Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Freitag und Samstagfrüh

Gruppe B: Kanada - Katar (Freitag, 0.00 Uhr, ZDF und MagentaTV). Lesen Sie hier den kompletten Bericht.

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Der Spielball und die Maskottchen zur Fußball-WM 2026. (Foto) Suche
Der Spielball und die Maskottchen zur Fußball-WM 2026. Bild: Adobe Stock / Freer

Gruppe B: Kanada - Katar (Freitag, 0.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)

Vancouver (Kanada)

Kanada: Spielt Bayern-Profi Alphonso Davies oder nicht? Sein Tempo und sein Spielwitz wurden beim Auftakt gegen Bosnien schmerzlich vermisst. Auf das Team von Trainer Jesse Marsch warten nun zwei Spiele in Serie in Vancouver. Bei einem möglichen Gruppensieg wäre auch das Sechzehntelfinale dort. Stürmer Larin, zuletzt als Joker erfolgreich, dürfte diesmal starten.

Katar: Nach dem überraschenden Punktgewinn gegen die Schweiz hat der Außenseiter von Trainer Julen Lopetegui eine Außenseiterchance auf das Weiterkommen. Gegen Gastgeber Kanada tritt Katar erneut ohne Druck an. Schon das nächste Remis dürfte helfen. Dementsprechend defensiv werden die Asiaten ins Spiel gehen.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Kanada: 16 Crepeau - 2 Johnston, 3 de Fougerolles, 13 Cornelius, 22 Laryea - 17 Buchanan, 8 Koné, 7 Eustaquio, 11 Millar - 10 J. David, 9 Larin

Katar: 1 Abunada - 13 Al-Oui, 16 Khoukhi, 2 Miguel, 14 Ahmed - 4 Laye, 20 Fathy, 5 Gaber - 15 Abdurisag, 11 Afif, 8 Edmilson Junior

Schiedsrichter: Cristian Garay (Chile)

Gruppe A: Mexiko - Südkorea (Freitag, 3.00 Uhr, MagentaTV)

Guadalajara (Mexiko)

Mexiko: Die Stimmung ist fast bestens beim WM-Mitgastgeber nach dem siegreichen Start gegen Südafrika. Ersetzen muss Trainer Javier Aguirre allerdings auf jeden Fall Kapitän Cesar Montes nach dessen Roter Karte gegen Südafrika. Die Fans hoffen auf das WM-Startelfdebüt von Fußball-Wunderkind Gilberto Mora. Im Tor dürfte wieder Raúl Rangel den Vorzug vor Keeper-Ikone Guillermo Ochoa bekommen, der nach der WM - seine sechste - mit 41 Jahren seine Karriere beenden wird.

Südkorea: Es soll dicke Luft zwischen Spielern und südkoreanischen Medienvertretern herrschen. Dass sie sich angeblich über die frühere Befreiung vom regulären Wehrdienstes von Superstar Heung-min Son lustig gemacht haben, soll zu einem teilweisen Medien-Boykott geführt haben. Erfreuliche Nachrichten gab's beim Personal: Angeschlagene Spieler wie Tae-hyeon Kim kehrten früher voll ins Training zurück als erwartet.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Mexiko: 1 Rangel –23 Gallardo, 5 Vásquez, 4 Álvarez, 15 Reyes – 19 Mora, 6 Lira, 8 Fidalgo – 16 Quiñones, 25 Alvarado, 9 Jiménez

Südkorea: : 1 Seung-gyuKim – 4 Minjae Kim, 2 Han-beom Lee, 5 Tae-hyeon Kim – 22 Young-woo Seol, 13 Tae-seok Lee, 6 In-beom Hwang, 8 Seung-hoPaik – 19 Kang-in Lee, 10 Jae-sungLee – 7 Heung-min Son

Schiedsrichter: Gustavo Tejera (Uruguay)

Gruppe D: USA - Australien (Freitag, 21.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

Seattle (USA)

USA: Für die USA kann es nach dem fulminanten 4:1-Auftakterfolg über Paraguay nur ein Ziel geben: den Gruppensieg. Trainer Pochettino hat keinen Grund, seine erfolgreiche Elf zu verändern. Ein kleines Fragezeichen steht hinter Offensivspieler Pulisic, der einen Schlag auf die Wade erhielt. Mit einem zweiten Sieg wäre das Sechzehntelfinal-Ticket vorzeitig fix.

Australien: Die als Außenseiter gehandelten Australier verblüfften mit einem 2:0-Coup über die Türkei. Damit stehen die Aussichten auf den Sprung in die Runde der letzten 32 gut. Chefcoach Popovic dürfte den Auftaktsiegern vertrauen und wie schon gegen die Türkei einen defensiven Ansatz wählen. Ein Remis wäre für das international unbekannte Team ein großer Erfolg.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

USA: 24 Freese - 16 Freeman, 13 Ream, 3 Richards, 5 Robinson - 8 McKennie, 4 Adams - 2 Dest, 17 Tillman, 10 Pulisic - 20 Balogun

Australien: 18 Beach - 3 Circati, 21 Burgess, 19 Souttar - 4 Italiano, 24 Okon-Engstler, 13 O'Neill, 5 Bos - 8 Metcalfe, 9 Touré, 17 Irankunda

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Gruppe C: Schottland - Marokko (Samstag, 0.00 Uhr, MagentaTV)

Boston (USA)

Schottland: Die "Bravehearts" spielen nicht nur für sich, sondern für Zehntausende mitgereiste Fans, die auch diesmal für eine Heimspiel-Kulisse sorgen dürften. Nach dem 1:0 gegen Haiti träumt ganz Schottland davon, im neunten Anlauf erstmals die Gruppenphase zu überstehen. Überzeugend war der Auftaktsieg aber nicht - und der kommende Gegner ist deutlich stärker.

Marokko: Das Unentschieden zum Auftakt gegen Brasilien war kein Zufall, der Halbfinalist von 2022 ist erneut in Katar-Form. Gegen die Schotten ist das Team um den vor einem Wechsel zum FC Bayern stehenden Ismael Saibari Favorit. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung, allerdings müssen im Vergleich zum Auftakt die Chancen effizienter genutzt werden.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Schottland: 1 Gunn – 2 Hickey, 5 Hanley, 15 Souttar, 3 Robertson – 17 Gannon-Doak, 19 Ferguson, 4 McTominay, 7 McGinn – 20 Shankland, 10 Adams

Marokko: 1 Bono - 2 Hakimi, 14 Diop, 18 Riad, 3 Mazraoui - 24 El Aynaoui, 6 Bouaddi - 10 Diaz, 8 Ounahi, 23 El Khannouss - 11 Saibari

Schiedsrichter: Ilgiz Tantashev (Usbekistan)

Gruppe C: Brasilien - Haiti (Samstag, 2.30 Uhr, ARD und MagentaTV)

Philadelphia (USA)

Brasilien: Der Rekordweltmeister spielte zum Auftakt 1:1 gegen die hoch gehandelten Marokkaner. Kein großer Dämpfer - aber eben auch kein Ergebnis, das zum Selbstverständnis der Brasilianer passt. Vinícius Júnior traf zwar direkt, im zweiten Gruppenspiel muss von der Offensive um den Real-Star aber mehr kommen. Möglich, dass Toptalent Endrick von Olympique Lyon gegen Haiti in die Startelf rückt. An der Favoritenrolle der Seleção gibt es keine Zweifel.

Haiti: Der Auftakt gegen Schottland hat Mut gemacht. Es war das Gegenteil einer Blamage, beim Kopfball von Frantzdy Pierrot fehlte nicht viel zum Ausgleich. Doch nun kommt das Spiel des Lebens für die Nationalspieler aus dem gebeutelten Land. Haiti wird ähnlich leidenschaftlich wie gegen Schottland verteidigen, doch die Angriffswucht Brasiliens dürfte deutlich höher und anspruchsvoller sein. Das jüngste Duell mit dem Rekordweltmeister ist zehn Jahre her, damals unterlag man bei der Copa America 1:7.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Brasilien: 1 Alisson - 13 Danilo, 4 Marquinhos, 3 Gabriel, 6 Alex Sandro - 5 Casemiro, 8 Bruno Guimaraes - 20 Lucas Paqueta, 11 Raphinha, 7 Vinícius Júnior - 19 Endrick

Haiti: 1 Placide - 2 Carlens, 4 Ade, 5 Delcroix, 8 Experience - 11 Deedson, 17 Jean Jacques, 10 Bellegarde, 15 Providence - 20 Pierrot, 18 Isidor

Schiedsrichter: Alejandro José Hernandez Hernandez (Spanien)

Gruppe D: Türkei - Paraguay (Samstag, 5.00 Uhr, MagentaTV)

Santa Clara (USA)

Türkei: Nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen Australien steht die Türkei unter Druck. Die Erwartungen an die Mannschaft des italienischen Trainers Vincenzo Montella sind groß - vor allem an die Offensive mit Real-Madrid-Star Arda Güler und Kenan Yildiz. Können sie gegen Paraguay nun ihre Klasse zeigen?

Paraguay: Das WM-Comeback ging für Paraguay mächtig schief. Die Südamerikaner unterlagen bei ihrer ersten Endrunden-Teilnahme seit 16 Jahren zum Auftakt 1:4 gegen Co-Gastgeber USA. Dabei gilt die Mannschaft eigentlich als defensivstark. Gegen die Türkei muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Türkei: 23 Cakir - 18 Müldür, 3 Demiral, 14 Bardakci, 20 Kadioglu - 16 Yüksek, 10 Calhanoglu - 8 Güler, 26 Uzun, 11 Yildiz - 21 Ba. Yilmaz

Paraguay: 12 Gill - 6 Alonso, 3 Alderete, 15 G. Gomez, 4 J. J. Cáceres - 14 Cubas - 10 Almirón, 8 D. Gomez, 16 Bobadilla - 19 Enciso, 9 A. Sanabria

Schiedsrichter: Ivan Barton (El Salvador)

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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