Ägypter wäre ein weiteres Remis schon ein großer Erfolg.
Ägypten: Der Gruppensieg ist für das Team um Starspieler Mohamed Salah absolut machbar. Beim 1:1 gegen Belgien war sogar mehr drin. Prunkstück ist die Offensive mit Salah und Manchester-City-Torjäger Omar Marmoush. Trainer Hossam Hassan hat nach dem gelungenen WM-Auftakt keinen Grund, seine erste Elf für das Duell mit Neuseeland zu verändern.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Neuseeland: 1 Crocombe - 2 Payne, 5 Boxall, 16 Surman, 13 Cacace - 8 Stamenic, 6 Bell - 7 Garbett, 10 Singh, 11 Just - 9 Wood
Ägypten: 23 Mostafa - 3 Hany, 14 Fathy, 2 Ibrahim, 13 Fatouh - 17 Lasheen, 19 Attia - 10 Salah, 11 Zico, 8 Ashour - 22 Marmoush
Schiedsrichter: Omar Al Ali (Vereinigte Arabische Emirate)
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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