Fußball-WM: TV-Bericht: Tunesien wechselt Trainer bei WM - Renard kommt
Tunesien sorgt bei der WM für ein Kuriosum. Nach nur einem Spiel soll für den bisherigen Trainer Schluss sein. Ein erfahrener Coach soll übernehmen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der tunesische Fußballverband hat einem Medienbericht zufolge die Trennung von Nationaltrainer Sabri Lamouchi während der laufenden WM vollzogen. Der Franzose Hervé Renard solle als Nachfolger das Nationalteam für das restliche Turnier anführen, zitierte das staatliche Fernsehen den Verbandspräsidenten Moez Nasri. Auch nach dpa-Informationen war das 1:5 im WM-Auftaktspiel in Monterrey gegen Schweden das letzte Spiel als Nationaltrainer für Lamouchi.
Das tunesische Fernsehen berichtete, dass dieser das Quartier der Nationalmannschaft in Mexiko verlassen habe, nachdem man sich auf die Beendigung des Vertragsverhältnisses geeinigt hatte. Es wird erwartet, dass Renard zeitnah im Teamcamp eintrifft, um die Vorbereitung auf das zweite Spiel gegen Japan am Sonntag (MESZ) zu übernehmen.
Renard mit Erfolgen beim Afrika-Cup
Der 57 Jahre alte Renard war zuletzt als Trainer Saudi-Arabiens tätig. Er besitzt bereits einige Erfahrung als Coach afrikanischer Nationalteams und führte Sambia sowie die Elfenbeinküste zum Afrika-Cup-Titel.
Die deutliche Niederlage gegen Schweden war zu viel für den 54 Jahre alten Lamouchi. Seit seiner Verpflichtung als Nationaltrainer Tunesiens im Januar dieses Jahres hatte es nur einen Sieg beim 1:0 gegen Haiti gegeben. In der Vorbereitung auf die WM verlor das Team des früheren französischen Nationalspielers mit 0:1 gegen Österreich sowie bei der Generalprobe mit 0:5 gegen Belgien.
In den verbleibenden beiden WM-Vorrundenspielen steht Tunesien gegen Japan und gegen die Niederlande in der Gruppe F stark unter Druck.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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