Fußball-WM: Das bringt der WM-Tag: Usbekistan betritt die WM-Bühne

Ein kleines Land aus Zentralasien mit einem Star-Trainer an der Seitenlinie feiert seine WM-Premiere. Am achten Turniertag stehen vier Teams bereits unter Druck.

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Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. (Foto) Suche
Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Am achten Tag der Fußball-Weltmeisterschaft starten die letzten vier von 48 Teams in das XXL-Turnier. Usbekistan feiert gegen Kolumbien dabei seine WM-Premiere. Für vier Mannschaften ist es bereits der zweite WM-Auftritt: Tschechien und Südafrika sowie die Schweiz und Bosnien-Herzegowina stehen nach ihren sieglosen Auftaktspielen enorm unter Druck.

Die Spiele des WM-Tages

01.00 Uhr, Ghana - Panama (MagentaTV): Die Black Stars aus Ghana starten nach einer unruhigen Vorbereitung mit der Entlassung von Trainer Otto Addo endlich ins Turnier. Im kanadischen Toronto ist Außenseiter Panama der erste WM-Gegner der Afrikaner. Mit dem erfahrenen Portugiesen Carlos Queiroz an der Seitenlinie will das Team an seinen bisher größten WM-Erfolg von 2010 anknüpfen - damals kam es in Südafrika bis ins Viertelfinale. Panama ist erst zum zweiten Mal bei einer WM dabei. 2018 in Russland gingen alle drei Endrundenspiele verloren. Jetzt hofft die Mannschaft von Trainer Thomas Christiansen auf die ersten WM-Punkte.

04.00 Uhr, Usbekistan - Kolumbien (MagentaTV): Der WM-Neuling aus Zentralasien trifft im ehrwürdigen Aztekenstadion in Mexiko-Stadt auf erfahrene Kolumbianer. Der Star der Usbeken steht an der Seitenlinie: Trainer Fabio Cannavaro - Weltmeister 2006 mit Italien. In der WM-Qualifikation überzeugte Usbekistan mit nur einer Niederlage in 16 Spielen. Die Kolumbianer um Bayerns Double-Gewinner Luis Díaz sind gewarnt. Die Südamerikaner spielen bereits zum siebten Mal bei einer WM.

18.00 Uhr, Tschechien - Südafrika (ZDF und MagentaTV): Für beide Teams geht es nach ihren Niederlagen zum WM-Auftakt praktisch schon um alles. Die tschechischen Fans hoffen, dass Trainer Miroslav Koubek nach dem 1:2 gegen Südkorea diesmal Topstürmer Patrik Schick von Bayer Leverkusen in Atlanta besser in Szene setzen kann. Gut möglich, dass der Hoffenheimer Adam Hlozek deswegen in die Startelf rückt. Auch die Südafrikaner stehen nach dem 0:2 gegen Mexiko unter Zugzwang. Vermutet wird, dass Trainer Hugo Broos zum üblichen 4-2-3-1-System zurückkehrt.

21.00 Uhr, Schweiz - Bosnien-Herzegowina (MagentaTV): Die Schweizer um Kapitän Granit Xhaka stehen nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar gewaltig unter Druck. Nach der internen Kritik und Aufarbeitung ist sich der Augsburger Fabian Rieder vor dem Spiel gegen Bosnien-Herzegowina in Inglewood sicher: "Man kann auf einen Schweizer Sieg wetten." Bosniens Trainer Sergej Barbarez hat etwas dagegen. Nach dem 1:1 gegen Kanada rechnet sich die kleine Balkan-Nation auch gegen die Schweiz etwas aus. Kapitän und Torjäger Edin Dzeko vom FC Schalke 04 wird voraussichtlich erneut nur auf der Bank sitzen.

Was passiert sonst noch?

Bundestrainer Julian Nagelsmann bereitet sein Team im Trainingscamp in Winston-Salem weiter auf das zweite WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste am Samstag vor.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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