Fußball-WM: Senegal-Kapitän bedauert Einreiseverbot für Fans
Auch die Senegalesen leiden unter den Einreisebestimmungen in den USA. Nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich äußert Abwehrchef Kalidou Koulibaly sein Unverständnis.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Senegals Kapitän Kalidou Koulibaly bedauert, dass viele Fans aus seiner Heimat nicht zur Unterstützung des früheren Afrikameisters bei der Fußball-WM einreisen können. "Ich denke, jedes Team kann seine eigenen Leute haben, deshalb verstehe ich nicht, warum Menschen aus Afrika nicht ihre eigenen Leute haben können", sagte der 34-Jährige dem Portal "The Athletic".
Die Einreisebestimmungen in den USA sind ein großes Thema rund um diese WM. Auch Fans aus Senegal und der Elfenbeinküste sind von Einschränkungen betroffen. Die Senegalesen verloren ihr Auftaktspiel gegen Frankreich am Dienstag mit 1:3 (0:0). Die Partie fand in East Rutherford statt - vor den Toren New Yorks, wo verhältnismäßig viele Landsleute der Westafrikaner leben.
Sonderregelungen für Familienangehörige
"Der Verband hat dafür gesorgt, dass unsere Eltern oder enge Familienangehörige dabei sein konnten", sagte Koulibaly nach der Partie. "Es stimmt aber, dass einige Fans nicht nach Amerika fliegen konnten."
Er wolle eigentlich nicht über Politik, sondern über Fußball reden, erklärte der Verteidiger. Er finde aber, dass Fußball für jeden da sei. Es sei für ihn "das Wichtigste, dass wir für unsere Fans spielen", sagte der Routinier, der auf Clubebene inzwischen für Al-Hilal in Saudi-Arabien spielt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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