Fußball-WM: Irans Torabi droht Turnier-Aus wegen eines ungültigen Visums
Für Irans Offensivspieler Mehdi Torabi könnte die WM wegen eines Visum-Problems schneller enden als gedacht. Zum Turnier kam er erst, weil ein früherer Bundesliga-Spieler aussortiert wurde.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Fußball-Nationalmannschaft Irans muss in den kommenden beiden WM-Gruppenspielen möglicherweise auf Offensivspieler Mehdi Torabi verzichten. Das Visum des 31-Jährigen wurde nach der ersten Einreise in die USA undIrans WM-Auftakt gegen Neuseeland (2:2) für ungültig erklärt, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna.
Während den übrigen Nationalspielern ein Visum zur mehrmaligen Einreise in die USA ausgestellt wurde, hatte Torabi demnach nur die Genehmigung für eine einzelne Einreise. Der iranische Verband hat bereits ein neues Visum beantragt, um Torabis Teilnahme an den nächsten zwei Spielen zu ermöglichen.
Torabi kam zum Auftakt nicht zum Einsatz
Rein sportlich würde ein Ausfall Torabis wohl nicht so schwer wiegen. Gegen Neuseeland kam er nicht zum Einsatz. Bei der WM ist er als Nachrücker für den früheren Bundesliga-Profi Sardar Azmoun dabei. Dem Ex-Leverkusener war unpatriotisches Verhalten vorgeworfen worden.
Während Azmoun in den vergangenen Jahren wiederholt Kritik am islamischen System im Iran geäußert hatte, gilt der in der iranischen Premier League für Traktorsasi Täbris spielende Torabi als äußerst regimetreu. Er unterstützt auch offen die iranischen Revolutionsgarden, die in den USA auf der Terrorliste stehen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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