Fußball-WM: Saibari trifft, Hakimi ausgebuht: Marokko schlägt Schottland

Marokko crasht die Schotten-Party in Boston und kann fast schon für die K.o.-Runde planen. Warum ein Spieler besonders im Fokus steht und sich der FC Bayern über den Torschützen freuen dürfte.

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Der WM-Spielball vor den Landesflaggen der Gastgeberländer USA, Kanada und Mexiko. (Foto) Suche
Der WM-Spielball vor den Landesflaggen der Gastgeberländer USA, Kanada und Mexiko. Bild: Adobe Stock / j_chincoya

Angeführt von Bayern-Wunschspieler Ismael Saibari hat Marokko die große Schotten-Party durchkreuzt und steht so gut wie sicher im Sechzehntelfinale der Fußball-WM. Der Halbfinalist von 2022 gewann das zweite Gruppenspiel in Boston mit 1:0 (1:0) und liegt in der Tabelle nun einen Zähler vor den Schotten. Diese verpassten die Chance, den erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase vorzeitig perfekt zu machen.

Saibari (2. Minute), der den Medizincheck beim FC Bayern München schon bestanden haben soll, bescherte dem Favoriten vor 64.146 Zuschauern einen Blitzstart. Schon beim 1:1 zum Auftakt gegen Brasilien hatte der 25-Jährige getroffen. Am letzten Spieltag der Vorrunde ist Marokko großer Favorit gegen Haiti. Schottland hofft gegen Brasilien auf einen Coup.

Hakimi wird ausgebuht

Der Traumstart gab den Marokkanern vor den Augen von Star-Coach Pep Guardiola und FIFA-Präsident Gianni Infantino früh Sicherheit. Schottland tat sich schwer, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, weil Marokko aggressiv störte. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam der Außenseiter durch John McGinn zur ersten Chance. Da hätte Marokko längst höher führen können.

Besonders im Fokus stand Marokkos Kapitän Achraf Hakimi, der bei Ballbesitz ausgebuht wurde. Wenige Stunden vor Anpfiff wurde bekannt, dass der Profi von Paris Saint-Germain wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht muss. Hakimi bestreitet die Anschuldigungen.

Marokko nutzt seine Chancen nicht

Nach der Pause wurde das Spiel deutlich körperbetonter. Immer wieder wurde das Spiel wegen kleinerer Fouls unterbrochen. Großchancen hatten weiterhin nur die Afrikaner: Erst wurde ein Schuss von Saibari abgefälscht und klatschte auf die Latte, dann rettete Schottland-Keeper Angus Gunn gegen Bilal El Khannouss. Die Effizienz war die große Schwachstelle im Spiel der Marokkaner, die das knappe Ergebnis verwalteten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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