Fußball-WM: Algerien legt nach 0:3 Protest gegen Spielleitung ein

Nach dem 0:3 gegen Argentinien legt Algerien Protest ein. Der Verband moniert Entscheidungen des Schiedsrichters. Eine Reaktion des Weltverbandes gibt es noch nicht.

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Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal.  (Foto) Suche
Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal.  Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Claudio Thoma

Der algerische Fußball-Verband hat nach der 0:3-Niederlage gegen Argentinien bei der WM Protest gegen die Spielleitung von Schiedsrichter Szymon Marciniak eingelegt. Nachdem mehrere Medien darüber berichtet hatten, bestätigte ein Verbandssprecher der Deutschen Presse-Agentur, dass ein entsprechendes Schreiben an den Weltverband FIFA geschickt wurde.

Nach Darstellung des algerischen Verbandes blieb ein hartes Einsteigen des späteren Dreifach-Torschützen Lionel Messi beim Stand von 1:0 ungeahndet. Zudem kritisieren die Nordafrikaner, dass ein Ellenbogeneinsatz von Alexis Mac Allister sowie eine weitere Aktion nicht sanktioniert wurden. Eine Reaktion der FIFA lag zunächst nicht vor.

Proteste gegen Schiedsrichterentscheidungen haben im Fußball in der Regel nur geringe Erfolgsaussichten, da Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen grundsätzlich nicht nachträglich geändert werden. Algerien trifft am Dienstag auf Jordanien.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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/roj/news.de

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